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Green-Economy - Nachrichten - Wohnen auf dem Wasser - mit smartem Plus-Energiehaus
Unternehmensprofil
VORWEG Gehen
Der Energieversorgungskonzern RWE ist einer der größten Energieversorger der Welt und zählt zu den fünf größten Versorgungsunternehmen in Europa. Nach E.ON ist die RWE AG der zweitgrößte Energieversorgungskonzern in Deutschland mit den Kerngeschäftsfeldern Energieerzeugung, Transport sowie Handel und Vertrieb von Strom und Gas. 1898 wurde die heutige RWE AG durch die Elektrizitäts-AG und die damalige Deutsche Gesellschaft für elektrische Unternehmungen gegründet.

Der Energiekonzern RWE ist wegweisend in der Entwicklung innovativer Technologien, um Energie effizienter, preisbewusst und klimaschonend zu nutzen. Dabei nutzt RWE u.a. auch die Technologie der Wasserkraft, um die zukünftigen Generationen zu schonen.

Über 63.000 Mitarbeiter beschäftigt das Energieversorgungsunternehmen, das rund 20 Mio. Kunden mit Strom aus herkömmlicher Erzeugung als auch aus regenerativen Energien bedient und darüber hinaus ca. 10 Millionen Kunden mit Gas beliefert. RWE folgt stets dem Motto VORWEG zu gehen, also stets one step ahead zu sein …
Architektur & Bauwesen
07.07.2011 - Wohnen auf dem Wasser - mit smartem Plus-Energiehaus
Auf dem Kiesbaggersee Birgelfeld in Kalkar-Hönnepel wurde am 07. Juli 2011 das Pilotprojekt „Wohnen mit Weitblick“ feierlich eingeweiht. Das Kieswerk Maas-Roeloffs errichtete hier in Kooperation mit der RWE Effizienz GmbH sowie dem Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) ein 100 m2 großes Einfamilienhaus auf einem schwimmenden Stahlponton als Plus-Energiehaus. Dies bedeutet: Durch die Nutzung der Sonne und des Seewassers deckt das Gebäude nicht nur seinen Energiebedarf für Heizung, Warmwasser und elektrische Geräte, sondern erzeugt sogar mehr Energie als benötigt. Dieses innovative Energiekonzept wurde im Rahmen des RWE Innovationsprogramms „Energiehaus der Zukunft“ umgesetzt und soll nun weiter erforscht werden. Dabei geht es darum, gemeinsam mit Partnern Energieeffizienztechnologien in der Praxis intelligent zu vernetzen und zukünftige Anwendungen unter realen Bedingungen zu testen.

„Wir übernehmen hier bundesweit eine Vorreiterrolle, denn das Pilotprojekt soll nicht nur für weitere Plus-Energiehäuser auf unserem Kiesbaggersee, sondern auch für vergleichbare Gebiete in ganz Deutschland Modellcharakter haben“, erklärte Kai Artus, Prokurist im Kieswerk Maas-Roeloffs, anlässlich des offiziellen Projektstarts. „Mit dem innovativen Wohnhauskonzept bieten wir gemäß den Vorgaben der Stadt Kalkar eine zukunftsweisende Lösung für die nachhaltige Nutzung des Sees nach Beendigung der Auskiesung an.“

Zum intelligenten Plus-Energiehaus wird das Gebäude, indem eine besonders gute Dämmung sowie Fenster mit Dreifachverglasung den Wärmebedarf auf ein Minimum reduzieren. Die dann noch benötigte Heizleistung von nur 3 kW wird von einer speziell für das Projekt entwickelten Wärmepumpe erbracht, welche das Seewasser als Energiequelle nutzt. Die Wärmeverteilung erfolgt über neuartige Gebläse-Heizkörper, die als Alternative zur ebenfalls vorhandenen Fußbodenheizung untersucht werden. Bei erfolgreichen Tests könnten diese zukünftig die Nachrüstung von Wärmepumpen in Altbauten erheblich vereinfachen.

Die Stromerzeugung im schwimmenden Plus-Energiehaus übernimmt eine aus drei verschiedenen Systemen bestehende Photovoltaikanlage (PV-Anlage) mit einer Gesamtfläche von 40 m². Neben klassischen PV-Modulen mit Dachaufständerung werden auch Kollektoren eingesetzt, die automatisch der Sonnenbewegung folgen. Dazu kommen senkrecht an der Terrasse installierte Module, deren Wirkungsgrad zusätzlich durch die Lichtreflexion der Seewasseroberfläche erhöht wird.

Zur Steigerung des Komforts und der Energieeffizienz wird die innovative Hausautomatisierung SmartHome von RWE eingesetzt. Dabei werden Heizkörper, Beleuchtung und Haushaltsgeräte über eine gesicherte Funkverbindung miteinander vernetzt und zentral gesteuert. Bewegungsmelder und Fensterkontakte geben Belegungs- und Positionsrückmeldungen und können zur Steuerung der Lüftungsanlage genutzt werden. Zudem soll das System auch direkt auf den ebenfalls vorgesehenen Smart Meter zugreifen. Hierbei handelt es sich um elektronische Zähler, die den individuellen Stromverbrauch – beispielsweise direkt beim Einschalten eines Elektrogerätes oder auch der Wärmepumpe – genau abbilden. Die Verbrauchswerte lassen sich dann über die Haussteuerung darstellen, wobei auch die entsprechenden Kosten und der äquivalente CO2-Ausstoß visualisiert werden.

„Ein derartiges ganzheitliches Energiemanagement stellt die optimale Ergänzung für das Konzept eines Plus-Energiehauses dar“, erläuterte Dr. Norbert Verweyen, Geschäftsführer der RWE Effizienz GmbH. „Es bietet die Möglichkeit, den Energieverbrauch im Haus laufend zu analysieren, Einsparpotentiale zu erkennen und automatisiert ohne jeglichen Komfortverlust weitere Energie- und CO2-Einsparungen zu erwirken.“

Weitere Informationen gibt die RWE Effizienz GmbH, Freistuhl 7, 44137 Dortmund, Telefon 0800 9944044.
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