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Green-Economy.de - Lexikon - FCKW
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FCKW
Fluorchlorkohlenwasserstoffe, meist mit „FCKW“ abgekürzt, sind eine umfangreiche chemische Gruppe niedermolekularer organischer Verbindungen und werden als Treibgase oder Kältemittel verwendet. FCKW sind Kohlenwasserstoffe, bei denen Wasserstoffatome durch die Halogene Chlor und Fluor ersetzt wurden, sie sind damit eine Untergruppe der Halogenkohlenwasserstoffe.

Im Laufe der 70er und 80er Jahre des 20. Jahrhunderts wurde bekannt, dass FCKW maßgeblich am Abbau der Ozonschicht beteiligt ist, weshalb es in den meisten alltäglichen Anwendungsbereichen heutzutage verboten ist. Fluorchlorkohlenwasserstoffe sind sehr beständig, unbrennbar, geruchlos, durchsichtig (farblos) und ungiftig oder besitzen zumindest nur eine geringe Toxität. Derartige Stoffe lassen sich sehr leicht durch Komprimierung verflüssigen. Deshalb fanden sie vor allem in Sprühdosen in der Vergangenheit sehr häufig ihre Verwendung.

Fluorchlorkohlenwasserstoffe weisen eine hohe Reaktionsträgheit auf, wodurch chemische Prozesse im Zusammenhang mit FCKW nur sehr langsam ablaufen und die FCKW sehr lange in der Atmosphäre verweilen. Das ermöglicht es ihnen bis in die Stratosphäre aufzusteigen, wo sie dann von den UV-Strahlen zerlegt werden. Das führt dazu, dass Chlor- bzw. Fluor-Radikale freigesetzt werden, welche die Ozonschicht in erheblichem Maße schädigen. Aufgrund der umfangreichen Schädigung der Umwelt durch FCKW wird in Sprühdosen heutzutage vor allem ein leicht zu verflüssigendes Alkanegemisch aus Butan und Propan verwendet.

Das erste Verbot von Substanzen, die die Ozonschicht schädigen, trat 1991 in Kraft. Bei diesem Verbot handelte es sich um die sogenannte FCKW-Halon-Verbotsverordnung. Diese wurde dann aber am 1. Dezember 2006 durch die umfangreichere Chemikalien-Ozonschichtverordnung abgelöst. Deutschland wurde dabei seiner Vorreiter-Rolle im Umweltschutz gerecht und hat schon am Ende des Jahres 1994, als erstes Land überhaupt, den „Ausstieg“ aus der Verwendung von vollhalogenierten Fluorchlorkohlenwasserstoffen abgeschlossen.

FCKW stellen allerdings auch eine Gefahr für das Klima dar, da sie ein 3.000 bis 8.000-fach höheres globales Wärmepotenzial als Kohlenstoffdioxid aufweisen. Auch durch das schnelle Verbot der FCKW nach Bekanntwerden ihrer Gefährlichkeit, wird sich kein kurzfristiger Effekt für die Umwelt einstellen, da FCKW rund 15 Jahre brauchen um in die Stratosphäre zu gelangen und dort ihre schädliche Wirkung auszuüben. Bereits 1998 wurde über der Antarktis ein Ozonloch nachgewiesen, welches die doppelte Ausdehnung Europas aufweist. Später wurde auch über Australien ein großes Ozonloch nachgewiesen. In der Folge davon kommt es zu einer wesentlich höheren Sonneneinstrahlung auf die Erde, was vor allem in den betroffenen Gebieten gesundheitliche Schädigungen wie etwa durch Hautkrebs und auch Folgen für die Umwelt, wie etwa Ernteausfälle, zur Folge hat. Aus diesem Grund ist es notwendig, dass die Verwendung von FCKW weltweit weiterhin eingeschränkt wird, denn die Umwelt hat heutzutage mit immer höheren Belastungen zu kämpfen.
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