













Holzschnitzel
Holzschnitzel werden auch Holzhackschnitzel, Energieholzschnitzel oder Waldschnitzel genannt. Sie werden in der holzverarbeitenden Industrie als Ausgangsmaterial verwendet, kommen im Gartenbau sowie bei der Pilzzucht zum Einsatz und fungieren bei Holzhackschnitzelheizungen und Heizkraftwerken als erneuerbarer Brennstoff.
Holzhackschnitzel sind kleine, geschnittene Holzschnitzel, die höchstens daumengroß sind. Der Hackvorgang erfolgt dabei mit Hilfe von Messern quer zur Holzfaser. Durch ihre solcherart erreichte, gleichmäßige Größe eignen sich Holzhackschnitzel besser zur Verbrennung in automatischen Holzschnitzelheizungen. Im Gegensatz dazu wird beim geschredderten Holz längs der Faser gearbeitet, wobei das Holz durch Hammerschläge gequetscht und getrennt wird. Dadurch eignet sich geschreddertes Holz besser zur Kompostierung.
Zur Herstellung werden Sägereiabschnitte, Baumkronen, Stämme und Äste verwendet. Holzhackschnitzel bestehen zu 100 Prozent aus Holz, wobei die Auswahl der verwendeten Hölzer maßgeblich für die Qualität des Endproduktes ist. Unterschiedliche Qualitätssiegel unterstützen den Käufer bei seiner Kaufentscheidung. Wesentlich ist unter anderem der Heizwert der Holzhackschnitzel und das Entstehen von möglichst wenig Asche im Laufe des Verbrennungsprozesses. Ein hohes Aschenvorkommen lässt sich relativ einfach durch einen niedrigen Anteil an Baumrinde vermeiden.
Der Heizwert wird maßgeblich durch das Gewicht des Holzes und durch den Wassergehalt des Endproduktes bestimmt, der bei rund 20 Prozent liegen sollte. Frisch aus dem Wald kommende Holzhackschnitzel weisen anfangs einen Wassergehalt von zirka 60 Prozent auf. Nach einer Lagerungszeit von einem Jahr sinkt der Wert auf 35 Prozent und bei längerer Lagerung, ab zwei Jahren, auf den gewünschten Endwert ab. Da das in den Holzhackschnitzeln enthaltene Wasser während des Verbrennungsvorganges verdampft, verbraucht es wertvolle Wärmeenergie und mindert den Heizwert.
Die Wahl der Holzsorte ist ebenso mitentscheidend für den letztendlich erreichten Heizwert. Dieser wird in Kilowattstunden je Raummeter (kWh/rm) angegeben. Fichte liefert hierbei den geringsten Heizwert mit 1.300 kWh/rm. Der höchste Heizwert lässt sich mit Eiche erzielen, die einen Heizwert von 1.890 kWh/rm erreicht. Die Heizwerte von Holzschnitzeln aus Lärchen- beziehungsweise aus Ahornholz liegen mit 1.670 kWh/rm und 1.675 kWh/rm im Mittelfeld.
Bei der Nutzung als Energieholz spielen Holzhackschnitzel in Deutschlands privaten Haushalten eine relativ kleine Rolle. 2005 etwa waren lediglich 1,1 Prozent des verwendeten Energieholzes Holzhackschnitzel. Zusätzlich fällt der berechnete mittlere Verbrauch mit einem Wert von 3.478 kWh recht niedrig aus. Dem gegenüber stand im gleichen Jahr ein deutlicher Exportüberschuss Deutschlands. So wurden 2005 zwar 196.000 Tonnen Holzhackschnitzel nach Deutschland importiert, gleichzeitig wurden jedoch 1,4 Millionen Tonnen exportiert. Dieses solcherart energetisch genutzte Potenzial der Biomasse wird durch die kontinuierlich mehr werdende Bewirtschaftung von Energiewäldern weiter ausgebaut.
Vergleicht man Stückholz und Scheitholz mit Holzhackschnitzel, so liegt ein wesentlicher Vorteil der Hackschnitzel in deren Schüttfähigkeit. Dies erleichtert nicht nur Transport und Lagerung des Brennmaterials, sondern ermöglicht zusätzlich den Einsatz vollautomatischer Heizanlagen zur Verfeuerung. Der ebenso regulierbare Rindenanteil und die somit steuerbare Menge der letztendlich entstehenden Asche tragen zu einem erhöhten Komfort einer Holzhackschnitzelheizung bei.
Holzhackschnitzel sind kleine, geschnittene Holzschnitzel, die höchstens daumengroß sind. Der Hackvorgang erfolgt dabei mit Hilfe von Messern quer zur Holzfaser. Durch ihre solcherart erreichte, gleichmäßige Größe eignen sich Holzhackschnitzel besser zur Verbrennung in automatischen Holzschnitzelheizungen. Im Gegensatz dazu wird beim geschredderten Holz längs der Faser gearbeitet, wobei das Holz durch Hammerschläge gequetscht und getrennt wird. Dadurch eignet sich geschreddertes Holz besser zur Kompostierung.
Zur Herstellung werden Sägereiabschnitte, Baumkronen, Stämme und Äste verwendet. Holzhackschnitzel bestehen zu 100 Prozent aus Holz, wobei die Auswahl der verwendeten Hölzer maßgeblich für die Qualität des Endproduktes ist. Unterschiedliche Qualitätssiegel unterstützen den Käufer bei seiner Kaufentscheidung. Wesentlich ist unter anderem der Heizwert der Holzhackschnitzel und das Entstehen von möglichst wenig Asche im Laufe des Verbrennungsprozesses. Ein hohes Aschenvorkommen lässt sich relativ einfach durch einen niedrigen Anteil an Baumrinde vermeiden.
Der Heizwert wird maßgeblich durch das Gewicht des Holzes und durch den Wassergehalt des Endproduktes bestimmt, der bei rund 20 Prozent liegen sollte. Frisch aus dem Wald kommende Holzhackschnitzel weisen anfangs einen Wassergehalt von zirka 60 Prozent auf. Nach einer Lagerungszeit von einem Jahr sinkt der Wert auf 35 Prozent und bei längerer Lagerung, ab zwei Jahren, auf den gewünschten Endwert ab. Da das in den Holzhackschnitzeln enthaltene Wasser während des Verbrennungsvorganges verdampft, verbraucht es wertvolle Wärmeenergie und mindert den Heizwert.
Die Wahl der Holzsorte ist ebenso mitentscheidend für den letztendlich erreichten Heizwert. Dieser wird in Kilowattstunden je Raummeter (kWh/rm) angegeben. Fichte liefert hierbei den geringsten Heizwert mit 1.300 kWh/rm. Der höchste Heizwert lässt sich mit Eiche erzielen, die einen Heizwert von 1.890 kWh/rm erreicht. Die Heizwerte von Holzschnitzeln aus Lärchen- beziehungsweise aus Ahornholz liegen mit 1.670 kWh/rm und 1.675 kWh/rm im Mittelfeld.
Bei der Nutzung als Energieholz spielen Holzhackschnitzel in Deutschlands privaten Haushalten eine relativ kleine Rolle. 2005 etwa waren lediglich 1,1 Prozent des verwendeten Energieholzes Holzhackschnitzel. Zusätzlich fällt der berechnete mittlere Verbrauch mit einem Wert von 3.478 kWh recht niedrig aus. Dem gegenüber stand im gleichen Jahr ein deutlicher Exportüberschuss Deutschlands. So wurden 2005 zwar 196.000 Tonnen Holzhackschnitzel nach Deutschland importiert, gleichzeitig wurden jedoch 1,4 Millionen Tonnen exportiert. Dieses solcherart energetisch genutzte Potenzial der Biomasse wird durch die kontinuierlich mehr werdende Bewirtschaftung von Energiewäldern weiter ausgebaut.
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