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Green-Economy - Nachrichten - KIT: Einfluss der Sonnenaktivität auf das Klima
Unternehmensprofil
Karlsruher Institut für Technologie
Am 1. Oktober 2009 wurde das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) als Zusammenschluss des Forschungszentrums Karlsruhe und der Universität Karlsruhe gegründet. Grundlage war das KIT-Zusammenführungsgesetz, das der Landtag des Landes Baden-Württemberg im Juli 2009 einstimmig verabschiedete. Im KIT vereinen sich die Missionen der beiden Vorläufer-Institutionen: einer Universität in Landeshoheit mit Aufgaben in Lehre und Forschung und einer Großforschungseinrichtung der Helmholtz-Gemeinschaft mit programmorientierter Vorsorgeforschung im Auftrag des Staates. Innerhalb dieser Missionen positioniert sich das KIT entlang der drei strategischen Handlungsfelder Forschung, Lehre und Innovation.

Mit rund 8000 Mitarbeitern und einem Jahresbudget von etwa 700 Mio. Euro entsteht in Karlsruhe eine der weltweit größten Forschungs- und Lehreinrichtungen mit dem Potenzial, auf ausgewählten Forschungsgebieten eine weltweite Spitzenposition einzunehmen. Das Ziel: KIT wird eine Institution der Spitzenforschung und der exzellenten wissenschaftlichen Ausbildung sowie eine herausragende Stätte für akademisches Leben, lebenslanges Lernen, umfassende Weiterbildung, unbegrenzten Wissensaustausch und nachhaltige Innovationskultur.
Forschung & Entwicklung
14.02.2012 - KIT: Einfluss der Sonnenaktivität auf das Klima
Sehr geehrte Damen und Herren, nicht der CO2-Ausstoß, sondern die Aktivität der Sonne sei zum großen Teil für die Erderwärmung verantwortlich - so eine der Thesen von Fritz Vahrenholt, der mit seinem Buch "Die kalte Sonne" derzeit für Schlagzeilen sorgt.

Mit dem Einfluss der Sonnenaktivität auf die obere Atmosphäre und deren mögliche Kopplung auf das Klimasystem der Erde beschäftigt sich am KIT eine Helmholtz-Nachwuchsgruppe. "Die Änderung des Energiebeitrags aus der Sonne ist sehr gering: Seitdem es entsprechende Satellitenmessungen gibt, also in den vergangenen 35 Jahren, variierte die Sonneneinstrahlung zwischen den Phasen höchster und niedrigster Sonnenaktivität um etwa 0.1 Prozent", sagt Dr. Miriam Sinnhuber, Leiterin der Gruppe. "Damit ist wahrscheinlich eine globale Änderung der Bodentemperatur von weniger als 0.2 Grad Celsius verbunden. Das ist allerdings keine kontinuierliche, sondern eine zyklische Änderung in einem Rhythmus von etwa neun bis elf Jahren. Zudem ist sie deutlich geringer als die seit Mitte des vergangenen Jahrhunderts beobachtete globale Erwärmung - kann diese also nicht erklären."

Das Magnetfeld der Sonne ändert etwa alle neun bis elf Jahre seine Polarität, dann ist die Sonne besonders aktiv. Während dieses solaren Maximums treten beispielsweise Sonnenflecken sehr viel häufiger auf, gleichzeitig nimmt die Sonneneinstrahlung zu. Auch die Korona, der Strahlenkranz um die Sonne, wird stärker und variabler, es kommt zu Sonneneruptionen und Auswürfen großer Mengen energetischer Teilchen.

Der Einfluss dieser Teilchen auf die Atmosphäre interessiert Miriam Sinnhuber und ihr Team besonders. Mit numerischen Modellen und Satellitendaten untersuchen sie, wie energetische Teilchen die chemische Zusammensetzung der mittleren Atmosphäre zwischen 30 und 140 Kilometern Höhe abhängig von der solaren Variabilität verändern und wie sich diese Veränderungen langfristig auf die Zusammensetzung der Chemie und die Dynamik der Atmosphäre als Ganzes und das Klimasystem auswirken können. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler diskutieren auch, ob sich Änderungen aufgrund der Sonnenaktivität in der Stratosphäre - sowohl durch energetische Teilchen als auch durch UV-Strahlung - in der unteren Atmosphäre fortsetzen und so indirekt zur Kopplung von Sonnenaktivität und Bodentemperaturen beitragen. Nähere Informationen:
http://www.imk-asf.kit.edu/792.php
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