













Nanopartikel
Nanopartikel sind mikroskopisch kleine Teilchen, die nur 1 bis 100 Nanometer groß sind. Ein Nanometer ist der millionste Teil eines Millimeters. Sie kommen in der Natur vor und werden künstlich hergestellt. Sie nehmen in unserer Welt stetig an Bedeutung zu.
Natürlicherweise werden Nanopartikel bei Vulkaneruptionen freigesetzt oder bei Waldbränden. Unbeabsichtigt werden auch vom Menschen Nanopartikel bei Verbrennungsprozessen freigesetzt, etwa durch Abgase. Hier spricht man unter anderem von Ruß und sogenanntem „carbon black“.
Meistens sind jedoch die künstlich hergestellten, mit bestimmten Eigenschaften versehenen Kleinstteilchen gemeint, wenn man von Nanopartikeln spricht. Man unterscheidet dabei zwischen den Gruppen Metalle, Metallsulfide, Metall- und Halbmetalloxide, Zeolithe und anderen auf Siliziumbasis hergestellte Materialien, kohlenstoffhaltigen Partikel, Halbleitern und Polymeren.
Die Nanotechnologie brachte bisher schon viele Anwendungsmöglichkeiten hervor und ist eine Zukunftsindustrie. Sie ist gleichzeitig mit vielen Hoffnungen und Befürchtungen verbunden. Bereits heute finden wir in zahlreichen Produkten Nanopartikel, auch in Lebensmitteln. Sie kommen beispielsweise in Autolack vor, um ihn kratzfester zu machen und/oder mit dem Lotuseffekt auszustatten (Wasser perlt ab). Nanopartikel können aber beispielsweise auch im Ketchup vorhanden sein, um ihn dickflüssiger zu machen. Auch in Bauwerkstoffen können sie eingesetzt werden, etwa um Schimmel abzuwehren. Sie sind schon heute in fast allen Bereichen vertreten, so eben auch in Kosmetikartikeln oder anderen Haushaltsartikeln.
Gerade in der Gesundheitsbranche wecken sie Hoffnungen, man kann schon jetzt Knochen künstlich wachsen lassen mit Hilfe des Knochenersatzstoffes Hydroxylapatit. Außerdem kann man mithilfe von Nanopartikeln Medikamente gezielter zu den Stellen im Körper transportieren, wo sie benötigt werden. Ein weiteres Forschungsgebiet ist die gezieltere Heilung von Krebs mithilfe von Nanopartikeln. Auch das Militär interessiert sich sehr für nanotechnologische Anwendungen und unterstützt dementsprechend die Forschung. Vorstellbar sind dabei optimierte Materialien (härter, flexibler, belastungsfähiger) sowie Implantationen von Rechnern in den Soldaten oder auch mikroskopisch kleine Sensorikinstrumente. Dies geht Hand in Hand mit der Nanoelektronik. Man kann schon heute mit Nano-Halbleitern Schaltkreise bauen. Das Ziel dabei ist es, eines Tages Nanocomputer herstellen zu können.
In der Umwelttechnik könnten Nanopartikel in Zukunft eine verstärkte Rolle spielen, zum Beispiel um Giftstoffe zu binden oder um technische Dinge (wie Leuchtmittel) effektiver zu machen und somit Energie einzusparen, was weniger CO2-Emissionen zur Folge hätte.
Es gibt Risiken bei der Nanotechnologie, so wird kritisiert, dass die Verbraucher oftmals nicht auf den Einsatz von Nanopartikeln hingewiesen werden, beispielsweise in Lebensmitteln. Sie gelangen schließlich auf direktem Wege in unseren Körper. Gesundheitsbedenken werden auch geäußert, wenn sich Nanopartikel von Produkten lösen und somit in unsere Luft, in den Boden und das Grundwasser gelangen können. Die Auswirkungen sind noch unzureichend bekannt, deshalb ist es ratsam, nanotechnisch veränderten oder modifizierten Produkten zumindest kritisch gegenüberzustehen.
Natürlicherweise werden Nanopartikel bei Vulkaneruptionen freigesetzt oder bei Waldbränden. Unbeabsichtigt werden auch vom Menschen Nanopartikel bei Verbrennungsprozessen freigesetzt, etwa durch Abgase. Hier spricht man unter anderem von Ruß und sogenanntem „carbon black“.
Meistens sind jedoch die künstlich hergestellten, mit bestimmten Eigenschaften versehenen Kleinstteilchen gemeint, wenn man von Nanopartikeln spricht. Man unterscheidet dabei zwischen den Gruppen Metalle, Metallsulfide, Metall- und Halbmetalloxide, Zeolithe und anderen auf Siliziumbasis hergestellte Materialien, kohlenstoffhaltigen Partikel, Halbleitern und Polymeren.
Die Nanotechnologie brachte bisher schon viele Anwendungsmöglichkeiten hervor und ist eine Zukunftsindustrie. Sie ist gleichzeitig mit vielen Hoffnungen und Befürchtungen verbunden. Bereits heute finden wir in zahlreichen Produkten Nanopartikel, auch in Lebensmitteln. Sie kommen beispielsweise in Autolack vor, um ihn kratzfester zu machen und/oder mit dem Lotuseffekt auszustatten (Wasser perlt ab). Nanopartikel können aber beispielsweise auch im Ketchup vorhanden sein, um ihn dickflüssiger zu machen. Auch in Bauwerkstoffen können sie eingesetzt werden, etwa um Schimmel abzuwehren. Sie sind schon heute in fast allen Bereichen vertreten, so eben auch in Kosmetikartikeln oder anderen Haushaltsartikeln.
Gerade in der Gesundheitsbranche wecken sie Hoffnungen, man kann schon jetzt Knochen künstlich wachsen lassen mit Hilfe des Knochenersatzstoffes Hydroxylapatit. Außerdem kann man mithilfe von Nanopartikeln Medikamente gezielter zu den Stellen im Körper transportieren, wo sie benötigt werden. Ein weiteres Forschungsgebiet ist die gezieltere Heilung von Krebs mithilfe von Nanopartikeln. Auch das Militär interessiert sich sehr für nanotechnologische Anwendungen und unterstützt dementsprechend die Forschung. Vorstellbar sind dabei optimierte Materialien (härter, flexibler, belastungsfähiger) sowie Implantationen von Rechnern in den Soldaten oder auch mikroskopisch kleine Sensorikinstrumente. Dies geht Hand in Hand mit der Nanoelektronik. Man kann schon heute mit Nano-Halbleitern Schaltkreise bauen. Das Ziel dabei ist es, eines Tages Nanocomputer herstellen zu können.
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