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Green-Economy - Nachrichten - KPMG-Umfrage: Branche ist sich über "Auto der Zukunft" uneinig - Kundenbedürfnisse offenbar immer schwieriger einzuschätzen
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Verkehr & Logistik
05.01.2012 - KPMG-Umfrage: Branche ist sich über "Auto der Zukunft" uneinig - Kundenbedürfnisse offenbar immer schwieriger einzuschätzen
Die Automobilbranche ist offenbar zunehmend verunsichert, wie das „Auto der Zukunft“ aussehen sollte, um künftigen Kundenansprüchen zu genügen. Das legen die Ergebnisse einer weltweiten KPMG-Umfrage unter 200 Autoherstellern, -zulieferern, Händlern, Finanzdienstleistungsunternehmen und Mobilitätsdienstleistern mit einem Umsatz von mehr als 100 Millionen US Dollar nahe. Die Experten sind sich zwar einig, dass der Elektromobilität die Zukunft gehört und umfassende Mobilitätskonzepte immer wichtiger werden. Doch sind die Meinungen weiterhin sehr geteilt, auf welche Antriebstechnologien die Hersteller bis 2025 setzen sollten. Und auch bei der Frage, auf welche Fahrzeugeigenschaften Kunden in den kommenden Jahren wohl Wert legen, weichen die Antworten stark voneinander ab.

Kaufkriterien verwischen zusehends

Einig sind sich die Fachleute, dass ein sparsamer Verbrauch aus Kundensicht weiterhin das wichtigste Kaufkriterium darstellen dürfte (76 Prozent Zustimmung), auch wenn dies gegenüber den Vorjahren einen Rückgang von 15 bis 20 Prozentpunkten bedeutet. Desweiteren liegen Wünsche wie Umweltfreundlichkeit, Sicherheit, Design und Komfort gleich auf. Mathieu Meyer, Global Head of Automotive von KPMG: „Die Fachleute sind sich uneinig über die künftigen Kundenwünsche, zumal einzelne Kaufkriterien ihrer Meinung nach an Bedeutung verlieren. Für die Branche werden Autofahrer somit zusehends unberechenbarer, sowohl was persönliche Vorlieben als auch die generelle Einstellung zum Fahrzeug angeht.“

China als Treiber der Elektromobilität

Bis sich Elektromobilität durchsetzt, ist es noch ein langer Weg. So schätzen zwei von drei Experten den Marktanteil elektrisch angetriebener Fahrzeuge an den weltweit neu zugelassenen Autos bis 2025 auf höchstens 15 Prozent. Überdurchschnittlich optimistisch nehmen sich hierbei die asiatischen Stimmen aus. So erwartet in China jeder dritte Automanager einen Marktanteil der Elektrofahrzeuge unter den Neuzulassungen auf dem Heimatmarkt von 11-15 Prozent – ebenso viele gehen sogar von einem noch höheren Anteil aus. Und in Japan rechnen drei Viertel der Befragten mit einem Marktanteil über 25 Prozent bis zum Jahr 2025. Für Deutschland prognostizieren die meisten Experten einen Prozentsatz zwischen 6 und 10 Prozent.

Aus den Expertenaussagen lässt sich kein eindeutiger Favorit bezüglich neuer Elektrifizierungstechnologien identifizieren. Eine Mehrheit aller Befragten sieht jedoch Hybridfahrzeuge gegenüber rein batteriebetriebenen Autos bis 2025 leicht im Vorteil. Aber auch die Brennstoffzellentechnologie könnte langfristig an Bedeutung gewinnen. Mobilitätskonzepte sind gefragt. Mathieu Meyer: „Es vollzieht sich allgemein ein Bewusstseinswandel. Haben sich Hersteller und Dienstleister mit ihren Angeboten bisher vorrangig an Autobesitzer gerichtet, müssen sie sich zunehmend auf Nutzer des Autos einrichten. Diese verzichten bewusst auf ein eigenes Fahrzeug und erwarten stattdessen ein umfassendes Mobilitätskonzept angeboten zu bekommen.“

Zwei von drei Experten sind davon überzeugt, dass vor allem die Metropolen - und hier insbesondere die der BRIC-Staaten - ein viel versprechender Markt für Mobilitätsdienstleistungen sein werden. 78 Prozent betrachten chinesische Großstädte als besonders geeignet für die Nutzung von Mobilitätsdienstleistungen, um dortige Umwelt- und Raumprobleme in den Griff zu bekommen.

Vernetzung der Fahrzeuge immer wichtiger

Autofahrer erwarten zusehends, dass sie unterwegs vernetzt sind und auch im Fahrzeug mit der Umgebung mobil agieren können, um beispielsweise von Verkehrsleitsystemen oder anderen Fahrzeugen über Staus und Gefahren zeitnah informiert zu werden. Uneinig sind sich die Fachleute, welche Unternehmen von diesem Trend am meisten profitieren werden. Jeder dritte erwartet, dass die Autohersteller den größten Teil von dem entsprechenden Umsatzkuchen abbekommen werden. Ein Viertel der Fachleute geht davon aus, dass die Informations- und Telekommunikationsanbieter am meisten profitieren dürften. In diesem Zusammenhang verschärft sich der Kampf um die Kontrolle wesentlicher Teile der Wertschöpfungskette in der Automobilindustrie.

Wachstum durch verstärkte Zusammenarbeit

Um die Herausforderungen durch zunehmende Elektromobilität, urbane Mobilitätskonzepte und allgegenwärtige Vernetzung meistern und neue Märkte erschließen zu können, sind für zwei von drei Befragten Joint Ventures und strategische Allianzen ein wesentlicher Bestandteil der Wachstumsstrategie. Das Hauptaugenmerk für Partnerschaften dürfte sich dabei auf China (70 Prozent), Osteuropa und Russland (59 Prozent) richten. Westeuropäische Unternehmen sind vor allem aufgrund ihrer sehr guten Forschungs- und Entwicklungsabteilungen für ausländische Investoren von Interesse, so die Meinung der Hälfte der Befragten (52 Prozent). Mathieu Meyer: „Neue Produkte und Technologien sind die Haupt-Wachstumsfelder der Branche. Die Kombination aus hochkomplexen Anwendungen und immer kürzeren Lebenszyklen schreit förmlich nach strategischen Partnerschaften.“

Überkapazitäten weiterhin ein Problem

Für 41,5 Prozent der Befragten sind die USA weiterhin der Markt mit den größten Überkapazitäten. Mathieu Meyer: „Das ist eine überraschende Einschätzung, ist es den US-Herstellern doch gelungen, während der Krise ihre Kapazitäten drastisch zu drosseln. Dies scheint jedoch noch nicht im Bewusstsein der Industrie angelangt zu sein.“ Jeder zweite Experte glaubt, dass 2016 China der BRIC-Markt mit den meisten Überkapazitäten sein wird. Die beste Möglichkeit, das Problem in den Griff zu bekommen, sehen die Befragten in einer Drosselung der Produktion sowie in Allianzen und Joint Ventures der Hersteller.

Märkte wachsen schneller zusammen als gedacht

Das etablierte Modell eines zweigeteilten Markts – mit den USA, Japan und Europa auf der einen Seite und den Schwellenländern auf der anderen - dürfte nach Ansicht der meisten Befragten schon bald überholt sein. So gehen drei Viertel der Umfrageteilnehmer davon aus, dass die Autofahrer in den Schwellen- und Industrieländern bis 2025 in puncto Qualität, Sicherheit und Zuverlässigkeit identische Ansprüche an ihr Fahrzeug stellen werden.

„Diese Tendenzen haben erhebliche Auswirkungen auf die etablierten Hersteller der großen Industrienationen“, so Mathieu Meyer. „Zum einen ergeben sich neue Absatzpotenziale etwa bei Elektrofahrzeugen oder Mobilitätsdienstleistungen. Allerdings werden sie sich auch auf einen verschärften Wettbewerb der Anbieter aus den BRIC-Staaten einrichten müssen.“

Am wahrscheinlichsten Marktanteile gewinnen werden nach Überzeugung der Fachleute in den nächsten fünf Jahren europäische und asiatische Hersteller. Allen voran der Volkswagen-Konzern, dem 70 Prozent das stärkste Wachstum zutrauen. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Hyundai/Kia und BMW mit jeweils 63 Prozent Zustimmung. Der Trend zur wachsenden Stärke des asiatischen Raums zeigt auch die Tatsache, dass sich unter den für 2016 erwarteten „Top Ten“ der nach Ansicht der Befragten am schnellsten wachsenden Hersteller sieben asiatische Konzerne befinden.

Schwellenländer auf der Überholspur

Die Experten gehen davon aus, dass der Marktanteil der BRIC-Staaten bis zum Jahr 2025 auf über 40 Prozent wachsen wird – ein deutlicher Anstieg gegenüber 2008 (24 Prozent). Mathieu Meyer: „Vor einem Jahrzehnt haben sich die Hersteller in den Schwellenländern noch darauf konzentriert, preiswerte Autos für die einheimische Bevölkerung zu produzieren. Jetzt nehmen sie das Rennen mit den etablierten großen Autokonzernen der Industrienationen auf. Die chinesische Regierung hat das Ziel, dass es bis spätestens 2016 ein heimatlicher Hersteller unter die ‚Top Ten‘ der Automobilkonzerne geschafft haben wird. Die von uns befragten Fachleute gehen davon aus, dass China dann mindestens eine Million Fahrzeuge exportiert.“
Anlagen:
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