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Green-Economy.de - Lexikon - Methan
Green-Economy.de Umweltlexikon
Methan
Methan ist ein farb- und geruchloses ungiftiges Gas, was bei seiner Verbrennung zu Wasser und Kohlenstoffdioxid (CO2) „zerfällt“. Methan ist aufgrund seiner Struktur der „einfachste“ Vetreter der Kohlenwasserstoffe und gehört zur Untergruppe der Alkane.

Methan zählt zu den für die globale Erwärmung verantwortlichen sogenannten „Treibhausgasen“. Häufig wird Methan auch als „Grubengas“ oder als „Sumpfgas“ bezeichnet. Methan trägt als Treibhausgas etwa 20-mal stärker zur globalen Erwärmung bei als Kohlenstoffdioxid, kommt im Gegensatz zu CO2 jedoch auch nur in relativ kleinen Mengen in der Atmosphäre vor.

Methan ist der Hauptbestandteil von Erdgas und Biogas. Methan wird zum Heizen verwendet und besitzt die Fähigkeit zur Bindung mit zahlreichen anderen organischen Stoffen. Es dient somit als „Ausgangsstoff“ für viele organische Verbindungen. Methan wird in geologischen und biologischen Prozessen auf der Erde ständig neu gebildet und freigesetzt und hat deshalb auch einen großen Einfluss auf das Leben auf der Erde.

Methan ist den Menschen als Gas bereits seit langer Zeit bekannt, so kannten beispielsweise die alten Griechen Methan bereits aus Vulkangebieten, so bekam ein Vulkangebiet in Kleinasien auch den Namen Methana.

Methan zählt zu den organischen Stoffen und kommt deshalb auch in natürlicher Form auf der Erde und in der Erdatmosphäre vor, jedoch kann es auch chemisch hergestellt werden. Methan ist brennbar, es kann mit Luft, Sauerstoff oder Chlor explosionsartig reagieren.

Methan entsteht bei allen organischen Gär- und Zersetzungsprozessen, so etwa in Sümpfen aber auch bei der Viehhaltung, denn Wiederkäuer produzieren in ihrem Verdauungstrakt Methangas. So sind beispielsweise Rinder für rund 39 Prozent der weltweiten Methanemissionen verantwortlich. Der Anbau von Reis hat dagegen nur einen vergleichsweise geringen Anteil an den Methanemissionen, so verursacht der Nassreisanbau etwa circa 17 Prozent der weltweiten Methanemissionen.

Neben den Emissionen durch die Landwirtschaft und der natürlichen Entstehung von Methan in Sümpfen wird Methan auch beispielsweise durch Lecks in Gasleitungen freigesetzt, da Erd- und Biogas heute verstärkt zum Heizen verwendet werden. Wenn die entsprechenden Leitungen Lecks haben, gelangt durch diese Methan in die Umwelt. Geringe Mengen Methan entstehen außerdem bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen.

Zwar ist Methangas in nicht unerheblichem Maße für die globale Erwärmung mitverantwortlich, im Gegensatz zu Kohlenstoffdioxid lassen sich die Methanemissionen jedoch nicht in bedeutendem Maße reduzieren. Zum einen sind die durch Wiederkäuer emittierten Methangase unvermeidlich, zum anderen bildet sich auch in natürlichen, nicht zu verändernden Prozessen immer wieder neu Methangas und wird freigesetzt.

Methangas ist somit ein Problem im Hinblick auf die Herausforderungen durch den Klimawandel, die Methanemissionen lassen sich dabei jedoch nicht, wie etwa die CO2-Emissionen, mehr oder weniger beliebig reduzieren.
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