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Green-Economy.de - Lexikon - Fossile Energie
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Fossile Energie
Fossile Energie bezeichnet endliche Energiequellen wie Erdöl, Erdgas, Braunkohle und Steinkohle, die zusammen fast 90 Prozent des Weltenergiebedarfs abdecken.

Alle fossilen Energien sind im Laufe von Jahrmillionen unter Druck und Luftabschluss, die wir als geologische Prozesse bezeichnen, aus pflanzlichem und tierischem Material entstanden. In erster Entstehungsstufe fossiler Energie werden Pflanzen und Tiere kurz nach ihrem Absterben durch Schlamm oder Wasser vom Luftsauerstoff abgetrennt, zum Beispiel Vegetationsflächen, die überflutet werden oder Tiere, welche im Schlamm versinken. Die unausweichliche Zersetzung ohne Sauerstoff, durch Mikroorganismen, überführt die tote Biomasse in Kohlenstoff- und Kohlenwasserstoffverbindungen verschiedener Zusammensetzungen, bei denen der Kohlenstoffgehalt konzentriert wird.

Je nach Zusammensetzung dieser Biomasse, den physikalisch-chemischen Bedingungen wie Druck und hohe Temperaturen, entstanden im Lauf vieler Millionen Jahre Kohle, Erdgas, Erdöl und stehen uns heute noch als fossile Energie zur Verfügung, die bei hoher Qualität direkt durch Verbrennung in nutzbare Wärmeenergie umgewandelt wird. Da diese Umwandlungsprozesse Millionen von Jahren in Anspruch genommen haben, können in den für uns Menschen relevanten Zeiträumen keine neuen fossilen Energien mehr entstehen. Deshalb werden die fossilen Energiereserven auch als nicht erneuerbare Energien bezeichnet.

Prognosen über genaue Reichweiten der verschiedenen fossilen Energieträger sind schwierig, da die Entwicklung von Nachfrage und Angebot, sowie noch nicht entdeckte Lagerstätten unsicher sind. Sicher ist hingegen, dass die Preise bei knapper werdendem Angebot ständig steigen werden und die Erschließung von bisher kaum genutzten Reserven, wie beispielsweise Ölschiefer und Ölsand, wirtschaftlich wird.

Fossile Energie wie Ölsand und Ölschiefer muss aber zunächst von mineralischen Stoffen getrennt werden, um nutzbar zu sein, was einen zusätzlichen Energieaufwand für die Bereitstellung dieser Energieträger als Endenergie bedeutet. Die Vorräte an fossilen Energien werden nach heutigen Erkenntnissen in 40 bis 200 Jahren ausgebeutet und erschöpft sein, allerdings wird sich der Verbrauch kaum gleich bleibend weiter entwickeln, da die rasch wachsenden Volkswirtschaften für einen stetigen Anstieg der globalen Nachfrage sorgen. Dass dies nicht ohne Spuren für unser Klima bleibt, lässt sich nur unschwer erahnen. Neben der Endlichkeit der Reserven liegt der größte Nachteil der fossilen Energien in den Emissionen, die bei der Verbrennung entstehen. Ob Kohle, Öl oder Gas, sie alle enthalten Kohlenstoff, der sich beim Verbrennen mit Sauerstoff verbindet und sich als Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre anreichert.

Die Stabilisierung des Verbrauchs, die Reduktion der energiebedingten CO2-Emissionen und der Ersatz der fossilen durch erneuerbare Energieträger stellen deshalb große Herausforderungen für unsere Energiepolitik, Wirtschaft und Forschung dar. Sollte die Weltgemeinschaft die fatale Entscheidung treffen, in Zukunft auch noch die letzten Reserven an Öl, Gas und Kohle zu bergen und zu verbrennen, hätte dies katastrophale Folgen für das Klimasystem unseres Planeten.






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