













Klimakonferenz
Der Begriff der „Klimakonferenz“ wird in aller Regel als Synonym für die jährlich stattfindende „UN-Klimakonferenz“ verwendet. In den Medien wird diese UN-Klimakonferenz häufig auch als „Welt-Klimagipfel“ bezeichnet.
An der UN-Klimakonferenz nehmen sämtliche Staaten der Vereinten Nationen teil, die sich den Bestimmungen der UN-Klimarahmenkonvention verpflichtet fühlen, weil sie diese unterzeichnet haben. 2005 wurde die UN-Klimakonferenz zusätzlich um ein jährliches Treffen der Unterzeichnerländer des Kyoto-Protokolls ergänzt. Mittlerweile haben die meisten Industrieländer, mit Ausnahme der USA, das Kyoto-Protokoll ratifiziert und damit als verbindlich anerkannt. Große Schwellenländer wie beispielsweise China und Indien warben bisher um Verständnis für ihre Entscheidung, das Kyoto-Protokoll nicht zu unterzeichnen. Ihr Hauptargument ist dabei der historischer Hintergrund: Die westlichen Industrieländer konnten sich in der Vergangenheit ohne Rücksicht auf Umweltschäden wirtschaftlich entwickeln, was die Schwellenländer nun ebenfalls anstreben.
Die Beschlüsse des Kyoto-Protokolls von 1997 waren in gewisser Weise „revolutionär“, da sie im Gegensatz zu den vorherigen Klimakonferenzen in Rio de Janeiro und Berlin erstmals vökerrechtlich verbindliche und konkrete Ziele zur Reduzierung der Schadstoffemissionen enthielten.
Auf der Klimakonferenz in Bali 2007 konnten weitere Fortschritte in Bezug auf eine international abgestimmte Klimaschutzpolitik erreicht werden. So wurden den Entwicklungs- und Schwellenländern größere Freiräume zugestanden, sie müssen sich also zunächst nicht im gleichen Maße an der Reduzierung von Emissionen beteiligen wie die westlichen Industriestaaten (beispielsweise Frankreich, Deutschland, Japan und Australien). Gleichzeitig wurde vor allem den asiatischen Schwellenländern (China, Indien, Pakistan) zugesichert, in Zukunft auf mehr europäisches Know-How zurückgreifen zu können. Dadurch lassen sich die Wirtschaftsräume Asiens und Europas vernetzen, während gleichzeitig eine Reduzierung des Ausstoßes von sogenannten Treibhausgasen und anderen Schadstoffemissionen gemeinsam realisiert werden kann.
Aus wissenschaftlicher und ökonomischer Sicht ist ein effektiver globaler Klimaschutz sinnvoll und nach gängiger Expertenmeinung auch dringend notwendig. So wird es beispielsweise als gegeben angesehen, dass die Kosten für den Klimaschutz deutlich geringer sind als die Kosten, die aus den negativen Folgen eines ungebremsten Klimawandels entstehen würden.
Insbesondere in Zeiten der globalen Wirtschafts- und Finanzrezession drängen jedoch viele Länder darauf, die Ziele des Klimaschutzes zu vernachlässigen, um schneller wieder ein Wirtschaftswachstum zu erreichen. Hierbei wird oft übersehen, dass insbesondere ein effizienter globaler Klimaschutz für eine dauerhaft starke Wirtschaftleistung eminent wichtig ist und dass insbesondere umweltfreundliche Technologien für Wachstum und neue Arbeitsplätze sorgen können.
Die Klimakonferenzen bieten somit ein effektives Mittel zur Festlegung globaler Klimaschutzziele, dennoch ist es schwierig, verbindliche Rahmenbedingungen festzulegen, da oftmals die Voraussetzungen der verschiedenen UN-Mitgliedsstaaten zu stark voneinander abweichen.
Viele erhoffen sich weitere Fortschritte von der nächsten UN-Klimakonferenz, die im Dezember 2009 in Kopenhagen stattfinden wird. Gerade in Zeiten einer globalen Rezession erscheinen verbindliche Klimaschutzziele und -absprachen wichtiger denn je zu sein.
An der UN-Klimakonferenz nehmen sämtliche Staaten der Vereinten Nationen teil, die sich den Bestimmungen der UN-Klimarahmenkonvention verpflichtet fühlen, weil sie diese unterzeichnet haben. 2005 wurde die UN-Klimakonferenz zusätzlich um ein jährliches Treffen der Unterzeichnerländer des Kyoto-Protokolls ergänzt. Mittlerweile haben die meisten Industrieländer, mit Ausnahme der USA, das Kyoto-Protokoll ratifiziert und damit als verbindlich anerkannt. Große Schwellenländer wie beispielsweise China und Indien warben bisher um Verständnis für ihre Entscheidung, das Kyoto-Protokoll nicht zu unterzeichnen. Ihr Hauptargument ist dabei der historischer Hintergrund: Die westlichen Industrieländer konnten sich in der Vergangenheit ohne Rücksicht auf Umweltschäden wirtschaftlich entwickeln, was die Schwellenländer nun ebenfalls anstreben.
Die Beschlüsse des Kyoto-Protokolls von 1997 waren in gewisser Weise „revolutionär“, da sie im Gegensatz zu den vorherigen Klimakonferenzen in Rio de Janeiro und Berlin erstmals vökerrechtlich verbindliche und konkrete Ziele zur Reduzierung der Schadstoffemissionen enthielten.
Auf der Klimakonferenz in Bali 2007 konnten weitere Fortschritte in Bezug auf eine international abgestimmte Klimaschutzpolitik erreicht werden. So wurden den Entwicklungs- und Schwellenländern größere Freiräume zugestanden, sie müssen sich also zunächst nicht im gleichen Maße an der Reduzierung von Emissionen beteiligen wie die westlichen Industriestaaten (beispielsweise Frankreich, Deutschland, Japan und Australien). Gleichzeitig wurde vor allem den asiatischen Schwellenländern (China, Indien, Pakistan) zugesichert, in Zukunft auf mehr europäisches Know-How zurückgreifen zu können. Dadurch lassen sich die Wirtschaftsräume Asiens und Europas vernetzen, während gleichzeitig eine Reduzierung des Ausstoßes von sogenannten Treibhausgasen und anderen Schadstoffemissionen gemeinsam realisiert werden kann.
Aus wissenschaftlicher und ökonomischer Sicht ist ein effektiver globaler Klimaschutz sinnvoll und nach gängiger Expertenmeinung auch dringend notwendig. So wird es beispielsweise als gegeben angesehen, dass die Kosten für den Klimaschutz deutlich geringer sind als die Kosten, die aus den negativen Folgen eines ungebremsten Klimawandels entstehen würden.
Insbesondere in Zeiten der globalen Wirtschafts- und Finanzrezession drängen jedoch viele Länder darauf, die Ziele des Klimaschutzes zu vernachlässigen, um schneller wieder ein Wirtschaftswachstum zu erreichen. Hierbei wird oft übersehen, dass insbesondere ein effizienter globaler Klimaschutz für eine dauerhaft starke Wirtschaftleistung eminent wichtig ist und dass insbesondere umweltfreundliche Technologien für Wachstum und neue Arbeitsplätze sorgen können.
Die Klimakonferenzen bieten somit ein effektives Mittel zur Festlegung globaler Klimaschutzziele, dennoch ist es schwierig, verbindliche Rahmenbedingungen festzulegen, da oftmals die Voraussetzungen der verschiedenen UN-Mitgliedsstaaten zu stark voneinander abweichen.
Viele erhoffen sich weitere Fortschritte von der nächsten UN-Klimakonferenz, die im Dezember 2009 in Kopenhagen stattfinden wird. Gerade in Zeiten einer globalen Rezession erscheinen verbindliche Klimaschutzziele und -absprachen wichtiger denn je zu sein.
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