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Berlin - Der Zukunfts- und Bildungsforscher Prof. Dr. Gerhard de Haan von der Freien Universität Berlin wird Mitglied des Nachhaltigkeitsrates der Bundesregierung. Der Wissenschaftler wird für das Jahr 2014 in das Gremium berufen. Als Mitglied des Nachhaltigkeitsrates will er das Thema "Bildung" in einer ganzheitlichen Perspektive bewegen und Impulse für eine deutsche Umsetzung des geplanten Weltaktionsprogramms "Bildung für nachhaltige Entwicklung" geben. De Haan betonte: "Das Denken in Fächern und Ausbildungsgängen ist mit dem ganzheitlichen Denken in den Kategorien der Nachhaltigkeit noch nicht kompatibel. Das ist eine große ...mehr
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Green Economy Forenbeiträge
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Beitrag von: Unregistri - 19.11.2012
Beitrag von: JMF - 27.09.2012
Beitrag von: Unregistri - 12.09.2012
Beitrag von: Unregistri - 29.08.2012
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Interview
Green-Economy im Interview mit Felix Krause
"Die Solarbranche hat großes Potenzial!"
Über die Online-Plattform www.milkthesun.com können sich Anbieter, ... mehr
Über die Online-Plattform www.milkthesun.com können sich Anbieter, Projektentwickler, Investoren und Kauf-Interessenten aus dem Bereich Photovoltaik direkt und unkompliziert austauschen - ein Novum in dem bis dahin recht unübersichtlichen Solarmarkt. Felix Krause und Philipp Seher-Thoss, Geschäftsführer der MilktheSun GmbH i.G., sehen trotz anstehender Kürzungen der Einspeisetarife großen Potenzial für die Branche - und auch für Anleger.

Green-Economy.de: Mit Milk the Sun beschreiten Sie neue Wege im Handel von Projektrechten und Solarbestandsanlagen. Wie kam es zu dieser Idee?
Felix Krause: Wir haben beide Erfahrungen in der Projektentwicklung von Solaranlagen gesammelt und empfanden die extrem langen Maklerketten immer als sehr nachteilig. In der Solarbranche werden Geschäfte in der Regel über Vermittler oder Zwischenhändler abgewickelt. Dadurch sind immer sehr viele Beteiligte involviert, eine direkte Kontaktaufnahme ist äußerst schwierig. Dies ist nicht nur langwierig und kompliziert, sondern verursacht auch hohe Transaktionskosten. Zum Teil sind Projekte sogar gescheitert, auch aufgrund fehlender Kommunikationsmöglichkeiten. In 2011 haben wir deshalb gemeinsam mit verschiedenen Partnern ein Konzept entwickelt, das mehr Transparenz in den Erst- und Zweitmarkt bringen soll.

Wie funktioniert Milk the Sun und wo liegen die Vorteile für den Nutzer und Investor?
Ganz simpel ausgedrückt: Wir bringen Angebot und Nachfrage zusammen. Investoren, die sich an einem Solarprojekt beteiligen möchten, Projektentwickler oder Anbieter von Solarflächen oder -anlagen können Ihre Angebote und Gesuche kostenlos online stellen und Projekte vergleichen - ganz transparent, ohne komplizierte Maklerketten. Wir fungieren dabei lediglich als Marktplatz, die Verträge werden weiterhin "offline" direkt zwischen den Parteien geschlossen. Im Prinzip haben Sie genau dieses Modell bereits im Immobilienmarkt oder auch im Autohandel, wir haben das Konzept für die Solarbranche adaptiert. Die Beteiligten profitieren von einem viel geringeren Aquiseaufwand und nicht zuletzt auch von geringeren Kosten.

Milk the Sun ist seit März 2012 online. Wie wird die Plattform bislang angenommen?
Sehr gut! Innerhalb dieses kurzen Zeitraumes wurden bereits unterschiedlichste PV-Anlagen mit Leistungen zwischen 27 kWp und 1,2 MWp gehandelt. Das bestätigt uns natürlich und zeigt, dass sich viele Marktteilnehmer tatsächlich mehr Transparenz und direktere - und damit kostengünstigere - Geschäftsabwicklungen wünschen.

Nun steht die Solarbranche ja derzeit vor neuen Herausforderungen. Die Änderungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) sind vom Bundestag bereits beschlossen. Wie bewerten Sie die anstehenden Kürzungen der Solarförderung?
Was sich sicherlich negativ auf die Branche und auch auf Investoren/Privatanleger, die sich im Bereich Solarenergie engagieren möchten, ausgewirkt hat, war das Eiltempo, das hier seitens der Politik vorgelegt wurde. Das hat viel Unruhe in den Markt gebracht und führt natürlich auch zu Verunsicherung. Auf der anderen Seite machen wir derzeit aber die Erfahrung, dass der Handel mit bereits bestehenden Anlagen regelrecht Aufschwung bekommt. Viele Interessenten haben sich zurückgehalten und steigen jetzt in den Markt ein.

Verliert die Branche - genauer gesagt Solarprojekte am Standort Deutschland - durch die Kürzungen an Attraktivität oder sehen Sie dadurch sogar neue Potenziale ...
Die Solarbranche hat ganz klar großes Potenzial! Gerade die Reduzierung der Einspeisevergütung macht es umso wichtiger, Vermarktungswege zu finden, die ohne teure Zwischenhändler funktionieren. Dies senkt die Kosten und sichert damit auch interessante Renditen - diese liegen immer noch im oberen einstelligen Bereich! Im Vergleich zu anderen Anlageklassen bzw. Teilsegmenten aus dem Bereich Neue Energien bieten Solar-Investments außerdem 20 Jahre Sicherheit und die Anlagen sind äußerst wartungsarm.

Das heißt, ein Investment in Solarstrom ist nach wie vor lukrativ?
Absolut. Solarstrom lässt sich grundsätzlich günstiger anbieten als beispielsweise Windenergie. Entscheidend ist, die Verbrauchskurve genau abzudecken. Langfristig wird sich der Strompreis nach dem Bedarf richten.

Vielen Dank für das Gespräch!

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