













Zertifikate-Handel
Der Begriff „Zertifikat“ meint wörtlich übersetzt soviel wie „Bescheinigung“ oder „Beglaubigung“, im engeren Sinne kann ein Zertifikat auch ein Recht sein, ein bestimmtes Gut zu kaufen, zu verkaufen oder es stellt ein veräußerliches oder teilweise auch unveräußerliches Recht dazu dar, etwas bestimmtes tun zu dürfen. Ein Zertifikat ist somit in gewisser Weise also auch ein Nachweis. Der Handel mit Zertifikaten erfreut sich besonders an der Börse und in der gesamten Finanzwirtschaft einer großen Beliebtheit, rechtlich gesehen handelt es sich bei einem Zertifikat in der Finanzwelt um eine einfache Schuldverschreibung.
Im Unterschied zu anderen Papieren an der Börse gibt es auf Zertifikate keine Zinsen, sondern sie beteiligen den Käufer des Papiers am Erfolg oder Misserfolg eines Börsengeschäfts, einfach gesagt ist ein Zertifikat also ein Wettschein, der dem Käufer dann Erfolg bzw. einen Gewinn bringt, wenn ein bestimmtes vorausgesagtes Ereignis eintrifft (bei einem DAX-Zertifikat beispielsweise der Anstieg oder der Fall des Deutschen Aktienindex).
Allerdings beschränkt sich der Zertifikate-Handeln nicht nur unmittelbar auf die Finanzwelt, sondern seit einigen Jahren werden von der Europäischen Union auch sogenannte Emissions-Zertifikate an Unternehmen vergeben. Bei diesen Emissions-Zertifikaten handelt es sich um Verschmutzungsrechte, welche es den Besitzern des jeweiligen Zertifikats erlauben, eine bestimmte Menge an schädlichen Stoffen, wobei es sich hier meist um Gase bzw. sogenannte Treibhausgase handelt, an die Umwelt abzugeben, also diese zu emittieren.
Der Handel mit Zertifikaten im Zusammenhang mit dem Umweltschutz und rechtlichen Bestimmungen des Klima- und Umweltschutzes meint also vereinfacht dargestellt den Handel mit bestimmten Verschmutzungsrechten.
Der Zertifikate-Handel mit Verschmutzungsrechten ist deshalb sinnvoll, weil es am Markt einerseits Unternehmen gibt, die viele Schadstoffe an die Umwelt abgeben und deshalb auch das Recht benötigen, mehr Schadstoffe emittieren zu dürfen, als es ihnen die Zertifikate, die ihnen kostenlos zugeteilt wurden, eigentlich erlauben würden, andererseits gibt es aber natürlich auch Unternehmen, die sehr umweltfreundlich produzieren und arbeiten und die deshalb einen Teil Ihrer Emissions-Zertifikate gewinnbringend veräußern möchten.
Im Hinblick auf den Umweltschutz wäre es natürlich sinnvoller, wenn Unternehmen, die viele Schadstoffe an die Umwelt abgeben, auf umweltfreundlichere Produktions-Technologien umsteigen würden. Da eine solche Umrüstung der Produktionsanlagen jedoch in vielen Fällen teurer wäre, als zusätzliche Verschmutzungs-Zertifikate zu erwerben, ergibt sich auch ein Preis für die Emissions-Zertifikate und es entsteht ein Markt, auf dem die Preise für die Verschmutzungsrechte allein durch das aktuelle Angebot und die jeweilige Nachfrage geregelt werden.
In der Vergangenheit geriet der Zertifikate-Handel in der Europäischen Union trotz seines durchdachten Konzepts jedoch leider in Verruf, da einige Unternehmen versucht hatten, durch geschickte „Tricksereien“ beim Zertifikate-Handel Steuern zu hinterziehen.
Im Unterschied zu anderen Papieren an der Börse gibt es auf Zertifikate keine Zinsen, sondern sie beteiligen den Käufer des Papiers am Erfolg oder Misserfolg eines Börsengeschäfts, einfach gesagt ist ein Zertifikat also ein Wettschein, der dem Käufer dann Erfolg bzw. einen Gewinn bringt, wenn ein bestimmtes vorausgesagtes Ereignis eintrifft (bei einem DAX-Zertifikat beispielsweise der Anstieg oder der Fall des Deutschen Aktienindex).
Allerdings beschränkt sich der Zertifikate-Handeln nicht nur unmittelbar auf die Finanzwelt, sondern seit einigen Jahren werden von der Europäischen Union auch sogenannte Emissions-Zertifikate an Unternehmen vergeben. Bei diesen Emissions-Zertifikaten handelt es sich um Verschmutzungsrechte, welche es den Besitzern des jeweiligen Zertifikats erlauben, eine bestimmte Menge an schädlichen Stoffen, wobei es sich hier meist um Gase bzw. sogenannte Treibhausgase handelt, an die Umwelt abzugeben, also diese zu emittieren.
Der Handel mit Zertifikaten im Zusammenhang mit dem Umweltschutz und rechtlichen Bestimmungen des Klima- und Umweltschutzes meint also vereinfacht dargestellt den Handel mit bestimmten Verschmutzungsrechten.
Der Zertifikate-Handel mit Verschmutzungsrechten ist deshalb sinnvoll, weil es am Markt einerseits Unternehmen gibt, die viele Schadstoffe an die Umwelt abgeben und deshalb auch das Recht benötigen, mehr Schadstoffe emittieren zu dürfen, als es ihnen die Zertifikate, die ihnen kostenlos zugeteilt wurden, eigentlich erlauben würden, andererseits gibt es aber natürlich auch Unternehmen, die sehr umweltfreundlich produzieren und arbeiten und die deshalb einen Teil Ihrer Emissions-Zertifikate gewinnbringend veräußern möchten.
Im Hinblick auf den Umweltschutz wäre es natürlich sinnvoller, wenn Unternehmen, die viele Schadstoffe an die Umwelt abgeben, auf umweltfreundlichere Produktions-Technologien umsteigen würden. Da eine solche Umrüstung der Produktionsanlagen jedoch in vielen Fällen teurer wäre, als zusätzliche Verschmutzungs-Zertifikate zu erwerben, ergibt sich auch ein Preis für die Emissions-Zertifikate und es entsteht ein Markt, auf dem die Preise für die Verschmutzungsrechte allein durch das aktuelle Angebot und die jeweilige Nachfrage geregelt werden.
In der Vergangenheit geriet der Zertifikate-Handel in der Europäischen Union trotz seines durchdachten Konzepts jedoch leider in Verruf, da einige Unternehmen versucht hatten, durch geschickte „Tricksereien“ beim Zertifikate-Handel Steuern zu hinterziehen.
Green Economy Kalender
31.05 - Umweltforum Berlin
Bürgerforum Standortwa
Vom 31. Mai bis zum 2. Juni 2013 veranstaltet das...
18.06 - CCD Congress Center Düsseldorf
5. Branchentag Windene
Vom 18. bis 19. Juni findet der 5. Branchentag Windenergie NRW im CCD...
Anzeige
Green Economy Partner
Experten Blog

Wasser ist (k)eine Selbstverständlichkeit
Liebes Green-Economy Forum,
Wasser gilt als das am besten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland. Wir nutzen es jeden Tag auf vielfältige Weise. Morgens zum Duschen,