













Unternehmensprofil
B.A.U.M. e.V.
Der Verein „Bundesdeutscher Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management“ kümmert sich um die Belange von Unternehmen, Kommunen und Organisationen, die vorsorgenden Umweltschutz betreiben und umsetzen wollen. Der Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, Unternehmen und Privatpersonen gleichermaßen für das nachhaltige Wirtschaften zu sensibilisieren. Der Verein bietet Unterstützung bei der ökonomisch sinnvollen und sozial gerechten Realisierung von Umweltschutzmaßnahmen. Der „B.A.U.M“ ist der weltweit erste Verband, welcher sich branchenübergreifend für umweltbewusste(s) Materialwirtschaft und -management einsetzt.
Der Arbeitskreis schloss sich am 24. April 1984 in den Räumlichkeiten der Firma „Ernst Winter & Sohn“ zusammen. Bei den ersten Mitgliedern des Vereins handelte es sich um einzelne Unternehmen und Einzelpersonen, die größtenteils aus Hamburg und Umgebung stammten. Unter den Gründungsmitgliedern des Vereins war auch Dr. Georg Winter, der später lange Zeit Vorsitzender des Vereins war. Bereits ein Jahr nach der Gründung des Vereins war dieser erheblich gewachsen, weshalb es eine Unterredung mit den Mitarbeitern des Umweltbundesamtes in Berlin gab.
Der Name „Bundesdeutscher Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management“ kam erst nach dem Gespräch mit dem Umweltbundesamt zustande, zuvor nannte sich der Verein „Bundesdeutscher Arbeitskreis für Umweltbewusste Materialwirtschaft“. Professor Dr. Maximilian Gege, seit 2005 ebenfalls Vorstandsmitglied des B.A.U.M., widmete sich seit 1989 voll und ganz der Vereinsarbeit. Er war vorher Umweltbeauftragter bei der Firma Winter & Sohn. Mittlerweile sind mehr als 500 Unternehmen Mitglied des B.A.U.M, darüber hinaus zählen natürlich auch zahlreiche Verbände, Institutionen und Einzelpersonen zu den Mitgliedern des Vereins.
Die Idee und das vorrangige Ziel des Vereins ist es, die Materialbeschaffung der Unternehmen nicht nur an den üblichen Einkaufskriterien wie etwa Qualität, Service, Preis und Lieferbereitschaft fest zu machen, sondern auch der Aspekt der Umweltverträglichkeit soll nach Auffassung des B.A.U.M. in der Materialwirtschaft eine wichtige Rolle spielen.
Der Verein wirkte bei der Konzeption der Zertifikate „ISO 14001“ und „EMAS“ mit. In Kooperation mit 50 verschiedenen Ländern berät der Verein auch über die Einführung der sogenannten „Ethiknorm“ „ISO 26000“. Diese Norm soll ab 2010 als Richtlinie gelten, auch wenn es keine Zertifizierungsmöglichkeiten für die Norm gibt. In den Kriterien für die Norm werden die sieben Bewertungskriterien genannt, diese einzelnen Kriterien sind „Transparente Unternehmensführung“, „Beachtung der Menschenrechte“, „angemessene Arbeitsbedingungen“, „fairer Wettbewerb und Kampf gegen Korruption“, „Beachtung der Verbraucherinteressen“, „Engagement für die Gesellschaft“ und Umweltschutz. Die „ISO 26000“ Norm soll Verbrauchern somit ein Stück weit mehr Orientierung bieten.
Der B.A.U.M. schaffte es 1991 als erster Verein, der sich für Umweltschutz einsetzt, in die Liste der „Global 500 Roll of Honour“ aufgenommen zu werden. Mittlerweile folgten viele weitere nationale und internationale Auszeichnungen.
Der Arbeitskreis schloss sich am 24. April 1984 in den Räumlichkeiten der Firma „Ernst Winter & Sohn“ zusammen. Bei den ersten Mitgliedern des Vereins handelte es sich um einzelne Unternehmen und Einzelpersonen, die größtenteils aus Hamburg und Umgebung stammten. Unter den Gründungsmitgliedern des Vereins war auch Dr. Georg Winter, der später lange Zeit Vorsitzender des Vereins war. Bereits ein Jahr nach der Gründung des Vereins war dieser erheblich gewachsen, weshalb es eine Unterredung mit den Mitarbeitern des Umweltbundesamtes in Berlin gab.
Der Name „Bundesdeutscher Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management“ kam erst nach dem Gespräch mit dem Umweltbundesamt zustande, zuvor nannte sich der Verein „Bundesdeutscher Arbeitskreis für Umweltbewusste Materialwirtschaft“. Professor Dr. Maximilian Gege, seit 2005 ebenfalls Vorstandsmitglied des B.A.U.M., widmete sich seit 1989 voll und ganz der Vereinsarbeit. Er war vorher Umweltbeauftragter bei der Firma Winter & Sohn. Mittlerweile sind mehr als 500 Unternehmen Mitglied des B.A.U.M, darüber hinaus zählen natürlich auch zahlreiche Verbände, Institutionen und Einzelpersonen zu den Mitgliedern des Vereins.
Die Idee und das vorrangige Ziel des Vereins ist es, die Materialbeschaffung der Unternehmen nicht nur an den üblichen Einkaufskriterien wie etwa Qualität, Service, Preis und Lieferbereitschaft fest zu machen, sondern auch der Aspekt der Umweltverträglichkeit soll nach Auffassung des B.A.U.M. in der Materialwirtschaft eine wichtige Rolle spielen.
Der Verein wirkte bei der Konzeption der Zertifikate „ISO 14001“ und „EMAS“ mit. In Kooperation mit 50 verschiedenen Ländern berät der Verein auch über die Einführung der sogenannten „Ethiknorm“ „ISO 26000“. Diese Norm soll ab 2010 als Richtlinie gelten, auch wenn es keine Zertifizierungsmöglichkeiten für die Norm gibt. In den Kriterien für die Norm werden die sieben Bewertungskriterien genannt, diese einzelnen Kriterien sind „Transparente Unternehmensführung“, „Beachtung der Menschenrechte“, „angemessene Arbeitsbedingungen“, „fairer Wettbewerb und Kampf gegen Korruption“, „Beachtung der Verbraucherinteressen“, „Engagement für die Gesellschaft“ und Umweltschutz. Die „ISO 26000“ Norm soll Verbrauchern somit ein Stück weit mehr Orientierung bieten.
Der B.A.U.M. schaffte es 1991 als erster Verein, der sich für Umweltschutz einsetzt, in die Liste der „Global 500 Roll of Honour“ aufgenommen zu werden. Mittlerweile folgten viele weitere nationale und internationale Auszeichnungen.
Umwelt & Naturschutz
12.08.2011 - B.A.U.M.-Jury gibt Preisträger 2011 bekannt
Mit dem B.A.U.M.-Umweltpreis zeichnet der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) e.V. seit 1993 langjähriges herausragendes Engagement für Umweltschutz und nachhaltige Entwicklung in verschiedenen Kategorien aus. Wie bereits in den Vorjahren ist die diesjährige Preisverleihung am 23. September 2011 in die zweitägige B.A.U.M.-Jahrestagung eingebettet, die im Rahmen von „Hamburg Umwelthauptstadt Europas 2011“ am 22. und 23. September in der Hansestadt stattfindet. Gastgeber ist das B.A.U.M.-Mitgliedsunternehmen Flughafen Hamburg GmbH, das 2011 seinen 100. Geburtstag feiert. Umweltminister Dr. Norbert Röttgen und Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz werden die Preise am 23. September gemeinsam mit dem B.A.U.M.-Vorstand überreichen.
„Ökologische Weitsicht und wirtschaftlicher Erfolg gehen in Hamburg Hand in Hand“, so Olaf Scholz. „Nur wer mit Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt handelt, wird dauerhaft erfolgreich sein. Ich freue mich, dass im Umwelthauptstadtjahr auch zwei in Hamburg ansässige Unternehmen mit dem B.A.U.M.-Umweltpreis ausgezeichnet werden."
Alle Preisträger werden persönlich anwesend sein, um die begehrten Preise entgegen zu nehmen. In kurzen Interviews mit Nachhaltigkeitspionieren wie Dr. Michael Otto, dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Otto Group, Ulrich Walter, dem Gründer und Geschäftsführer der Ulrich Walter Lebensbaum GmbH, Jürgen Schmidt, Sprecher des memo-Vorstandes und weiteren werden sie nach der Preisübergabe über Ihre Aktivitäten berichten.
Die Preisträger 2011
(Ausführliche Preisträgerporträts sowie das aktuelle Tagungsprogramm sind unter www.baumev.de/umweltpreis zu finden. Interviewmöglichkeiten können über B.A.U.M. e. V. angefragt werden.)
Internationaler B.A.U.M.-Sonderpreis:
Prof. Dr. Ibrahim Abouleish, SEKEM
Seit Gründung der Initiative SEKEM im Jahr 1977 hat sich Prof. Dr. Abouleish zum Ziel gesetzt, nachhaltige Entwicklung im Nahen Osten zu fördern. Heute umfasst die SEKEM Group zum einen diverse Wirtschaftsbetriebe von der landwirtschaftlichen Produktion, Heilpflanzenanbau und -verarbeitung und der Vermarktung von Frisch- und Trockenprodukten über den Konfektionsbetrieb für Kleidung aus eigener Baumwolle bis hin zu einer Kette von Naturkostläden. Zum anderen sind verschiedene Non-Profit-Organisationen und Stiftungen unter dem Dach von SEKEM vereint. Um den Preis persönlich entgegenzunehmen, wird Abouleish eigens aus Ägypten anreisen.
B.A.U.M.-Umweltpreis, Kategorie Großunternehmen
Harry J. M. Brouwer, Unilever Deutschland GmbH
Als Vorsitzender der Geschäftsführung von Unilever Deutschland, Österreich und Schweiz hat Harry J. M. Brouwer die Nachhaltigkeitsaktivitäten des Konzerns entscheidend geprägt und vorangetrieben. Nachhaltiges Engagement für Umwelt und Gesellschaft gehört zu den Unternehmenszielen. Unilever führt bereits seit zwölf Jahren den Dow Jones Sustainability Index für den Lebensmittelsektor an und ist für sein Engagement vielfach ausgezeichnet worden. Die aktuellen Ziele sind: Bis 2020 will Unilever die Umweltauswirkungen seiner Produkte halbieren, landwirtschaftliche Rohwaren zu 100 Prozent aus nachhaltigem Anbau beziehen sowie 1 Milliarde Menschen zu besserer Gesundheit und mehr Lebensqualität verhelfen.
B.A.U.M.-Umweltpreis, Kategorie Kleine und mittelständische Unternehmen
Dr. Martin Viessmann, Viessmann Werke GmbH & Co. KG
Dr. Martin Viessmann hat es verstanden, die Themen Umweltschutz und Ressourcenschonung, die bereits seit den 1970er Jahren in den Grundsätzen des von ihm in dritter Generation geleiteten Unternehmens verankert sind, kontinuierlich weiterzuentwickeln. Bei der Entwicklung besonders energiesparender, effizienter Produkte ist Viessmann seit Jahrzehnten Technologieführer und Impulsgeber für die gesamte Heiztechnikbranche in Europa. Unter seiner Leitung führte das Unternehmen als eines der ersten das EU-Umweltmanagement EMAS ein. Hervorzuheben ist zudem Viessmanns politisches Engagement für den Klimaschutz.
B.A.U.M.-Umweltpreis, Kategorie Kleine und mittelständische Unternehmen
Ralf Lokay, Druckerei Lokay e. K.
Ralf Lokay hat das Familienunternehmen in Reinheim in den letzten 20 Jahren kontinuierlich in eine grüne Druckerei umgewandelt. Er verfolgt das ehrgeizige Ziel, bis 2012 die umweltfreundlichste Bogenoffsetdruckerei Deutschlands zu führen. Die Druckerei Lokay ist die erste hessische Druckerei mit FSC-COC-Zertifikat und die erste klimaneutrale Druckerei Deutschlands. Das EMAS-zertifizierte und 100% Ökostrom beziehende Unternehmen wird in Kürze eine eigene ökologische Online-Plattform freischalten, die Aufträge über das Internet generieren soll und über die ausschließlich FSC- oder Recyclingpapiere angeboten werden.
B.A.U.M.-Umweltpreis, Kategorie Medien
Jörg Weber, ECOreporter.de
Mit dem Internet-Portal ECOreporter sowie dem gleichnamigen Magazin hat Jörg Weber die erste Informations-Plattform für nachhaltige Geldanlagen geschaffen, die das komplexe Themenfeld „grünes Geld“ allgemein verständlich und spannend aufbereitet sowie Handlungsmöglichkeiten für das eigene Leben zeigt. Er hat ganz entscheidend dazu beigetragen, dass die Frage „Was passiert mit meinem Geld?“ für Anleger zunehmend selbstverständlich wird, und sich hierdurch um die Stärkung des Nachhaltigkeitsgedankens in der Wirtschaft verdient gemacht.
B.A.U.M.-Umweltpreis, Kategorie Verbände und Institutionen
Benjamin Adrion, Viva con Agua de St. Pauli e. V.
Als Initiator von Viva con Agua de Sankt Pauli e. V., einem Netzwerk, das sich auf das Fundraising für Trinkwasser- und Sanitärprojekte in Entwicklungsländern spezialisiert hat, kann der ehemalige Profi des FC St. Pauli eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte vorweisen. Alle von Viva con Agua generierten Spenden fließen an die Welthungerhilfe, die die Projekte professionell und nachhaltig realisiert. Bereits mehr als 100.000 Menschen konnten auf Initiative von Viva con Agua mit sauberem Wasser, sanitären Anlagen und Hygieneeinrichtungen versorgt werden.
B.A.U.M.-Umweltpreis, Kategorie Wissenschaft
Prof. Dr. Claudia Kemfert, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Hertie School of Governance
Prof. Dr. Claudia Kemfert beschäftigt sich seit ihrem Studium der Volkswirtschaftslehre intensiv mit den Funktionsweisen der Energiemärkte und den volkswirtschaftlichen Effekten des Klimawandels. Als Autorin zahlreicher Bücher und Artikel in Wirtschaftsmagazinen und überregionalen Tageszeitungen sowie als gefragte TV-Expertin hat sie erheblich dazu beigetragen, die Themen Klimawandel und Klimaschutz aus der Wissenschaft heraus in eine breite Öffentlichkeit zu bringen.
Die Preisverleihung ist der Höhepunkt der zweitägigen B.A.U:M.-Jahrestagung. Der erste Veranstaltungstag wird erneut durch die im vergangenen Jahr erstmals abgehaltenen Netzwerktische gestaltet, bei denen die Teilnehmer zwei von insgesamt 15 moderierten Parallelforen besuchen, in denen jeweils ein Mentor und ein Moderator die anschließende Diskussion begleiten. Die Themenpalette reicht dabei von Best Practice Beispielen aus der Wirtschaft über umweltpolitische Themen bis zu neusten Erkenntnissen aus der Wissenschaft. Durch den zweiten Tag führt der beliebte Klimaexperte und TV-Moderator Sven Plöger. Nach der Begrüßung durch Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Hamburg GmbH und Prof. Dr. Maximilian Gege, Vorsitzender B.A.U.M. e.V., haben prominente Vertreter unterschiedlichster Interessenbereiche das Wort: Harry Brouwer, Geschäftsführer der Unilever Deutschland GmbH und Dr. Martin Viessmann, geschäftsführender Gesellschafter der Viessmann Group und weitere sprechen für die Wirtschaft, Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes und Jo Leinen, Vorsitzender des Umweltausschusses des Europäischen Parlaments für die Politik. Am Nachmittag werden die B.A.U.M.- Preise verliehen. Zum Abschluss findet eine Diskussionsrunde mit Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen, Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz sowie führenden Wirtschaftsvertretern statt.
Kontakt:
B.A.U.M. e. V.
Kristina Wahl
Öffentlichkeitsarbeit
Osterstraße 58
20259 Hamburg
Tel: 040-49071105
Email: kristina.wahl@baumev.de
„Ökologische Weitsicht und wirtschaftlicher Erfolg gehen in Hamburg Hand in Hand“, so Olaf Scholz. „Nur wer mit Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt handelt, wird dauerhaft erfolgreich sein. Ich freue mich, dass im Umwelthauptstadtjahr auch zwei in Hamburg ansässige Unternehmen mit dem B.A.U.M.-Umweltpreis ausgezeichnet werden."
Alle Preisträger werden persönlich anwesend sein, um die begehrten Preise entgegen zu nehmen. In kurzen Interviews mit Nachhaltigkeitspionieren wie Dr. Michael Otto, dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Otto Group, Ulrich Walter, dem Gründer und Geschäftsführer der Ulrich Walter Lebensbaum GmbH, Jürgen Schmidt, Sprecher des memo-Vorstandes und weiteren werden sie nach der Preisübergabe über Ihre Aktivitäten berichten.
Die Preisträger 2011
(Ausführliche Preisträgerporträts sowie das aktuelle Tagungsprogramm sind unter www.baumev.de/umweltpreis zu finden. Interviewmöglichkeiten können über B.A.U.M. e. V. angefragt werden.)
Internationaler B.A.U.M.-Sonderpreis:
Prof. Dr. Ibrahim Abouleish, SEKEM
Seit Gründung der Initiative SEKEM im Jahr 1977 hat sich Prof. Dr. Abouleish zum Ziel gesetzt, nachhaltige Entwicklung im Nahen Osten zu fördern. Heute umfasst die SEKEM Group zum einen diverse Wirtschaftsbetriebe von der landwirtschaftlichen Produktion, Heilpflanzenanbau und -verarbeitung und der Vermarktung von Frisch- und Trockenprodukten über den Konfektionsbetrieb für Kleidung aus eigener Baumwolle bis hin zu einer Kette von Naturkostläden. Zum anderen sind verschiedene Non-Profit-Organisationen und Stiftungen unter dem Dach von SEKEM vereint. Um den Preis persönlich entgegenzunehmen, wird Abouleish eigens aus Ägypten anreisen.
B.A.U.M.-Umweltpreis, Kategorie Großunternehmen
Harry J. M. Brouwer, Unilever Deutschland GmbH
Als Vorsitzender der Geschäftsführung von Unilever Deutschland, Österreich und Schweiz hat Harry J. M. Brouwer die Nachhaltigkeitsaktivitäten des Konzerns entscheidend geprägt und vorangetrieben. Nachhaltiges Engagement für Umwelt und Gesellschaft gehört zu den Unternehmenszielen. Unilever führt bereits seit zwölf Jahren den Dow Jones Sustainability Index für den Lebensmittelsektor an und ist für sein Engagement vielfach ausgezeichnet worden. Die aktuellen Ziele sind: Bis 2020 will Unilever die Umweltauswirkungen seiner Produkte halbieren, landwirtschaftliche Rohwaren zu 100 Prozent aus nachhaltigem Anbau beziehen sowie 1 Milliarde Menschen zu besserer Gesundheit und mehr Lebensqualität verhelfen.
B.A.U.M.-Umweltpreis, Kategorie Kleine und mittelständische Unternehmen
Dr. Martin Viessmann, Viessmann Werke GmbH & Co. KG
Dr. Martin Viessmann hat es verstanden, die Themen Umweltschutz und Ressourcenschonung, die bereits seit den 1970er Jahren in den Grundsätzen des von ihm in dritter Generation geleiteten Unternehmens verankert sind, kontinuierlich weiterzuentwickeln. Bei der Entwicklung besonders energiesparender, effizienter Produkte ist Viessmann seit Jahrzehnten Technologieführer und Impulsgeber für die gesamte Heiztechnikbranche in Europa. Unter seiner Leitung führte das Unternehmen als eines der ersten das EU-Umweltmanagement EMAS ein. Hervorzuheben ist zudem Viessmanns politisches Engagement für den Klimaschutz.
B.A.U.M.-Umweltpreis, Kategorie Kleine und mittelständische Unternehmen
Ralf Lokay, Druckerei Lokay e. K.
Ralf Lokay hat das Familienunternehmen in Reinheim in den letzten 20 Jahren kontinuierlich in eine grüne Druckerei umgewandelt. Er verfolgt das ehrgeizige Ziel, bis 2012 die umweltfreundlichste Bogenoffsetdruckerei Deutschlands zu führen. Die Druckerei Lokay ist die erste hessische Druckerei mit FSC-COC-Zertifikat und die erste klimaneutrale Druckerei Deutschlands. Das EMAS-zertifizierte und 100% Ökostrom beziehende Unternehmen wird in Kürze eine eigene ökologische Online-Plattform freischalten, die Aufträge über das Internet generieren soll und über die ausschließlich FSC- oder Recyclingpapiere angeboten werden.
B.A.U.M.-Umweltpreis, Kategorie Medien
Jörg Weber, ECOreporter.de
Mit dem Internet-Portal ECOreporter sowie dem gleichnamigen Magazin hat Jörg Weber die erste Informations-Plattform für nachhaltige Geldanlagen geschaffen, die das komplexe Themenfeld „grünes Geld“ allgemein verständlich und spannend aufbereitet sowie Handlungsmöglichkeiten für das eigene Leben zeigt. Er hat ganz entscheidend dazu beigetragen, dass die Frage „Was passiert mit meinem Geld?“ für Anleger zunehmend selbstverständlich wird, und sich hierdurch um die Stärkung des Nachhaltigkeitsgedankens in der Wirtschaft verdient gemacht.
B.A.U.M.-Umweltpreis, Kategorie Verbände und Institutionen
Benjamin Adrion, Viva con Agua de St. Pauli e. V.
Als Initiator von Viva con Agua de Sankt Pauli e. V., einem Netzwerk, das sich auf das Fundraising für Trinkwasser- und Sanitärprojekte in Entwicklungsländern spezialisiert hat, kann der ehemalige Profi des FC St. Pauli eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte vorweisen. Alle von Viva con Agua generierten Spenden fließen an die Welthungerhilfe, die die Projekte professionell und nachhaltig realisiert. Bereits mehr als 100.000 Menschen konnten auf Initiative von Viva con Agua mit sauberem Wasser, sanitären Anlagen und Hygieneeinrichtungen versorgt werden.
B.A.U.M.-Umweltpreis, Kategorie Wissenschaft
Prof. Dr. Claudia Kemfert, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Hertie School of Governance
Prof. Dr. Claudia Kemfert beschäftigt sich seit ihrem Studium der Volkswirtschaftslehre intensiv mit den Funktionsweisen der Energiemärkte und den volkswirtschaftlichen Effekten des Klimawandels. Als Autorin zahlreicher Bücher und Artikel in Wirtschaftsmagazinen und überregionalen Tageszeitungen sowie als gefragte TV-Expertin hat sie erheblich dazu beigetragen, die Themen Klimawandel und Klimaschutz aus der Wissenschaft heraus in eine breite Öffentlichkeit zu bringen.
Die Preisverleihung ist der Höhepunkt der zweitägigen B.A.U:M.-Jahrestagung. Der erste Veranstaltungstag wird erneut durch die im vergangenen Jahr erstmals abgehaltenen Netzwerktische gestaltet, bei denen die Teilnehmer zwei von insgesamt 15 moderierten Parallelforen besuchen, in denen jeweils ein Mentor und ein Moderator die anschließende Diskussion begleiten. Die Themenpalette reicht dabei von Best Practice Beispielen aus der Wirtschaft über umweltpolitische Themen bis zu neusten Erkenntnissen aus der Wissenschaft. Durch den zweiten Tag führt der beliebte Klimaexperte und TV-Moderator Sven Plöger. Nach der Begrüßung durch Michael Eggenschwiler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Hamburg GmbH und Prof. Dr. Maximilian Gege, Vorsitzender B.A.U.M. e.V., haben prominente Vertreter unterschiedlichster Interessenbereiche das Wort: Harry Brouwer, Geschäftsführer der Unilever Deutschland GmbH und Dr. Martin Viessmann, geschäftsführender Gesellschafter der Viessmann Group und weitere sprechen für die Wirtschaft, Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes und Jo Leinen, Vorsitzender des Umweltausschusses des Europäischen Parlaments für die Politik. Am Nachmittag werden die B.A.U.M.- Preise verliehen. Zum Abschluss findet eine Diskussionsrunde mit Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen, Hamburgs Erstem Bürgermeister Olaf Scholz sowie führenden Wirtschaftsvertretern statt.
Kontakt:
B.A.U.M. e. V.
Kristina Wahl
Öffentlichkeitsarbeit
Osterstraße 58
20259 Hamburg
Tel: 040-49071105
Email: kristina.wahl@baumev.de
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Klimaschutz bezeichnet in seiner Gesamtheit Maßnahmen, welche mit dem Hintergrund der Verhinderung oder der Reduzierung der unnatürlichen und hauptsächlich vom Menschen verursachten globalen Erwärmung. ...mehr
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Umweltschutzlässt ist die Summe aller Ziele und Maßnahmen zur Verminderung und zur Vermeidung von Umweltbelastungen definieren. Ziel ist
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+++B.A.U.M. startet neue Plattform für klima-engagierte Unternehmen+++ ...mehr
Die Buchenwälder in Deutschland spielen eine wichtige Rolle für den Biodiversitäts-, Wald- und Klimaschutz. ...mehr
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ProSieben pflanzt mit Naturefund 2.000 Bäume im Regenwald
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