













Tschernobyl
Tschernobyl ist eine Stadt im Norden der Ukraine, knapp 15 Kilometer von der Grenze zu Weißrussland entfernt.
Die mit nur 400 Bewohnern wenig bevölkerte Stadt wurde Opfer des größten Kernkraftwerkunfalls in der Geschichte. Am 26. April 1986 ereignete sich sich im Kernkraftwerk nahe der Nachbarstadt Prypjat die Katastrophe. Prypjat wurde unmittelbar 1 Tag nach der Katastrophe evakuiert. Am 3. Mai gab es einen zweiten Evakuierungs-Schritt, bei dem noch eine Vielzahl von Menschen aufgefunden worden sind. Die Stadt Tschernobyl wird heute Geisterstadt genannt und ist Zentrum eines riesigen Sperrgebietes. Außerdem zählt sie weltweit zu den 10 am meisten verschmutzten Städten.
Das Unglück wurde von den Machthabern in der Sowjetunion damals nur sehr zögerlich bekanntgegeben, da es natürlich ein sehr schlechtes Licht auf die Regierung wirft, wenn durch Mängel an Sicherheit und Bedienungsfehler ein Kernkraftwerk explodiert. Auch der „Bruderstaat“ DDR erlangte Kenntnis von dem Unglück, doch die Fakten des Unglücks wurden heruntergespielt oder auch einfach ganz verschwiegen. In den Wochen nach dem Unglück gab es in der DDR ein reichhaltiges Angebot an Gemüse, während gleichzeitig von einer Stabilisierung der Radioaktivität auf niedrigem Niveau in den Zeitungen zu lesen war.
An dem Tag der Katastrophe ist das Kraftwerk durch grundlegende Mängel in der Konstruktion des Reaktors und durch Planungs- und Bedienungsfehler explodiert. Eine große Menge an radioaktivem Material wurde durch die Luft geschleudert und verteilte sich hauptsächlich in dem Gebiet um Tschernobyl aber auch in einigen anderen Regionen Osteuropas. Hauptsächlich sind dabei Mitarbeiter des Kernkraftwerks und Bewohner in unmittelbarer Umgebung des Kraftwerks gestorben.
Bei Atomkatastrophen ist die Explosion zwar gering, viel schlimmer wirkt sich jedoch die nachträglich strahlende Radioaktivität aus, die ein Gebiet über Jahrzehnte verseucht. Die Zahl der Menschen, die durch die große Katastrophe ums Leben gekommen ist, ist nicht genau bekannt. Der Großteil der Menschen, die in Tschernobyl lebten, ist aber durch die hohe radioaktive Strahlung und nicht durch die Explosion ums Leben gekommen. Verstrahlte Personen, die damals schwanger waren oder noch ein Kind bekommen sollten, haben weitgehend behinderte Kinder mit Missbildungen zur Welt gebracht.
Die Radioaktivität fördert Krankheiten wie Krebs, die tödlich für den Menschen sind, in erheblichem Maße. Doch nicht nur Menschen sind gestorben, auch psychische, soziale und ökologische Schäden sind entstanden. Äcker und Felder waren nicht mehr brauchbar und mussten zerstört werden, und die sozialen sowie psychischen Folgen des Reaktorunglücks sind bis heute sichtbar.
Noch heute ist die radioaktive Strahlung in der Gegend sehr hoch und immer noch gefährlich für Menschen. Die Radioaktivität bildet sich nur sehr schwach zurück und noch heute ist die Gefahr an tödlichen Krankheiten zu erkranken in Tschernobyl deshalb sehr hoch.
Die mit nur 400 Bewohnern wenig bevölkerte Stadt wurde Opfer des größten Kernkraftwerkunfalls in der Geschichte. Am 26. April 1986 ereignete sich sich im Kernkraftwerk nahe der Nachbarstadt Prypjat die Katastrophe. Prypjat wurde unmittelbar 1 Tag nach der Katastrophe evakuiert. Am 3. Mai gab es einen zweiten Evakuierungs-Schritt, bei dem noch eine Vielzahl von Menschen aufgefunden worden sind. Die Stadt Tschernobyl wird heute Geisterstadt genannt und ist Zentrum eines riesigen Sperrgebietes. Außerdem zählt sie weltweit zu den 10 am meisten verschmutzten Städten.
Das Unglück wurde von den Machthabern in der Sowjetunion damals nur sehr zögerlich bekanntgegeben, da es natürlich ein sehr schlechtes Licht auf die Regierung wirft, wenn durch Mängel an Sicherheit und Bedienungsfehler ein Kernkraftwerk explodiert. Auch der „Bruderstaat“ DDR erlangte Kenntnis von dem Unglück, doch die Fakten des Unglücks wurden heruntergespielt oder auch einfach ganz verschwiegen. In den Wochen nach dem Unglück gab es in der DDR ein reichhaltiges Angebot an Gemüse, während gleichzeitig von einer Stabilisierung der Radioaktivität auf niedrigem Niveau in den Zeitungen zu lesen war.
An dem Tag der Katastrophe ist das Kraftwerk durch grundlegende Mängel in der Konstruktion des Reaktors und durch Planungs- und Bedienungsfehler explodiert. Eine große Menge an radioaktivem Material wurde durch die Luft geschleudert und verteilte sich hauptsächlich in dem Gebiet um Tschernobyl aber auch in einigen anderen Regionen Osteuropas. Hauptsächlich sind dabei Mitarbeiter des Kernkraftwerks und Bewohner in unmittelbarer Umgebung des Kraftwerks gestorben.
Bei Atomkatastrophen ist die Explosion zwar gering, viel schlimmer wirkt sich jedoch die nachträglich strahlende Radioaktivität aus, die ein Gebiet über Jahrzehnte verseucht. Die Zahl der Menschen, die durch die große Katastrophe ums Leben gekommen ist, ist nicht genau bekannt. Der Großteil der Menschen, die in Tschernobyl lebten, ist aber durch die hohe radioaktive Strahlung und nicht durch die Explosion ums Leben gekommen. Verstrahlte Personen, die damals schwanger waren oder noch ein Kind bekommen sollten, haben weitgehend behinderte Kinder mit Missbildungen zur Welt gebracht.
Die Radioaktivität fördert Krankheiten wie Krebs, die tödlich für den Menschen sind, in erheblichem Maße. Doch nicht nur Menschen sind gestorben, auch psychische, soziale und ökologische Schäden sind entstanden. Äcker und Felder waren nicht mehr brauchbar und mussten zerstört werden, und die sozialen sowie psychischen Folgen des Reaktorunglücks sind bis heute sichtbar.
Noch heute ist die radioaktive Strahlung in der Gegend sehr hoch und immer noch gefährlich für Menschen. Die Radioaktivität bildet sich nur sehr schwach zurück und noch heute ist die Gefahr an tödlichen Krankheiten zu erkranken in Tschernobyl deshalb sehr hoch.
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