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Green-Economy.de - Lexikon - Nutzenergie
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Nutzenergie
Unter dem Begriff „Nutzenergie“ versteht man diejenige Energie, die tatsächlich vom Endanwender genutzt und verbraucht wird. Bei der Erzeugung bzw. Gewinnung von Energie spricht man üblicherweise von sogenannter Primär- und Sekundärenergie.

Primärenergie bezeichnet dabei Energieressourcen in ihrer ursprünglichen Form, hierunter versteht man also beispielsweise fossile Brennstoffe wie Erdöl oder Kohle, aber auch sogenannte „erneuerbare Energieressourcen“, beispielsweise Wind- und Solarenergie.

Sekundärenergie bezeichnet die Energie, die nach der Umwandlung der Primärenergie in eine für den Menschen nutzbare Energieform entsteht (beispielsweise die Energie, die nach der Verbrennung von Steinkohle zur Verfügung steht).

Sekundärenergie bezeichnet somit also Stoffe bzw. Materialien wie etwa Kohlebriketts oder Kraftstoffe wie Benzin und Diesel. Sekundärenergie ist also Energie, die in ihrer Form vom Menschen genutzt werden kann, trotzdem bezeichnet sie noch nicht die Energie, die letztendlich vom Anwender auch für seine Energiebedürfnisse genutzt werden kann. Die Sekundärenergie, beim Verbraucher zur Verfügung steht, beispielsweise Heizöl in einem Kessel oder Strom wird dann als Endenergie bezeichnet, diese Endenergie ist deshalb prinzipiell die „letzte Vorstufe“ der Nutzenergie. Zwar steht die Endenergie in ihrem unmittelbaren Verbrauchsumfeld zur Verfügung, jedoch geht bei der Nutzung dieser Endenergie viel Energie bei Aufbereitungsprozessen verloren. Die Nutzenergie ist somit die Energie, die nach Abzug von Abwärme und anderen produktionsbedingten Energieverlusten zur Verfügung steht.

Man kann somit auch davon sprechen, dass sich der „Wirkungsgrad“ der Primärenergie auf ihrem Weg zur Nutzenergie immer weiter verringert. Letztendlich lässt sich dieser Wirkungsgrad der Primärenergie bei der Umwandlung in Nutzenergie jedoch durch verschiedene Maßnahmen erhöhen, zum einen wird mittlerweile verstärkt versucht, die Energieeffizienz von Kraftwerken zu erhöhen. Kohlekraftwerke erreichen beispielsweise oft nur einen Wirkungsgrad von etwa 30%, so dass schon dort allein ca. 70 % der zur Verfügung stehenden Primärenergie verschwendet werden. Desweiteren lässt sich durch den Einsatz von moderneren Technologien, beispielsweise durch die Nutzung moderner Heizkessel, die Energieausbeute erhöhen. Letztlich hat jedoch auch das Verbraucherverhalten noch einen großen Einfluss auf die Menge der am Ende des Umwandlungsprozesses zur Verfügung stehende Nutzenergie.

Um die Menge der erzeugten Nutzenergie zu erhöhen, werden verschiedene Ansätze verfolgt. Neben dem Ansatz, die Energieeffizienz von Kraftwerken selbst zu erhöhen, um mit weniger Primärenergieeinsatz die gleiche Menge von Sekundärenergie zu erzeugen, gibt es noch zahlreiche andere Möglichkeiten, die zur Verfügung stehende Energie sinnvoller und sparsamer zu nutzen. Viele dieser Möglichkeiten setzen beim Verbraucher direkt an, verstärkt wird versucht, diese Ansätze mithilfe von Subventionen oder Gesetzen „schmackhafter“ zu machen. So strahlen beispielsweise herkömmliche Glühlampen den größten Teil der zur Lichterzeugung genutzten Energie als Abwärme ab und erreichen somit nur eine geringe Energieeffizienz. In der Europäischen Union wird deshalb versucht, herkömmliche Glühlampen schrittweise aus den Haushalten zu „verdrängen“, indem der Verkauf von herkömmlichen Lampen in mehreren Schritten gesetzlich untersagt wird, so dürfen ab 2012 in der Europäischen Union nur noch Energiesparlampen verkauft werden. In Australien ist der Verkauf von Glühbirnen bereits verboten.

Die Erhöhung der Nutzenergie-Ausbeute und die Erhöhung des Wirkungrades von Kraftwerken und Haushaltsgeräten sind somit von großer Bedeutung für den Klimaschutz. Mit Verboten und Gesetzen allein wird ein dauerhaftes „Umdenken“ jedoch kaum zu erreichen sein.
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