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Green-Economy.de - Lexikon - Kohlekraftwerk
Green-Economy.de Umweltlexikon
Kohlekraftwerk
Sämtliche Kohlekraftwerke funktionieren nach demselben Prinzip. Dabei ist es
zweitrangig, ob zu ihrer Befeuerung Braunkohle oder Steinkohle benutzt wird.
Im ersten Schritt wird die Kohle in der Mühle gemahlen und getrocknet. Der feine
Kohlestaub wird anschließend in den Brennraum eingeblasen, wo er verbrannt wird.
Die dabei entstehende Asche wird an der Unterseite des Brennraums als Schlacke
abgeleitet.


Diese Schlacke wird einer Weiterverwendung als Baustoff zugeführt. Die
Hitze, die beim Verbrennungsvorgang entsteht, wird dazu verwendet, Wasser, das
sich in einem Wasserrohrkessel befindet, zum Kochen zu bringen und somit in Dampf
umzuwandeln. Über ein Rohrsystem wird der solcherart gewonnene Wasserdampf
zu einer Turbine geführt. Rund 30 Prozent der Energie des Wasserdampfes treiben
die Turbine an. Die durch den Wasserdampf angetriebene Turbine ist an einen
Generator gekoppelt, in welchem der Strom schließlich erzeugt wird. 70 Prozent der
Energie gehen jedoch im Kühlwasser verloren. Das Kühlwasser dient dazu, den
Wasserdampf erneut durch Kondensation zu verflüssigen. Das dadurch erhitzte
Kühlwasser kühlt daraufhin in Kühltürmen ab. Danach wird es entweder wieder in
den Wasserrohrkessel eingespeist oder in einen Fluss abgeleitet. Dem Kühlturm
entsteigt Wasserdampf, der im Zuge des Abkühlungsprozesses entsteht. Die bei der
Verbrennung entstehenden Abgase werden einer Entstaubung, einer Entstickung und
einer Entschwefelung unterzogen, bevor die restlichen Abgase durch den Schornstein
abgegeben werden.

Da Kohle in Deutschland als Rohstoff in ausreichendem Maße verfügbar ist, besteht
so gut wie keine Abhängigkeit gegenüber anderen Ländern. Berechnungen haben
ergeben, dass allein die in Deutschland vorhandenen Vorkommen an Braunkohle, bei
konstantem Verbrauch, für mehr als 200 weitere Jahre ausreichen. Daher kann Kohle
entsprechend günstig eingekauft werden. Dies bringt mit sich, dass auch der
produzierte Strom entsprechend kostengünstig ist. Durch konstante, technische
Weiterentwicklung der Anlagen erreichen modernste Kohlekraftwerke aktuell einen
Wirkungsgrad von beinahe 90 Prozent. Dazu bedient man sich der Kraft-Wärme-
Kopplung.

Im Durchschnitt erreichen Kohlekraftwerke jedoch nur einen Wirkungsgrad von
knapp über 30 Prozent. Dabei muss auch berücksichtigt werden, dass sehr viele
Länder lediglich einen Wirkungsgrad von rund 20 Prozent in ihren Kohlekraftwerken
erreichen. Dies bedeutet, dass der Großteil der freigesetzten Energie durch die
Erhitzung des Kühlwassers verloren geht. Das Kühlwasser jedoch muss danach in
den Kühltürmen wieder abgekühlt werden. Ein Großteil der Energie verpufft also
ungenutzt. Kohle selber ist ein poröser Rohstoff mit einer geringen Dichte. Dies führt
dazu, dass relativ viel Kohle verheizt werden muss, um relativ wenig Strom gewinnen
zu können. So kommt es, dass die Menge an ausgestoßenem CO2 pro produzierter
Kilowattstunde Energie bei Kohlekraftwerken sehr hoch ist.
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