













Rapsmethylester
Rapsmethylester, oft mit „RME“ abgekürzt und umgangssprachlich meist Rapsdiesel genannt, ist ein Gemenge von Methylestern (Säure und Methanol). Diese Mischung besteht aus gesättigten und ungesättigten Fettsäuren, welche mit 16 bis 22 Kohlenstoffen vermischt sind. Das Rapsmethylester ist klar, dünnflüssig, brennbar und unlöslich in Wasser. Die größte Anwendung findet es als Biodiesel. Aber auch als Lösungsmittel wird es benutzt.
Produziert wird Rapsmethylester grundsätzlich aus Rapsöl. Der erste Schritt bei der Herstellung ist die Reinigung. Danach wird Phosphorsäure zugegeben, was das Öl entsäuert. Eine Zentrifuge trennt die dabei entstehenden Schleimstoffe (Rapsseife) von dem Rapsöl. Die noch restliche, in dem Öl befindliche Seife wird ausgewaschen und mit Hilfe eines Vakuumtrockners getrocknet. Dem nun vorhandenen Rohöl wird Natronlauge zugegeben, anschließend wird die Mischung in eine Waschzentrifuge hineingegeben. Dadurch werden die zugegebene Phosphorsäure und die restlichen Fettsäuren komplett liquidiert. Bei dem Hauptprozess findet die Umesterung statt. Dabei entsteht eine chemische Reaktion von Triglyceriden mit Methanol zu Methylester. Mit einem alkalischen Katalysator wird dieser Weg noch beschleunigt. Am Schluss des Herstellungsprozesses steht nochmals ein Waschvorgang, welcher das Methanol, Glycerin, die Katalysatoren und die Seife sowie weitere Komponenten heraus wäscht. Der letzte Schritt ist dann die Trocknung in einem Vakuumtrockner. In Deutschland wird Biodiesel zu rund 80 Prozent aus Rapsöl hergestellt und zu etwa 20 Prozent aus Sojaöl.
Seine Verwendung findet RME dann eben hauptsächlich als Biodiesel, es ist keine so zähflüssige Flüssigkeit wie fossiler Dieselkraftstoff. Für solche Stoffe müsste der Automotor angepasst werden, für eine Beständigkeit des Motors gegenüber Biodiesel muss nur eine ausreichende Haltbarkeit der mit dem Rapsdiesel in Kontakt kommenden Kunststoffteile vorherrschen. Für die Autozulieferer, welche Motor- und Getriebegehäuse herstellen, dient das Rapsmethylester als Bindemittel für die Harzkomponenten. Geforscht wird momentan bei der Verwendung von Rapsmethylester im Straßenbau. Dort könnte es als Verbindungsmaterial dienen.
Da das Rapsmethylester eine sehr positive CO2-Bilanz aufweist, ist es in den letzten Jahren immer mehr in den Mittelpunkt zur Herstellung von Biodiesel gerückt. Auch bei den anderen Schadstoffwerten gibt es geringere Emissionen. Mecklenburg-Vorpommern profitiert besonders von der Herstellung des Rapsmethylesters, da dort viele Agrarflächen vorhanden sind. Was einerseits auch wieder den Tourismus fördert, denn nachwachsender Rohstoff in umweltempfindlichen Bereichen ist einer besonderen Stellung zu zuordnen. Je mehr Biodiesel zum Einsatz kommt, um so weniger Schadstoffe gelangen in die Atmosphäre. Genau aus diesem Grund sollte die Forschung zur noch effizienteren Nutzung von Rapsmethylester auch unbedingt vorangetrieben und gefördert werden, denn die fossilen Kraftstoffen gehen mittlerweile immer mehr zur Neige.
Produziert wird Rapsmethylester grundsätzlich aus Rapsöl. Der erste Schritt bei der Herstellung ist die Reinigung. Danach wird Phosphorsäure zugegeben, was das Öl entsäuert. Eine Zentrifuge trennt die dabei entstehenden Schleimstoffe (Rapsseife) von dem Rapsöl. Die noch restliche, in dem Öl befindliche Seife wird ausgewaschen und mit Hilfe eines Vakuumtrockners getrocknet. Dem nun vorhandenen Rohöl wird Natronlauge zugegeben, anschließend wird die Mischung in eine Waschzentrifuge hineingegeben. Dadurch werden die zugegebene Phosphorsäure und die restlichen Fettsäuren komplett liquidiert. Bei dem Hauptprozess findet die Umesterung statt. Dabei entsteht eine chemische Reaktion von Triglyceriden mit Methanol zu Methylester. Mit einem alkalischen Katalysator wird dieser Weg noch beschleunigt. Am Schluss des Herstellungsprozesses steht nochmals ein Waschvorgang, welcher das Methanol, Glycerin, die Katalysatoren und die Seife sowie weitere Komponenten heraus wäscht. Der letzte Schritt ist dann die Trocknung in einem Vakuumtrockner. In Deutschland wird Biodiesel zu rund 80 Prozent aus Rapsöl hergestellt und zu etwa 20 Prozent aus Sojaöl.
Seine Verwendung findet RME dann eben hauptsächlich als Biodiesel, es ist keine so zähflüssige Flüssigkeit wie fossiler Dieselkraftstoff. Für solche Stoffe müsste der Automotor angepasst werden, für eine Beständigkeit des Motors gegenüber Biodiesel muss nur eine ausreichende Haltbarkeit der mit dem Rapsdiesel in Kontakt kommenden Kunststoffteile vorherrschen. Für die Autozulieferer, welche Motor- und Getriebegehäuse herstellen, dient das Rapsmethylester als Bindemittel für die Harzkomponenten. Geforscht wird momentan bei der Verwendung von Rapsmethylester im Straßenbau. Dort könnte es als Verbindungsmaterial dienen.
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