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Green-Economy - Nachrichten - Deutschland bei Klimaschutz-Zielen 2020 auf Kurs
Unternehmensprofil
Bundesumweltministerium
Das "Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit", in aller Regel einfach als Bundesumweltministerium oder "BMU" bezeichnet, ist eines der Ministerien der Bundesrepublik Deutschland. Das Bundesumweltministerium ist ein noch relativ junges Ministerium, es wurde am 6. Juni 1986 in Bonn gegründet. Auch heute hat das Bundesumweltministerium noch einen Dienstsitz in Bonn, ein weiterer Dienstsitz des Ministeriums befindet sich in der deutschen Hauptstadt Berlin.

2009 übernahm Norbert Röttgen als neu gewählter Umweltminister der Bundesrepublik Deutschland die Leitung des Bundesumweltministeriums. Norbert Röttgen ist Mitglied der CDU.

Das Bundesumweltamt beschäftigt derzeit etwa 800 Mitarbeiter, die Mitarbeiterzahl soll langfristig jedoch im Zuge von Rationalisierungsmaßnahmen gesenkt werden. Das Bundesumweltministerium ist in die 6 Fachbereiche "Zentralabteilung, Grundsatzangelegenheiten des Umweltschutzes" (Abteilung ZG); Klimaschutz, Umwelt und Energie, Erneuerbare Energien, Internationale Zusammenarbeit (Fachbereich KI); Wasserwirtschaft, Abfallwirtschaft, Bodenschutz (Abteilung WA); Umwelt und Gesundheit, Immissionsschutz, Anlagensicherheit und Verkehr, Chemikaliensicherheit (Abteilung IG); Naturschutz und nachhaltige Naturnutzung (Abteilung N) sowie "Sicherheit kerntechnischer Einrichtungen, Strahlenschutz, nukleare Ver- und Entsorgung" (Abteilung RS) untergliedert. Darüber hinaus unterstehen jedoch auch noch das Umweltbundesamt (UBA), das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) dem Geschäftsbereich des Bundesumweltministeriums.

Das Bundesumweltministerium wird durch Steuern finanziert, die Kosten für das Bundesumweltministerium sind somit Bestandteil des Bundeshaushaltes. Im Jahr 2009 standen dem Bundesumweltministerium insgesamt 1,418 Milliarden Euro zur Verfügung.

Das Bundesumweltministerium kann bei den verschiedenen Arbeitsaufgaben aber nicht nur auf die dem Bundesumweltministerium unterstellten Behörden, wie etwa auf das Bundesumweltamt oder auf das Bundesamt für Strahlenschutz zurückgreifen, sondern dem Bundesumweltministerium stehen darüber hinaus zahlreiche Sachverständige und Gutachter aus unterschiedlichen Gremien zur Verfügung. So kann das Bundesumweltministerium bei komplexen Problemstellungen beispielsweise Experten aus dem "Rat von Sachverständigen für Umweltfragen" (SRU) oder dem "Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen" (WBGU) für die Lösung des Problems hinzuziehen.

Das Bundesumweltministerium übernimmt heute oftmals auch eine beratende Funktion, so versucht das Bundesumweltministerium beispielsweise, Ansätze für die Lösung des Atommüllproblems zu finden, außerdem ist es Aufgabe des Bundesumweltministeriums dafür Sorge zu tragen, dass wirtschaftliches Wachstum nicht mit der Zerstörung der Umwelt oder der Ausbeutung von natürlichen Ressourcen einhergeht.

Desweiteren beobachtet das Bundesumweltministerium die Entwicklung von neuen Technologien und gibt hierfür Empfehlungen an Verbraucher aus. Außerdem bringt das Bundesumweltministerium Vorschläge in den Bundestag ein, die etwa dazu beitragen sollen, die Verwendung von erneuerbaren Energien zu fördern. Das Bundesumweltministerium bringt zwar häufig Vorschläge für einen verantwortlicheren Umgang mit natürlichen Ressourcen in den Bundestag ein, doch nur selten bewirken diese Vorschläge dann auch die Verabschiedung eines neuen Gesetzes. Allerdings gibt das Bundesumweltministerium beispielsweise regelmäßig Broschüren heraus, die zeigen, wie Verbraucher durch die Umrüstung auf erneuerbare Energieressourcen langfristig sowohl Steuern als auch Energiekosten sparen können.
Umwelt & Naturschutz
02.12.2011 - Deutschland bei Klimaschutz-Zielen 2020 auf Kurs
Berlin - Deutschland ist auf einem guten Weg, sein anspruchsvolles Klimaziel im Zuge der Energiewende bis 2020 zu erreichen. Ein anlässlich der Klimakonferenz in Durban vorgelegter wissenschaftlicher Zwischenbericht zeigt: Mit den bis Juli 2011 beschlossenen Maßnahmen werden die Emissionen bis 2020 bereits um etwa 35% im Vergleich zu 1990 zurückgehen. Das Ziel einer Reduktion um 40% ist damit in greifbare Nähe gerückt. Mit den geplanten zusätzlichen Maßnahmen in den Bereichen Emissionshandel, Gebäudesanierung, Stromeffizienz, Kraft-Wärme-Kopplung und PKW-Standards kann das 40%-Ziel ohne große Schwierigkeiten erreicht werden.

Deutschlands Ziele zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen sind im internationalen Vergleich ehrgeizig. So hat der IPCC, der Klima-Wissenschaftsrat der Vereinten Nationen, zur Erreichung des 2-Grad-Ziels gefordert, dass die Industriestaaten ihre Emissionen bis 2020 um -25 bis -40% gegenüber 1990 reduzieren. Deutschlands Klimaschutzziel von -40% bis 2020 gegenüber 1990 liegt damit am oberen Rand – nur Norwegen und Dänemark haben vergleichbar ehrgeizige Ziele formuliert. Das Energiekonzept legt zudem fest, dass bis 2050 die Emissionen in Deutschland um 80 bis 95% sinken sollen.

Anlässlich der Klimakonferenz von Durban hat das BMU ein Forschungskonsortium beauftragt, die bisher im Zuge der Energiewende beschlossenen Maßnahmen zu bewerten. Ergebnis: Die aktuelle Politik zeigt bereits Wirkung. Der erfolgreiche Ausbau der Erneuerbaren Energien, der Emissionshandel, die Effizienzvorgaben und Förderprogramme für Gebäude und zahlreiche Maßnahmen in nahezu allen Sektoren werden bis 2020 voraussichtlich zu einer Minderung der Treibhausgasemissionen um etwa 35% gegenüber 1990 führen – das heißt selbst dann, wenn wir jetzt nichts mehr tun oder beschließen würden.

Bundesumweltminister Norbert Röttgen: „Deutschland geht beim Klimaschutz weiter voran. Aus gutem Grund: Denn von Klimaschutz-Maßnahmen gehen kräftige Impulse für Wirtschaftswachstum, Innovation und Beschäftigung aus. Die weitere Verringerung des Primärenergieverbrauchs trägt zudem zu Kostensenkung und geringerer Importabhängigkeit der deutschen Wirtschaft bei.“

Zur Erreichung der Ziele der Energiewende sind nach Schätzungen der Gutachter noch zusätzliche Maßnahmen im Umfang von etwa 70 Mio. t CO2 notwendig – das ist im Verlauf von rund 10 Jahren nach Einschätzung der Wissenschaftler ohne große Schwierigkeiten zu erreichen. Hierfür werden verschiedene Optionen durchgerechnet, u.a. eine Anhebung der Ziele im EU-Emissionshandel, zusätzliche Maßnahmen im Bereich effizientere Stromnutzung und eine Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes. Auch im Gebäudebereich liegt noch Potenzial, v.a. durch eine Novelle der Energieeinsparverordnung, den verstärkten Einsatz Erneuerbarer Energien sowie eine steuerliche Förderung der Gebäudesanierung auf ein energetisch anspruchsvolles Niveau. Im Verkehrsbereich ist etwa die Fortschreibung der CO2-Standards für PKW in das Jahr 2020 notwendig.

Hierzu erklärt Norbert Röttgen: „Die Energiewende hat gerade erst begonnen. Uns ist klar, dass wir noch weitere Maßnahmen ergreifen müssen. Für 2012 stehen insbesondere der Beschluss der EU-Effizienzrichtlinie, die Anhebung der Ziele beim EU-Emissionshandel, eine Novelle des Gesetzes zur Kraft-Wärme-Kopplung und des Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetzes sowie eine Novelle der Energieeinsparverordnung auf der Tagesordnung. Damit liegen wir bei den Umsetzungen der Maßnahmen, die wir im Energiekonzept beschlossen haben, voll im Plan.“

Im Jahr 2010 lagen die Treibhausgasemissionen in Deutschland um etwa 25% unter dem Niveau von 1990. Im Energiekonzept vom 6. Juni 2011 hat die Bundesregierung ihren Fahrplan für die Minderung von Treibhausgasemissionen bekräftigt: Diese sollen bis zum Jahr 2020 um 40 %, bis 2030 um 55 %, bis 2040 um 70 % und bis 2050 um 80 bis 95 % unter das Niveau von 1990 gesenkt werden.

Hintergrundinformationen zu den Forschungsergebnissen der Gutachter (Öko-Institut, Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung, Forschungszentrum Jülich, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) finden Sie unter dem Link
www.bmu.de/48075
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