













Gasversorgungsunternehmen
Die Gasversorgungsunternehmen sind für die Lieferung von Gas zuständig. Sie liefern das Gas, welches als Heizgas, zur Warmwasseraufbereitung oder zum Kochen benötigt wird, direkt in die Haushalte, zu den Industrieunternehmen und in den Handel. Oftmals sind die Gasversorgungsunternehmen die örtlichen Stadtwerke, diese liefern also Gas, Strom, Wärme und Trinkwasser aus einer Hand. Es gibt aber auch große Konzerne wie die Gazprom, die Gasversorger sind.
Die Stadtwerke haben früher das Gas noch selbst, in Form von sogenanntem Stadtgas, hergestellt. Heute ist importiertes Erdgas beispielsweise aus Russland um ein Vielfaches günstiger zu haben, deswegen sind die Stadtwerke oftmals nur Distributoren, das bedeutet sie vertreiben das Gas nur. Stadtgas stellte man durch das Vergasen von Kohle oder anderen Stoffen her und gab Geruchsstoffe hinzu, ähnlich wie jetzt beim Erdgas, um den Verbraucher zu warnen, wenn Gas versehentlich austritt. Stadtgase hatten aber immer das Problem ihres hohen Kohlenmonoxid-Gehaltes, welches sich schädlich auf den Menschen auswirkt. In Ländern, die hohe Kohle-Vorräte haben, wird aber immer noch Stadtgas hergestellt. Früher stellten die Stadtwerke Stadtgas, Holzgas und Leuchtgas auch für die Straßenbeleuchtung (vor der flächendeckenden Elektrifizierung) und als Treibstoff für Fahrzeuge her (vor allem während herrschender Knappheit von Öl in Kriegszeiten).
Das erste Gaswerk entstand 1812 in London, betrieben durch die „London and Westminster Gas Light and Coke Company“. In Deutschland wurde 1825 in Hannover das erste Gaswerk errichtet. Von da an entstanden bis zum Jahr 1870 schon 340 Gaswerke in Deutschland. Sie stellten Stadtgas aus unterschiedlichen Rohstoffen her, unter anderem aus Holz, Torf und Kohle. 1880 wurde der Gaszähler erfunden und fast alle Haushalte bekamen einen Gasanschluss.
Bis dahin war die Befeuerung der Öfen mit Kohle und Holz, aber auch mit Öl üblich. Nun bekam auch beinahe jede Stadt ihr eigenes Gaswerk bzw. Gasversorgungsunternehmen. Mit der Entdeckung und Ausbeutung großer Erdgasvorkommen in der Nordsee und der Verlegung von Pipelines von weit entfernten Lagerstätten hat das Erdgas dann das Stadtgas abgelöst. Mit staatlicher Unterstützung wurde in England 1977 die Umstellung inklusive der Verlegung von neuen Rohren in die Haushalte hinein, beendet.
Heute sind die Gasversorgungsunternehmen vor allem wegen ihren Preisen häufig Thema der gesellschaftlichen Debatte. Die großen Energieversorger machen teilweise Milliardengewinne, erhöhen aber trotzdem die Preise. Seit 1998 sind in Deutschland die Gasnetze aber geöffnet. Das heißt, der Verbraucher ist seitdem nicht mehr an seinen regionalen Gasanbieter gebunden und kann sich bundesweit einen anderen auswählen. Es gibt in Deutschlands Regionen Preisunterschiede von bis zu 35 Prozent, der Wechsel kann sich also lohnen. Auch kann man beim Versorgerwechsel ökologische Gesichtspunkte heranziehen, denn es gibt seit Jahren Anbieter von Biogas, welches aus nachwachsenden Rohstoffen oder biologischen Abfällen gewonnen wird. So kann man, ähnlich wie beim Stromanbieterwechsel, Druck auf die teilweise nicht nachzuvollziehenden Preise ausüben und gleichzeitig etwas Gutes für die Umwelt tun.
Die Stadtwerke haben früher das Gas noch selbst, in Form von sogenanntem Stadtgas, hergestellt. Heute ist importiertes Erdgas beispielsweise aus Russland um ein Vielfaches günstiger zu haben, deswegen sind die Stadtwerke oftmals nur Distributoren, das bedeutet sie vertreiben das Gas nur. Stadtgas stellte man durch das Vergasen von Kohle oder anderen Stoffen her und gab Geruchsstoffe hinzu, ähnlich wie jetzt beim Erdgas, um den Verbraucher zu warnen, wenn Gas versehentlich austritt. Stadtgase hatten aber immer das Problem ihres hohen Kohlenmonoxid-Gehaltes, welches sich schädlich auf den Menschen auswirkt. In Ländern, die hohe Kohle-Vorräte haben, wird aber immer noch Stadtgas hergestellt. Früher stellten die Stadtwerke Stadtgas, Holzgas und Leuchtgas auch für die Straßenbeleuchtung (vor der flächendeckenden Elektrifizierung) und als Treibstoff für Fahrzeuge her (vor allem während herrschender Knappheit von Öl in Kriegszeiten).
Das erste Gaswerk entstand 1812 in London, betrieben durch die „London and Westminster Gas Light and Coke Company“. In Deutschland wurde 1825 in Hannover das erste Gaswerk errichtet. Von da an entstanden bis zum Jahr 1870 schon 340 Gaswerke in Deutschland. Sie stellten Stadtgas aus unterschiedlichen Rohstoffen her, unter anderem aus Holz, Torf und Kohle. 1880 wurde der Gaszähler erfunden und fast alle Haushalte bekamen einen Gasanschluss.
Bis dahin war die Befeuerung der Öfen mit Kohle und Holz, aber auch mit Öl üblich. Nun bekam auch beinahe jede Stadt ihr eigenes Gaswerk bzw. Gasversorgungsunternehmen. Mit der Entdeckung und Ausbeutung großer Erdgasvorkommen in der Nordsee und der Verlegung von Pipelines von weit entfernten Lagerstätten hat das Erdgas dann das Stadtgas abgelöst. Mit staatlicher Unterstützung wurde in England 1977 die Umstellung inklusive der Verlegung von neuen Rohren in die Haushalte hinein, beendet.
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