













Gigawatt
Ein Gigawatt (in aller Regel nur mit „GW“ abgekürzt) sind eine Milliarde Watt. Das Watt ist – benannt nach James Watt – die internationale, physikalische Einheit für die Leistung und ist ein Joule pro Sekunde. In der Elektrotechnik ist ein Watt gleich ein Volt mal ein Ampere. Also: 1 W = 1J/s und 1 W = 1 V mal 1 A. Das Formelzeichen für die Leistung in Watt ist P.
Das Watt ist geeignet, die Leistungsaufnahme und -abgabe zu kennzeichnen. So muss auf elektrischen Geräten die Leistungsaufnahme vermerkt sein. Diese Werte abzüglich der Energieverluste bezeichnen die Leistungsabgabe. So kann man bei einem Staubsauger mit 1.400 Watt die Saugleistung eigentlich nicht einschätzen, da man den Wirkungsgrad des Gerätes nicht kennt. Auf dem Leistungsschild eines Motors hingegen ist die tatsächlich an die Welle übertragene Leistung angegeben. Man kann selbstverständlich Watt auch umrechnen, so ist 1 PS (Pferdestärke) als 735,49875 Watt umzurechnen. Da 1 Watt sehr „wenig“ ist, werden Abkürzungen von Zehnerpotenzen benutzt. So ist 1 Gigawatt 10 hoch 9 Watt.
Die Einheit Gigawatt wird besonders in der Industrie verwendet. Sie kennzeichnet einen hohen Energieumsatz. Zum Vergleich: Die in Deutschland installierte Leistung aller Kraftwerke beträgt etwa 122 GW, ein Atomkraftwerk leistet etwa 1 GW. Die gesamt installierten Photovoltaikanlagen in Deutschland leisten etwa 10 GW. Ein Profisportler kann bis zu 400 W Leistung bringen und der Nahrungsbedarf eines normalen Menschen beträgt etwa 100 Watt (2.500 kcal) pro Tag.
Der häufig verwendete Begriff Kilowattstunde (kWh) benutzt man für die Arbeit bzw. Energie. Eine Kilowattstunde ist die Leistung von 1000 Watt in der Stunde. Mit dieser Energieeinheit kann man z.B. seinen Stromverbrauch am Stromzähler ablesen. Aber auch die Heizenergie wird in dieser Einheit abgerechnet. Ein 2-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht pro Jahr im Durchschnitt etwa 3100 kWh, ganz Deutschland, die Industrie eingeschlossen, benötigt ca. 580 Mrd. kWh, das sind 580 TWh (Terawattstunden) oder 580.000 GWh (Gigawattstunden).
Der Primärenergieverbrauch pro Einwohner beträgt in Deutschland ca. 48 kWh, also 48 000 Wattstunden. Zum Vergleich: in den USA liegt er bei 100 000 kWh, der afrikanische Durchschnittswert beträgt nur 7.000 kWh. Eine Kilowattstunde beim aktuellen Strommix in Deutschland emittiert etwa 800 Gramm CO2.
Den hohen Energieverbrauch und die CO2-Emissionen kann man allerdings durch verstärkte Einsparungsbemühungen und effektivere Kraftwerke und energiesparende elektrische Geräte reduzieren. Auch eine Erhöhung des Anteils von regenerativen Energien am Strommix würde die CO2-Emissionen nachhaltig senken. Regenerative Energien sind zum Beispiel: Sonnenenergie aus Photovoltaik oder Solarthermie, Biogas, Geothermie, Windkraft, Wasserkraft und sogenannte Gezeitenkraftwerke. Bei all diesen Energiequellen gibt es ständige Effizienzsteigerungen und Kostensenkungen, so werden sie in Zukunft immer wettbewerbsfähiger werden im Vergleich zur Verbrennung fossiler Energieträger, die automatisch aufgrund von Verknappung teurer werden.
Das Watt ist geeignet, die Leistungsaufnahme und -abgabe zu kennzeichnen. So muss auf elektrischen Geräten die Leistungsaufnahme vermerkt sein. Diese Werte abzüglich der Energieverluste bezeichnen die Leistungsabgabe. So kann man bei einem Staubsauger mit 1.400 Watt die Saugleistung eigentlich nicht einschätzen, da man den Wirkungsgrad des Gerätes nicht kennt. Auf dem Leistungsschild eines Motors hingegen ist die tatsächlich an die Welle übertragene Leistung angegeben. Man kann selbstverständlich Watt auch umrechnen, so ist 1 PS (Pferdestärke) als 735,49875 Watt umzurechnen. Da 1 Watt sehr „wenig“ ist, werden Abkürzungen von Zehnerpotenzen benutzt. So ist 1 Gigawatt 10 hoch 9 Watt.
Die Einheit Gigawatt wird besonders in der Industrie verwendet. Sie kennzeichnet einen hohen Energieumsatz. Zum Vergleich: Die in Deutschland installierte Leistung aller Kraftwerke beträgt etwa 122 GW, ein Atomkraftwerk leistet etwa 1 GW. Die gesamt installierten Photovoltaikanlagen in Deutschland leisten etwa 10 GW. Ein Profisportler kann bis zu 400 W Leistung bringen und der Nahrungsbedarf eines normalen Menschen beträgt etwa 100 Watt (2.500 kcal) pro Tag.
Der häufig verwendete Begriff Kilowattstunde (kWh) benutzt man für die Arbeit bzw. Energie. Eine Kilowattstunde ist die Leistung von 1000 Watt in der Stunde. Mit dieser Energieeinheit kann man z.B. seinen Stromverbrauch am Stromzähler ablesen. Aber auch die Heizenergie wird in dieser Einheit abgerechnet. Ein 2-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht pro Jahr im Durchschnitt etwa 3100 kWh, ganz Deutschland, die Industrie eingeschlossen, benötigt ca. 580 Mrd. kWh, das sind 580 TWh (Terawattstunden) oder 580.000 GWh (Gigawattstunden).
Der Primärenergieverbrauch pro Einwohner beträgt in Deutschland ca. 48 kWh, also 48 000 Wattstunden. Zum Vergleich: in den USA liegt er bei 100 000 kWh, der afrikanische Durchschnittswert beträgt nur 7.000 kWh. Eine Kilowattstunde beim aktuellen Strommix in Deutschland emittiert etwa 800 Gramm CO2.
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