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Green-Economy - Nachrichten - Bundesfamilienministerin Schröder zu Besuch bei Merck
Unternehmensprofil
Merck - innovativ, spezialisiert, international
Merck ist ein weltweit tätiges Pharma- und Chemieunternehmen mit rund 33.000 Mitarbeitern in 60 Ländern und Gesamterlösen von rund 7,6 Mrd € (2008). Der Unternehmensbereich Pharma umfasst innovative rezeptpflichtige Arzneimittel sowie Produkte für die Selbstmedikation. Der Unternehmensbereich Chemie bietet Spezialprodukte für die Elektronik-, Farb-, Kosmetik-, Pharma- und Biotech-Industrie.

Das operative Geschäft wird unter dem Dach der Merck KGaA geführt, die ihren Sitz in Darmstadt (Deutschland) hat. Rund 30 Prozent des Gesamtkapitals sind im Besitz freier Aktionäre, rund 70 Prozent gehören der Familie Merck über die persönlich haftende Gesellschafterin E. Merck KG.

Merck ist das älteste pharmazeutisch-chemische Unternehmen der Welt - seine Wurzeln reichen bis in das Jahr 1668 zurück. Die einstige US-Tochtergesellschaft Merck & Co. ist seit 1917 ein von der Merck-Gruppe vollständig unabhängiges Unternehmen.
Corporate Social Responsibility
18.02.2011 - Bundesfamilienministerin Schröder zu Besuch bei Merck
Darmstadt - Welche Angebote Unternehmen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Hinblick auf eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie unterbreiten – davon wollte sich die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Kristina Schröder (CDU), bei einem Besuch des Pharma- und Chemieunternehmens Merck in Darmstadt überzeugen. Die Bundesfamilienministerin stattete der Kindertagesstätte Merck am Freitagnachmittag einen Besuch ab und unterhielt sich dort mit Kindern und Pädagogen. Mit Dr. Karl-Ludwig Kley, dem Vorsitzenden der Geschäftsleitung bei Merck, sowie mit Dr. Kai Beckmann, dem designierten, für das Personalressort zuständigen Mitglied der Geschäftsleitung, erörterte sie die Themen familienbewusste Personalarbeit, fortschrittliche Arbeitszeitmodelle sowie die Förderung von Frauen in Führungspositionen.

Vor zehn Tagen hatte Schröder gemeinsam mit Vertretern der Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft und des Deutschen Gewerkschaftsbundes eine „Charta für familienbewusste Arbeitszeiten“ unterzeichnet. „Viele Unternehmen wissen längst, dass eine familienbewusste Arbeitswelt ein wichtiger Faktor bei der Rekrutierung qualifizierter Arbeitskräfte ist“, sagte Schröder in Darmstadt. „Mehr Zeit für die Familie zu haben, ist der größte Wunsch berufstätiger Eltern. Für 90 Prozent der Beschäftigten mit Kindern ist Familienfreundlichkeit bei der Wahl des Arbeitgebers mindestens ebenso wichtig wie das Gehalt.“ Beckmann pflichtete der Ministerin bei: „Gerade vor dem Hintergrund des steigenden Fachkräftemangels spielt eine familienbewusste Betriebskultur eine immer wichtigere Rolle.“ Zudem sei es wissenschaftlich erwiesen, dass familienfreundliche Unternehmen eine höhere Mitarbeiterproduktivität und eine höhere Bindung von Fachkräften aufwiesen.

„Geprägt von einer Unternehmerfamilie, sind wir seit jeher auch ein familienfreundliches Unternehmen“, ergänzte Beckmann und verwies auf die gute Betreuungsinfrastruktur und die vielfältigen Angebote, die Merck seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie macht. So bietet die Kindertagesstätte Merck, die 1968 von der Inhaberfamilie gegründet wurde, 102 Mitarbeiterkindern Platz; in den Bereichen Krippe, Kindergarten und Hort werden Kinder zwischen einem und zwölf Jahren ganztägig betreut. Daneben gibt es seit 1992 eine Tageselternvermittlung für Väter und Mütter, die eine qualifizierte Kinderbetreuung suchen. Seit vergangenem Jahr können Eltern bei einem Betreuungsnotfall auch eine Ad-hoc-Kinderbetreuung in Anspruch nehmen: In dieser von Merck und 13 weiteren Darmstädter Unternehmen unterstützten Einrichtung können Kinder kurzfristig vorübergehend untergebracht werden. Ein weiterer wichtiger Baustein ist die Sozialberatung bei Merck. Professionelle Sozialberater bieten ratsuchenden Kollegen umfangreiche Beratungsangebote an, zum Beispiel werdenden Eltern, erkrankten Mitarbeitern, Beschäftigten, die Angehörige zu pflegen haben oder die Unterstützung bei persönlichen Problemen benötigen.

Auf das besondere Interesse der Bundesfamilienministerin stießen die flexiblen Arbeitszeitmodelle von Merck. „Starre Arbeitszeitstrukturen werden immer mehr zugunsten erhöhter Zeitsouveränität für den Menschen aufgebrochen. Flexible Arbeitszeitmodelle sind wichtig, um einerseits im globalen Wettbewerb bestehen zu können und um andererseits den Beschäftigten eine bessere Work-Life-Balance zu ermöglichen“, sagte Beckmann. Neben einer für viele Arbeitnehmer gültigen Gleitzeitregelung bietet Merck seinen Beschäftigten mehr als 20 verschiedene Teilzeitvarianten mit unterschiedlichen Wochenarbeitszeiten an. Außerdem gibt es Jobsharing-Modelle sowie die Möglichkeit, einen Teil der Arbeit von zu Hause aus zu erledigen. In Darmstadt arbeiten 11,2 Prozent der Beschäftigten in Teilzeit.

Ein weiteres Thema der Unterredung mit den Mitgliedern der Geschäftsleitung war die Förderung von Frauen in Führungspositionen. Merck hatte vor kurzem bekannt gegeben, den Anteil von Frauen in Führungspositionen deutlich erhöhen zu wollen. Weltweit soll dieser Anteil bis zum Jahr 2016 auf 25 bis 30 Prozent steigen. Derzeit beträgt er konzernweit 22 Prozent und in Deutschland 17 Prozent. „Der Anteil in den Führungsebenen ist aber noch zu gering“, sagte Kley. Die Talentförderung von Frauen sei daher eines der wichtigsten Themen, mit denen sich Merck in Zukunft befassen werde. „Schließlich geht es bei einer vorausschauenden Personalpolitik darum, das volle Potenzial aller möglichen Nachwuchsführungskräfte auszuschöpfen“, so Kley. Die Bundesfamilienministerin sagte hierzu: „Das Beispiel Merck macht deutlich, dass die öffentliche Debatte über mehr Frauen in Führungspositionen dazu führt, dass sich die Unternehmen bewegen.“
Zudem ruft Merck seine Mitarbeiter zu Spenden auf, die das Unternehmen verdoppeln wird. Dieses Geld wird ebenfalls an „Save the Children“ gespendet. ...mehr
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