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Green-Economy.de - Lexikon - Lastführung
Green-Economy.de Umweltlexikon
Lastführung
Die Lastführung (teilweise auch Lastregelung oder Lastregulierung genannt) regelt, wie der Name schon sagt, den Verlauf der Last bei einem Kraftwerk, welches Strom erzeugt. Die Lastführung ist dabei gewissermaßen eine Rundsteuerung mit einer Tonfrequenz, sie wird deshalb auch Tonfrequenz-Rundsteuerung (TRA) genannt. Die Rundsteuerung ist ein Teil der sogenannten Netzleittechnik und dient der groben Steuerung von Tarifen und Lasten, zum Beispiel bei einer Speicherheizung. Die Speicherheizung speichert für eine gewisse Zeit den Strom und leitet ihn an Kunden und Abnehmer weiter. Es werden über leistungsstarke Sendeanlagen codierte Tonfrequenzimpulse in das Netz eingespeist und der 50 Hertz Spannung überlagert. Die codierte Tonfrequenz beträgt meist 190 Hertz. Es werden Impulse an jeder Stelle des Verteilnetzes über einfache Empfänger codiert und damit können vor Ort Schaltbefehle für Kunden verwendet werden. Neuerdings werden anstatt Tonfrequenz-Rundsteuertechniken aber oft auch Funkrundsteuersysteme über Langwellensender eingesetzt.

Diese Kontrolle über den Transport des Stromes ist sehr wichtig. Die Tarife können somit angepasst werden und die Strommenge die versendet wird kann beliebig und flexibel eingestellt werden. Das alles wird natürlich in einem Computer protokolliert und über mehrere Jahre hinweg gespeichert, damit man den Stromausgang genauestens beobachten kann, so dass keine Fehler oder Zeiten von Unterversorgung auftreten treten. Bei Privatleuten, die beispielsweise eine Solaranlage auf dem Dach haben, gibt es allerdings keine solche Protokollierung. Der Strom kann lediglich über einen gewissen Zeitraum gespeichert werden, oder direkt an ein Kraftwerk bzw. an einen Energieversorger weitergeschickt und verkauft werden. Das Geld für den verkauften Strom wird dann manuell überwiesen. Die Lastführung dient somit auch nur den großen Kraftwerken, die Dauerabnehmer haben. Es ist sehr von Vorteil so eine Kontrolle zu haben, denn wenn die Strommenge die Menge übersteigt, die fest im Vertrag steht, dann muss der Abnehmer den Strom nicht zwangsläufig abnehmen. Es ist daher von Vorteil mehrere Dauerabnehmer zu suchen, die den Strom dann jeweils abnehmen, falls es ein Spitzenlastkraftwerk ist, beispielsweise bei einem modernen Kernkraftwerk wird dies in aller Regel auch so gehandhabt. Für Windenergieanlagen oder Laufwasserkraftwerke ist es jedoch nicht von Nöten sich mehrere Kunden zu suchen, da diese Kraftwerke nur die Grundlast abdecken können und den eventuell überschüssigen Strom dann in kleineren Mengen an 1 bis 2 Abnehmer verkaufen.

Windenergieanlagen machen mit einem Preis von 0,38€ pro Kilowattstunde ziemlich Verlust, wenn sie den Strom günstig weitergeben. Jedoch bekommen diese Zuschüsse vom Staat bzw. der Staat unterstützt auch mit geringen Zinsen Privatanleger, die sich selbst von fossilen Brennstoffen unabhängig machen wollen und eine Solaranlage oder eben einen kleine Windenergieanlage bauen lassen wollen. Bei Wasserkraftwerken macht man dafür guten Gewinn, jedoch nur über eine lange Zeitperiode. Durchschnittlich braucht ein normales Laufwasserkraftwerk 25 bis 40 Jahre um die Kosten des Baus wieder zu erwirtschaften.
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