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Green-Economy - Nachrichten - Nachhaltigkeit im Fokus
Unternehmensprofil
TU Technische Universität Berlin
Die Technische Universität Berlin hat ihren Standort in Berlin-Charlottenburg und steht dort an der heutigen „Straße des 17. Juni“. Sich selbst bezeichnet sie als international renommierte Universität. Im Vordergrund des Universitätsprofils stehen dabei Wissensvermehrung und technologischer Fortschritt.

Der Grundstein wurde am 1. November 1770 von Friedrich II. gelegt. Er veranlasste die Gründung des „Berg- und hüttenmännischen Lehrinstituts“, welches später in „Bergakademie Berlin“ umbenannt wurde. 1916 schloss sich diese Akademie mit der am 13. März 1799 gegründeten Bauakademie und der am 1. November 1821 gegründeten Technischen Schule der Technischen Hochschule Berlin zusammen. Nach dem Zweiten Weltkrieg, am 20. April 1945, wurde die Hochschule geschlossen. Die Hochschule wurde bewusst am 9. April 1946 nicht wiedereröffnet, sondern komplett neu gegründet. Damit sollte die Trennung von der NS-Vergangenheit klar deutlich gemacht werden. Von nun an hieß die erste technische Hochschule Deutschlands „Technische Universität Berlin“.

Das Hauptgebäude der Universität, welches im Stil der italienischen Hochrenaissance gebaut wurde, entstand von 1878 bis 1884. Schwere Weltkriegsschäden wurden repariert, aber die Front des Gebäudes wurde Anfang der 1950er Jahre abgerissen. Im Dritten Reich wurde ein großes Projekt für den Ausbau der Universität konzipiert, welches aber nur teilweise umgesetzt wurde. Das heutige Hauptgebäude der Universität, welches von Kurt Dübbers entworfen wurde, entstand 1965. Das zehngeschössige Aluminiumgebäude ziert heute noch die „Straße des 17. Juni“ und beinhaltet auch den Audimax, den größten Hörsaal der Universität.

Heute hat die Technische Universität Berlin auch mit den drastischen Kürzungen der staatlichen Finanzmittel zu kämpfen. Dies hat den Abbau von Professorenstellen zur Folge. Die Technische Universität versucht indes außerdem gegen den Ruf, eine „Massenuniversität“ und keine „Eliteuniversität“ zu sein, anzukämpfen. Allerdings gelang dies bisher nur teilweise.

Mit über 28.000 Studenten ist die Technische Universität Berlin die zweitgrößte Technische Universität in ganz Deutschland. Am 28. April 2001 wurde die Uni wieder in sieben Fakultäten untergliedert und eine neue Leitungs- und Gremienstruktur wurde eingeführt. Die einzelnen Fakultäten haben die Inhalte: Geisteswissenschaften, Mathematik und Naturwissenschaften, Prozesswissenschaften, Elektronik und Informatik, Verkehrs- und Maschinensysteme, „Planen, Bauen, Umwelt“, Wirtschaft und Management.

International hat die TU Berlin ein großes Netzwerk aufgebaut, so existieren beispielsweise mehr als 100 Kooperationsverträgen mit namhaften ausländischen Universitäten. Es wird zusammen geforscht und es werden Dozenten ausgetauscht und ausgeliehen. Diese Kooperationen bringen nicht zuletzt auch den Studenten Vorteile, da die Kooperationen es den zahlreichen Studenten der TU Berlin auch ermöglichen, ohne komplizierte Formalitäten ein Semester im Ausland zu verbringen.
Umwelt & Naturschutz
14.12.2011 - Nachhaltigkeit im Fokus
„Plattenvereinigung“, ein Kooperationsprojekt der TU Berlin und der zukunftsgeraeusche GbR zu einem Recycling-Gebäude aus ost- und westdeutschen Plattenbauteilen, sowie das TU-Projekt „Blue Engineer – Ingenieure/innen mit sozialer und ökologischer Verantwortung“ sind für zwei Jahre Projekte der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“.

Mit der Auszeichnung, die auf die von den Vereinten Nationen (UN) für die Jahre 2005 bis 2014 ausgerufene gleichnamige Weltdekade zurückgeht, würdigt die Deutsche UNESCO-Kommission (DUK) das erfolgreiche Engagement beider Initiativen im Rahmen der Nachhaltigkeitsdimensionen Ökonomie, Ökologie und Soziales sowie ihren ausgeprägten Bildungsanspruch.

„Plattenvereinigung“

Kern des durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt DBU geförderten Projekts „Plattenvereinigung“ ist ein von der zukunftsgeraeusche GbR gemeinsam mit dem TU-Fachgebiet Bauphysik und Baukonstruktionen im Jahr 2010 entwickeltes Recycling-Gebäude, das zunächst in der Peter-Behrens-Halle der TU Berlin errichtet wurde. Das Besondere: es wurde aus ost- und westdeutschen Plattenbauteilen gebaut, die einem früheren Wohnplattenbau in Frankfurt/Oder sowie einem ehemaligen Studentenbungalow des Olympischen Dorfs in München entstammen. Das de- und remontierbare Gebäude diente seither an der TU Berlin und anderen Ausstellungsorten als Studienobjekt und Veranstaltungsraum, um den aktuellen Diskurs um Nachhaltigkeit in Stadtentwicklung, Baukultur, Produktion und Konsum bewusst mit lebendiger Geschichte und Kunst zu verbinden. Seit dem Frühjahr 2011 steht es auf dem ehemaligen Berliner Flughafen Tempelhof, der Tempelhofer Freiheit und beherbergt Workshops, Vorträge, Diskussionen, Filmvorführungen, Theater- und Kunstprojekte. Mit „Plattenvereinigung“ initiierten die Münchner Architekten der zukunftsgeräusche GbR ein interdisziplinäres Forschungs- und Bildungsprojekt: Im Schulterschluss mit mehr als 40 Akteuren aus Wissenschaft, Bildung, Wirtschaft, Handwerk und Kunst – darunter die TU Berlin – wird nachhaltiges Denken und Handeln erfahrbar gemacht. „Plattenvereinigung“ wurde am 28. November 2011 für den Zeitraum 2012/2013 als UN-Dekade-Projekt ausgezeichnet. Weitere Informationen:
www.tu-berlin.de/?id=83160 und www.plattenvereinigung.de.

„Blue Engineer – Ingenieure/innen mit sozialer und ökologischer Verantwortung“

Das Projekt „Blue Engineer – Ingenieure/innen mit sozialer und ökologischer Verantwortung“ wird an der TU Berlin als Projektwerkstatt umgesetzt. Junge Studierende aller Fachrichtungen erarbeiten im Team einzelne Modulbausteine zu gesellschaftlich und ökologisch relevanten Themen und gestalten damit eine Lehrveranstaltung von etwa 135 Minuten. Interdisziplinär wollen die Akteure herausarbeiten, welche Auswirkungen von bestimmten Technologien ausgehen können. Zudem möchte „Blue Engineer“ damit die soziale und ökologische Verantwortung stärker im Ingenieurstudium verankern. „Blue Engineer – Ingenieure/innen mit sozialer und ökologischer Verantwortung“ wurde im August 2011 für den Zeitraum 2011/2012 als UN-Dekade-Projekt ausgezeichnet. Weitere Informationen: www.blue-engineer.org

Frühere UN-Dekade-Projekte der TU Berlin

In den vergangenen Jahren wurden bereits mehrere Projekte der TU Berlin als Dekade-Projekt „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet, darunter Projekte zu Energie, Umwelt und Gesellschaft des TU-Energieseminars, das Projekt „Erneuerbare Energien, Nachwachsende Rohstoffe und Nachhaltigkeit an die Hochschulen – jetzt!“ der Initiative Grüne Uni an der TU Berlin, das Projekt „Nachhaltige Regionalentwicklung am Beispiel umwelt- und familienfreundliche Mobilität“ des Instituts für Land- und Seeverkehr sowie ein Projekt des Zentrums Technik und Gesellschaft.

Die UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“

Die internationale UN-Initiative will dazu beitragen, die Prinzipien nachhaltiger Entwicklung weltweit in den nationalen Bildungssystemen zu verankern. Die Umsetzung der UN-Dekade in Deutschland wird von der Deutschen UNESCO-Kommission (DUK) koordiniert und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Sie steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Weitere Informationen: www.bne-portal.de
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