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Green-Economy.de - Lexikon - Strahlung
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Strahlung
Unter dem Begriff „Strahlung“ versteht man im Allgemeinen die Ausbreitung von Teilchen oder Wellen. Im ersten Fall handelt es sich dabei um die Teilchenstrahlung, auch Korpuskularstrahlung genannt. Im zweiten Fall spricht man auch von einer Wellenstrahlung. Es gibt viele verschiedene Arten vor Strahlung, wie beispielsweise die Wärmestrahlung, aber auch Mikrowellen sowie Infrarotstrahlen sind sehr bekannt. Strahlen sind weit verbreitet, sie helfen uns auch im Alltag oder im Beruf. Beispielsweise gibt es auch die Röntgenstrahlung, mit der wir einen wichtigen wissenschaftlichen Fortschritt erreicht haben. Das sind aber alles Teile der elektromagnetischen Strahlung. Die bekannteste und gravierendste Strahlung ist die Radioaktivität.

Radioaktivität, auch genannt: „radioaktiver Zerfall“ oder Kernzerfall bezeichnet die Eigenschaft instabiler Atomkerne. Diese wandeln sich spontan unter Energieabgabe um. Die freiwerdende Energie ist eine ionisierende Strahlung, die Radioaktivität. Radioaktive Strahlung hat insgesamt 3 verschiedene Strahlungsarten, die Alpha-Strahlung, die Beta-Strahlung und die Gamma-Strahlung. Alle Strahlungsarten strahlen dabei verschieden weit und sind unterschiedlich gefährlich bzw. schädlich. Zusätzlich unterscheiden sie sich in der Stärke der Strahlung. So ist die Alpha-Strahlung ist am schwächsten und strahlt nur einige Zentimeter und kann schon von Papier aufgehalten werden, die Gamma-Strahlung hingegen strahlt über mehrere Kilometer und wird nur von dicken Betonwänden aufgehalten.

Auf der ganzen Welt sind wir umgeben von radioaktiven Strahlen. In der Luft ist diese jedoch um einiges erhöht, da die Luft dünner ist und die Radioaktivität besser strahlt und nicht gehindert wird. Sie ist in 3.000 Meter Höhe sogar meist stärker als heutzutage in Tschernobyl. Je länger man der Radioaktivität ausgesetzt ist, desto kranker wird man. Piloten wechseln deshalb oft und sitzen nie dauerhaft in einem Flugzeug. Zusätzlich werden sie ausführlich getestet ob sie tauglich sind und der Radioaktivität gesundheitlich standhalten können. Radioaktive Strahlung tötet den Körper gewissermaßen „passiv“ bzw. über einen längeren Zeitraum hinweg. Wenn man starker Strahlung ausgesetzt ist, bemerkt man die Strahlung zunächst nicht. Es ist wie ein unsichtbarer Feind, den man um sich hat und man kann ihn nicht bekämpfen. Das war vor allem bei den Nachbarstädten Tschernobyls in den vergangenen Jahrzehnten so.

Da Radioaktivität nicht ewig strahlt, verringert sich die Strahlung, verschwindet allerdings im Grunde niemals ganz. Man redet dabei von der sogenannten Halbwertszeit. Die Radioaktivität bzw. die Kerne eines radioaktiven Stoffes halbieren sich immer in einer gewissen Zeit. Dieser Vorgang geht über mehrere Jahrtausende und die Strahlung verringert sich je nach Element nur langsam. Deshalb sind wir immer und überall der Radioaktivität ausgesetzt, wenn auch zum Glück meist nur in geringen Dosen.
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