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Green-Economy - Nachrichten - Deutsche Wasserwirtschaft diskutiert neue europäische Wasserstrategie mit EU-Spitzenvertretern
Unternehmensprofil
Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW)
Der „Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft“, abgekürzt BDEW, ist ein Spitzenverband, der sich aus den Vertretern verschiedener deutschen Unternehmen aus dem Bereich der Strom-, Gas- und Wasserversorgung zusammensetzt. Der BDEW setzt sich insbesondere für einen fairen und möglichst freien Wettbewerb ein, wobei der BDEW auch die technischen, wirtschaftlichen und politischen bzw. rechtlichen Interessen der einzelnen Verbandsmitglieder in der Öffentlichkeit vertritt.

Der BDEW sieht sich selbst als „Stimme der Versorgungsunternehmen“, da im „Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft“ sowohl große überregionale Versorgungsunternehmen als auch kleinere regionale Versorger vertreten sind, so dass der Verband selbst eine relativ breite Masse von verschiedenen Versorgungsunternehmen mit unterschiedlichen und teilweise sogar gegensätzlichen Interessen vertritt. Der „Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft“ entstand im Juni 2007 aus der Fusion der vier bis dato unabhängigen Branchenverbände „Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft („BGW“)“; „Verband der Verbundunternehmen und Regionalen Energieversorger in Deutschland („VRE“)“; „Verband der Netzbetreiber („VDN“) und dem „Verband der Elektrizitätswirtschaft („VDEW“)“. Der BDEW hat seinen Dienstsitz in der deutschen Bundeshauptstadt Berlin.

Laut Angaben des Verbandes repräsentiert der BDEW bundesweit mehr als 1.800 Unternehmen, diese 1.800 Unternehmen erwirtschaften bundesweit etwa 90 Prozent des Stromabsatzes und circa 60 Prozent des sogenannten Nah- und Fernwärmeabsatzes, darüber hinaus versorgen die im BDEW vertretenen Unternehmen eigenen Angaben zufolge etwa 80 Prozent der deutschen Haushalte mit Trinkwasser, außerdem sind die einzelnen im „Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft“ vertretenen Firmen für die Entsorgung von etwa 60 Prozent des jährlichen deutschen Abwasser-Aufkommens verantwortlich.

Anhand dieser Zahlen wird schnell deutlich, dass der BDEW den wichtigsten deutschen Branchenverband im Bereich der Energie- und Wasserversorgung darstellt. Im BDEW sind Unternehmen aus allen Branchensektoren vertreten. Um die Interessen der Verbandsmitglieder angemessen repräsentieren und zur Geltung bringen zu können, setzt der „Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft“ vor allem auf den direkten Dialog zwischen den einzelnen Verbandsmitgliedern sowie auf die Nähe zu Politik und Medien. Die enge Verbindung zwischen dem BDWE und der Politik zeigt sich dabei unter anderem an der Tatsache, dass die Bundestagsabgeordnete und Staatsministerin im Bundeskanzleramt, Hildegard Müller, seit dem vierten Quartal des Jahres 2008 den Posten als Vorsitzende der BDWE-Geschäftsführung bekleidet. Die wichtigsten Ziele der BDWE-Politik sind eine weitreichende Deregulierung des Energie- und Wassermarktes, laut Ansicht des BDWE sorgt eine Liberalisierung und Deregulierung des Marktes für mehr Wettbewerb und eine größere Markttransparenz, was letztlich vor allem den Verbrauchern zu Gute kommt.

Der BDWE versteht sich selbst zwar nicht als „Wirtschaftslobby“, allerdings finden sich nur wenige unabhängige Informationen über den BDWE, so dass Kritiker dem BDWE immer wieder mangelnde Transparenz und eine unzureichende Informationspolitik vorwerfen.
Politik / Wirtschaft
30.11.2011 - Deutsche Wasserwirtschaft diskutiert neue europäische Wasserstrategie mit EU-Spitzenvertretern
Die Herausgeber des Branchenbildes der deutschen Wasserwirtschaft ATT, BDEW, DBVW, DVGW, DWA und VKU stellen sich dem europäischen Dialog. Anlässlich der Präsentation des Branchenbildes "Profile of the German Water Sector 2011" haben die Vertreter der deutschen Wasserwirtschaft, Fachleute der Europäischen Kommission und Abgeordnete des Europäischen Parlaments gestern zu einem Expertenforum in die EU-Landesvertretung Niedersachsen in Brüssel eingeladen. Unter dem Titel "Blueprint 2012 - A 'Fitness check' from the German perspective" führten Politik und Wasserwirtschaft eine intensive Diskussion über die geplante neue EU-Wasserstrategie.

"Das Branchenbild ist die wichtigste Publikation der deutschen Wasserwirtschaft. Es ist nur konsequent, die Erfahrungen und Ergebnisse in den Dialog zur europäischen Wasserstrategie 'Blueprint to Safeguard Europe's Waters' einzubringen". Dies betonten die herausgebenden Verbände im Rahmen des Forums. Die deutsche Wasserwirtschaft begrüßt den "Blueprint" und den vorbereitenden Evaluierungsprozess der Europäischen Kommission ("fitness check") als wichtige Voraussetzung für die Weiterentwicklung der europäischen Wasserpolitik. Die Verbände machten deutlich, dass der langfristige Schutz und die nachhaltige Nutzung der europäischen Gewässer nach wie vor eine große Herausforderung seien und nur gelingen könnten, wenn relevante Politikfelder, wie beispielsweise die Agrarpolitik oder die Chemikalienrichtlinie (REACH) auf wasserwirtschaftliche Belange konsequent abgestimmt werden. Zudem müsse die Bekämpfung von Wasserknappheit und Dürren den großen regionalen Unterschieden innerhalb Europas Rechnung tragen. Eine Weiterentwicklung der europäischen Wasserpolitik durch den "Blueprint" kann aus Sicht der deutschen Wasserwirtschaft nur gelingen, wenn die unterschiedlichen natürlichen und infrastrukturellen Gegebenheiten adäquat berücksichtigt werden.

Die Vertreter der europäischen Institutionen würdigten die Vorbildfunktion der deutschen Wasserwirtschaft in Europa. Sie bestätigten, dass es keine Pauschallösung geben werde, etwa bei der Bekämpfung der Wasserknappheit und Dürren. Ein zentrales Handlungsfeld sahen die EU-Vertreter in der Reduktion von Schadstoffen an der Eintragsquelle. Abschließend luden sie die deutsche Wasserwirtschaft zum weiteren aktiven Dialog ein.

Mit dem Branchenbild der deutschen Wasserwirtschaft 2011 haben die herausgebenden Verbände bereits zum dritten Mal ein umfangreiches Gesamtbild der Wasser- und Abwasserbranche in Deutschland vorgelegt. Der europaweit einmalige Bericht verdeutlicht den Leistungsstand und die wirtschaftliche Effizienz der Wasserwirtschaft. Politik und Öffentlichkeit erhalten so die Möglichkeit, die Leistungsfähigkeit der deutschen Wasserwirtschaft zu beurteilen.

Der "Blueprint to Safeguard Europe's Waters" wird in 2012 den Rahmen der neuen europäischen Wasserpolitik vorgeben und damit langfristig die nationale Wasserpolitik der Mitgliedsstaaten bestimmen.
Wasser
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