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Green-Economy.de - Lexikon - Ökologischer Landbau
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Ökologischer Landbau
Ökologischer Landbau und biologische Landwirtschaft bezeichnen beide die gleiche, besonders umweltverträgliche Art und Weise der Landwirtschaft.

Ökologischer Landbau gilt als besonders umweltverträglich. Grund dafür ist der vornehmliche Einsatz von erneuerbaren Ressourcen und der Einsatz von Recyclingverfahren. Die besonders strengen Bestimmungen, die den ökologischen Landbau regeln, sind für beide Seiten von Vorteil: einerseits für die Landwirte, andererseits für die Konsumenten. Die Bestimmungen enthalten eine Vielzahl an Zielen, Grundregeln und Grundsätzen, die bei einer ökologischen Erzeugung unumgänglich sind. Dazu zählen etwa Einfuhrregelungen und Kontrollregelungen.

Ökologische Landwirtschaft stellt eine Alternative zu den industriellen Produktionsformen der modernen Landwirtschaft dar. Dabei achtet man besonders auf einen geschlossenen Betriebskreislauf. Dies bedeutet, dass vorbeugender Pflanzenschutz betrieben wird und nur betriebseigene Futtermittel für die Tiere verwendet werden. Weiter achtet man auf flächengebundene Tierhaltung, wobei das Wohlergehen der Tiere im Vordergrund steht. Die Tierhaltung und die Tierfütterung erfolgen besonders artgerecht. Aus der Tierhaltung entsteht unter anderem betriebseigener, organischer Dünger. Dieser organische Dünger wird zum Erhalt der Bodenfruchtbarkeit auf die Felder und Wiesen aufgebracht. Ein in sich geschlossener Kreislauf entsteht, der besonders wichtig für die Landschaftspflege ist.

Darüber hinaus wird besonderen Wert darauf gelegt, Mindestabstände zu Strassen mit hoher Verkehrsfrequenz oder zu Autobahnen zu halten und zusätzlich geeignete Mittel zur Immissionsreduktion, wie etwa Hecken, anzuwenden.

Biologische Landwirtschaft ist maßgeblich an der Aufrechterhaltung des Gleichgewichtes im ökologischen Sinne beteiligt. Überdüngung wird vermieden, Schädlingsbefall durch geeignete Bewirtschaftungsmaßnahmen reguliert, und ein ausgewogener, bodenbiologischer Humusaufbau gefördert. Der Fokus liegt auf dem Anbau geeigneter Kultursorten und einer variantenreichen Fruchtfolge.

Bei der Haltung der Tiere steht das Wohlergehen der Tiere im Vordergrund. Ebenso ist der Einsatz natürliche Futtermittel verpflichtend. Oftmals erhält der ökologisch wirtschaftende Landwirt eine Prämie für den Einsatz von Agrarumweltmaßnahmen. Kontrollen, die mindestens ein Mal in Jahr durchgeführt werden, stellen sicher, dass das hohe Qualitätsniveau ökologisch hergestellter Agrarprodukte erhalten bleibt. Unterschiedliche Verordnungen, Logos und Symbole erleichtern dem Konsumenten das Aufspüren ökologisch hergestellter Produkte beim täglichen Einkauf. Sie geben den Kunden jene Informationen, die sie über das ökologische Produkt brauchen.

Neue Bestimmungen schreiben die Kennzeichnung solcher Produkte durch ein EU-weit einheitliches Logo vor. Dieses kann selbstverständlich wiederum durch private oder andere, einzelstaatliche Logos ergänzt werden. Gerechtfertigt ist die Kennzeichnung mit dem Logo der EU jedoch nur, wenn sichergestellt ist, dass mindestens 95 Prozent aller eingesetzten Zutaten aus ökologischem Anbau stammen. Die Auflistung ökologischer Zutaten ist in jenen Fällen nur auf die Zutatenliste beschränkt, wenn es sich insgesamt um kein ökologisches Erzeugnis handelt. Strikt untersagt ist der Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen. Die Obergrenze für die unbeabsichtigte Verwendung von gentechnisch veränderten Organismen beträgt in diesem Fall 0,9 Prozent aller enthaltenen Inhaltstoffe.
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