













Leistung
Die Leistung ist die physikalische Größe für eine verrichtete Arbeit in einer bestimmten Zeit. Das Formelzeichen für die Leistung ist P, die Einheit wird dabei in Watt angegeben. Ein Watt ist 1 Joule pro Sekunde oder 1 Newtonmeter in der Sekunde. Bei der elektrischen Leistung lautet die Formel (bei Gleichstrom): P= U*I, also Spannung mal Strom. Hierbei wird dann in Voltampere bzw. Watt gerechnet.
Das Watt ist nach dem Briten James Watt benannt, der im 18. Jahrhundert die Dampfmaschine entscheidend verbesserte. Die Leistung fällt im Alltag besonders als Angabe bei elektrischen Geräten auf. Oftmals wird hier die aufgenommene Leistung angegeben. So gibt eine handelsübliche Glühlampe nicht 80 Watt an Lichtenergie ab, sondern sie nimmt 80 Watt an elektrischer Energie auf. Durch die hohen Verluste durch Wärmeabgabe gibt sie höchstens 4 Watt ab, das entspricht einem Wirkungsgrad von gerade einmal 5 Prozent. Bei Elektromotoren ist jedoch die tatsächlich abgegebene Leistung an die Kurbelwelle auf dem Leistungsschild des Motors vermerkt.
Bei Kraftwerken und Maschinen ist die Leistungsangabe unbedingt erforderlich. So kann man sie vergleichen und die aufgewendete Energie ausrechnen. Der Wirkungsgrad spielt dabei eine große Rolle. Oftmals wird der Einheit Watt noch ein Präfix vorgestellt, da ein Watt eine relativ geringe Leistung darstellt. Der menschliche Herzschlag beispielsweise beträgt circa ein Watt.
Deshalb wird die Leistung von einem Kraftwerk zum Beispiel in Megawatt oder Gigawatt angegeben. 1 Atomkraftwerk leistet etwa 1 Gigawatt. Das heißt, es liefert 1 Milliarde Watt oder 1 Milliarde Joule bzw. Newtonmeter in der Sekunde. Gas und Strom werden in Kilowattstunden abgerechnet. Das heißt, wenn 1 kWh verbraucht ist, wurden 1.000 Watt in der Stunde verbraucht oder 2.000 Watt in einer halben Stunde. Ein Computer mit Monitor nimmt ca. 300 Watt an Leistung auf, das heißt wenn die beiden Geräte 24 Stunden lang ununterbrochen laufen, verbrauchen sie 7,2 kWh (oder 7.200 Wattstunden). 1 Atomkraftwerk kann also rund 3,3 Millionen PCs mit Monitor versorgen, wenn es keine anderen Verbraucher hat. Dies ist natürlich illusorisch, da ein Computer beileibe nicht das einzige stromverbrauchende Gerät im Haushalt ist. Man bedenke Waschmaschine, Spülmaschine, Lichtsysteme, TV-Gerät, Kochgeräte, einen E-Herd und viele andere Geräte.
Der Stromverbrauch und damit Primärenergieverbrauch ist weltweit stark steigend. Dies ist mit der zunehmenden globalen Technisierung und dem Aufstieg Asiens zu begründen. Es wird also jeden Tag etwas mehr an Leistung benötigt. Diesem Hunger nach Elektrizität begegnen die Industrieländer mit Einsparmaßnahmen, Effektivitätssteigerungen und dem Bau neuer Kraftwerke. Besonders Kohle- und Atomkraftwerke sind in diesem Zusammenhang in Planung und teilweise im Bau begriffen. Dabei werden aus wirtschaftlichen Gründen oftmals die Fakten übergangen, dass die Brennstoffe Kohle und auch Uran endlich sind und klimaschädigende Gase wie CO2 emittieren und dass für Atommüll nach wie vor keine sicheren Endlager existieren.
Das Watt ist nach dem Briten James Watt benannt, der im 18. Jahrhundert die Dampfmaschine entscheidend verbesserte. Die Leistung fällt im Alltag besonders als Angabe bei elektrischen Geräten auf. Oftmals wird hier die aufgenommene Leistung angegeben. So gibt eine handelsübliche Glühlampe nicht 80 Watt an Lichtenergie ab, sondern sie nimmt 80 Watt an elektrischer Energie auf. Durch die hohen Verluste durch Wärmeabgabe gibt sie höchstens 4 Watt ab, das entspricht einem Wirkungsgrad von gerade einmal 5 Prozent. Bei Elektromotoren ist jedoch die tatsächlich abgegebene Leistung an die Kurbelwelle auf dem Leistungsschild des Motors vermerkt.
Bei Kraftwerken und Maschinen ist die Leistungsangabe unbedingt erforderlich. So kann man sie vergleichen und die aufgewendete Energie ausrechnen. Der Wirkungsgrad spielt dabei eine große Rolle. Oftmals wird der Einheit Watt noch ein Präfix vorgestellt, da ein Watt eine relativ geringe Leistung darstellt. Der menschliche Herzschlag beispielsweise beträgt circa ein Watt.
Deshalb wird die Leistung von einem Kraftwerk zum Beispiel in Megawatt oder Gigawatt angegeben. 1 Atomkraftwerk leistet etwa 1 Gigawatt. Das heißt, es liefert 1 Milliarde Watt oder 1 Milliarde Joule bzw. Newtonmeter in der Sekunde. Gas und Strom werden in Kilowattstunden abgerechnet. Das heißt, wenn 1 kWh verbraucht ist, wurden 1.000 Watt in der Stunde verbraucht oder 2.000 Watt in einer halben Stunde. Ein Computer mit Monitor nimmt ca. 300 Watt an Leistung auf, das heißt wenn die beiden Geräte 24 Stunden lang ununterbrochen laufen, verbrauchen sie 7,2 kWh (oder 7.200 Wattstunden). 1 Atomkraftwerk kann also rund 3,3 Millionen PCs mit Monitor versorgen, wenn es keine anderen Verbraucher hat. Dies ist natürlich illusorisch, da ein Computer beileibe nicht das einzige stromverbrauchende Gerät im Haushalt ist. Man bedenke Waschmaschine, Spülmaschine, Lichtsysteme, TV-Gerät, Kochgeräte, einen E-Herd und viele andere Geräte.
Der Stromverbrauch und damit Primärenergieverbrauch ist weltweit stark steigend. Dies ist mit der zunehmenden globalen Technisierung und dem Aufstieg Asiens zu begründen. Es wird also jeden Tag etwas mehr an Leistung benötigt. Diesem Hunger nach Elektrizität begegnen die Industrieländer mit Einsparmaßnahmen, Effektivitätssteigerungen und dem Bau neuer Kraftwerke. Besonders Kohle- und Atomkraftwerke sind in diesem Zusammenhang in Planung und teilweise im Bau begriffen. Dabei werden aus wirtschaftlichen Gründen oftmals die Fakten übergangen, dass die Brennstoffe Kohle und auch Uran endlich sind und klimaschädigende Gase wie CO2 emittieren und dass für Atommüll nach wie vor keine sicheren Endlager existieren.
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