













Phosphat
Phosphate sind die einfachen Salze der Phosphorsäure, welche chemisch korrekt als „Orthophosphorsäuren“ bezeichnet werden und mit der chemischen Formel „H3PO4“ abgekürzt und international verständlich bezeichnet werden. Diese Mineralien kommen in unserer Umwelt vor und werden zum Beispiel aus Apatit oder Vivianit gewonnen. Apatitvorkommen sind größtenteils in den USA, Afrika und auf dem Gebiet der ehemaligen UDSSR zu finden und werden dort abgebaut. Phosphate sind Rohstoffe, mit denen die Industrie sparsam umgehen muss, denn die Vorkommen sollen nach wissenschaftlichen Berechnungen früher erschöpft sein als die Erdölvorkommen.
Phosphate sind wichtige Nährstoffe. Sie werden besonders intensiv in der Landwirtschaft genutzt. Dies zieht verschiedene Probleme nach sich. Einerseits erschöpfen sich die weltweiten Vorkommen zunehmend und wir sollten uns nach Alternativen umschauen, beispielsweise könnte auf biologisch-dynamische Anbauweisen auf unseren landwirtschaftlich genutzten Feldern umgestellt werden. Anderseits können Phosphate auch Verbindungen mit Schwermetallen eingehen, welche hochgiftig sind und sich sehr schädlich auf Mensch und Natur auswirken (auch beim Abbau von Phosphatmineralien werden Schwermetalle freigesetzt). Desweiteren ist die gute Eigenschaft des Phospats, nämlich der Nährwert, gleichzeitig eine schlechte. Durch Erosion gelangen die landwirtschaftlich eingesetzten Phosphatdünger (auch Stickstoffverbindungen spielen hier eine große Rolle) in das Grundwasser. Durch das Grundwasser gelangen sie in die Flüsse, die sie schließlich in die Meere transportieren.
Algen und andere Wasserpflanzen haben so ein Überangebot von Nährstoffen, was sich in einem vermehrten und übermäßigen Wachstum niederschlägt. Sie verbrauchen mehr Platz und vor allem Sauerstoff, was Meerestieren und anderen Pflanzen ihren Lebensraum und ihre Versorgung „wegnimmt“. Auch Bakterien im Wasser, welche anorganische Verbindungen (also auch Giftstoffe) abbauen, sterben so ab. Man kann sagen, dass der Kreislauf des Lebens in Gewässern und Meeren so unterbrochen wird. Man nennt diese Vorgänge Eutrophierung, also Überdüngung. Die Schaumkronen, die man an der Küste manchmal sieht, stammen von der Einleitung von Phosphaten.
Im Haushalt kommen Phosphate vereinzelt noch in Reinigungsmitteln vor, in Waschmitteln spielen sie in weiten Teilen der EU seit 1986 keine Rolle mehr. Pentanatriumtriphosphat wird noch zur Wasserenthärtung verwendet. Ansonsten kommen Phosphate in Flammschutz-, Korrosionsschutz- und auch in Futtermitteln vor.
In unserer Ernährung spielen sie ebenfalls eine gewichtige Rolle. Phosphor ist ein lebenswichtiges Spurenelement für uns Menschen. Calciumphosphat ist in unseren Knochen enthalten und sorgt für die Druckfestigkeit der Knochen. Ein erwachsener Mensch trägt etwa 700g Phosphor in sich. In geringen Mengen sind Phosphate natürlicherweise in vielen Nahrungsmitteln enthalten. Sie werden aber auch als E-Stoffe eingesetzt, seit den 90er Jahren sogar zunehmend. So finden wir Phosphate in Gestalt von Trennmitteln, Konservierungsstoffen, Säureregulatoren, Säuerungsmitteln, Emulgatoren, Geschmacksverstärkern, Stabilisatoren und Verdickungsmitteln. Als Lebensmittelbeispiele, die Phosphate enthalten, können unter anderem Fleisch- und Wurstwaren, Käse, Backwaren, Milch- und Getreideprodukte sowie meist süße, nicht-alkoholische Getränke (etwa Cola) angeführt werden. Eine erhöhte Aufnahme von Phosphaten kann der Gesundheit schaden, da durch zuviel Phosphat im Körper die Nieren geschädigt werden können, auch die Knochen können durch zuviel Phosphat geschädigt werden.
Phosphate sind wichtige Nährstoffe. Sie werden besonders intensiv in der Landwirtschaft genutzt. Dies zieht verschiedene Probleme nach sich. Einerseits erschöpfen sich die weltweiten Vorkommen zunehmend und wir sollten uns nach Alternativen umschauen, beispielsweise könnte auf biologisch-dynamische Anbauweisen auf unseren landwirtschaftlich genutzten Feldern umgestellt werden. Anderseits können Phosphate auch Verbindungen mit Schwermetallen eingehen, welche hochgiftig sind und sich sehr schädlich auf Mensch und Natur auswirken (auch beim Abbau von Phosphatmineralien werden Schwermetalle freigesetzt). Desweiteren ist die gute Eigenschaft des Phospats, nämlich der Nährwert, gleichzeitig eine schlechte. Durch Erosion gelangen die landwirtschaftlich eingesetzten Phosphatdünger (auch Stickstoffverbindungen spielen hier eine große Rolle) in das Grundwasser. Durch das Grundwasser gelangen sie in die Flüsse, die sie schließlich in die Meere transportieren.
Algen und andere Wasserpflanzen haben so ein Überangebot von Nährstoffen, was sich in einem vermehrten und übermäßigen Wachstum niederschlägt. Sie verbrauchen mehr Platz und vor allem Sauerstoff, was Meerestieren und anderen Pflanzen ihren Lebensraum und ihre Versorgung „wegnimmt“. Auch Bakterien im Wasser, welche anorganische Verbindungen (also auch Giftstoffe) abbauen, sterben so ab. Man kann sagen, dass der Kreislauf des Lebens in Gewässern und Meeren so unterbrochen wird. Man nennt diese Vorgänge Eutrophierung, also Überdüngung. Die Schaumkronen, die man an der Küste manchmal sieht, stammen von der Einleitung von Phosphaten.
Im Haushalt kommen Phosphate vereinzelt noch in Reinigungsmitteln vor, in Waschmitteln spielen sie in weiten Teilen der EU seit 1986 keine Rolle mehr. Pentanatriumtriphosphat wird noch zur Wasserenthärtung verwendet. Ansonsten kommen Phosphate in Flammschutz-, Korrosionsschutz- und auch in Futtermitteln vor.
In unserer Ernährung spielen sie ebenfalls eine gewichtige Rolle. Phosphor ist ein lebenswichtiges Spurenelement für uns Menschen. Calciumphosphat ist in unseren Knochen enthalten und sorgt für die Druckfestigkeit der Knochen. Ein erwachsener Mensch trägt etwa 700g Phosphor in sich. In geringen Mengen sind Phosphate natürlicherweise in vielen Nahrungsmitteln enthalten. Sie werden aber auch als E-Stoffe eingesetzt, seit den 90er Jahren sogar zunehmend. So finden wir Phosphate in Gestalt von Trennmitteln, Konservierungsstoffen, Säureregulatoren, Säuerungsmitteln, Emulgatoren, Geschmacksverstärkern, Stabilisatoren und Verdickungsmitteln. Als Lebensmittelbeispiele, die Phosphate enthalten, können unter anderem Fleisch- und Wurstwaren, Käse, Backwaren, Milch- und Getreideprodukte sowie meist süße, nicht-alkoholische Getränke (etwa Cola) angeführt werden. Eine erhöhte Aufnahme von Phosphaten kann der Gesundheit schaden, da durch zuviel Phosphat im Körper die Nieren geschädigt werden können, auch die Knochen können durch zuviel Phosphat geschädigt werden.
Green Economy Kalender
18.06 - CCD Congress Center Düsseldorf
5. Branchentag Windene
Vom 18. bis 19. Juni findet der 5. Branchentag Windenergie NRW im CCD...
Anzeige
Green Economy Partner
Experten Blog

Wasser ist (k)eine Selbstverständlichkeit
Liebes Green-Economy Forum,
Wasser gilt als das am besten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland. Wir nutzen es jeden Tag auf vielfältige Weise. Morgens zum Duschen,