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Green-Economy.de - Lexikon - Erdgastankstelle
Green-Economy.de Umweltlexikon
Erdgastankstelle
Die Zahl der Erdgasfahrzeuge, die auf Deutschlands Straßen unterwegs sind, wächst stetig weiter an und ein Ende dieser Tendenz scheint gerade angesichts der anhaltenden Klima-Diskussion und der kontinuierlich steigenden Benzinpreise derzeit kaum in Sicht. Neben dem klaren Nutzen für die Umwelt durch die geringeren Emissionen ist auch der beträchtliche preislicher Vorteil von Erdgas gegenüber Benzin und Diesel, also den „klassischen“ Kraftstoffen, die sonst in herkömmlichen Ottomotoren zum Einsatz kommen, ein Argument für die Anschaffung eines Erdgasfahrzeugs. Außerdem bietet ein ständig wachsendes Tankstellennetz mittlerweile schon eine ähnlich flächendeckende Versorgung mit Erdgas wie es das normale Tankstellennetz mit Benzin und Diesel bietet.

Inzwischen sind etwa 800 Erdgastankstellen bundesweit in Betrieb, und die Anzahl der Erdgastankstellen steigt weiter an und nähert sich rasant der 1000er Marke an. Deshalb lohnt sich auch ein Blick auf die Funktionsweise dieser Tankstellen, die in Zukunft wohl immer mehr das alltägliche Bild unserer Straßen und Zapfsäulen mit prägen werden. Die Hauptkomponenten einer Erdgas-Betankungsanlage (dazu gehören der Verdichter, der Speicher, verschiedene Rohrleitungen und die Abgabeeinrichtung) müssen optimal aufeinander abgestimmt sein, um eine effiziente Befüllleistung zu gewährleisten. Eine Standardanlage ist auf die tägliche Betankung von etwa 60 bis 70 PKW ausgelegt. Das Erdgas wird in der Verdichteranlage dem städtischen Leitungsnetz mit einem Druck zwischen einigen Millibar, bis hin zu über 25 bar entnommen und im Verdichter dann auf einen Druck von fast 300 Bar komprimiert.

Anschließend wird das komprimierte Gas in den Speicher befördert. Der Flaschenspeicher der Anlage, besteht aus 28 dauerfesten Gasflaschen, die aus nahtlosen Stahlrohren gefertigt werden. Dadurch ist eine sehr hohe Standhaftigkeit gegenüber dem enormen Gasdruck gewährleistet.

Das komprimierte Erdgas gelangt von dort (also vom Speicher) dann durch Hochdruck-Rohrleitungen zur Zapfsäule. Die Verlegung dieser Hochdruckbündelrohre erfolgt entweder überflur oder unterflur. Dadurch, dass der maximal mögliche Druck bis zur Zapfsäule erhalten bleibt, ist gewährleistet, dass auch bei extremen Temperaturen, eine einwandfreie Betankung durchgeführt werden kann. Die verwendeten Bündelrohre unterliegen strengen Sicherheitsvorschriften und wurden testweise auf 1400 Bar getestet. Der Betriebsdruck liegt dagegen nur bei etwa 290 Bar.

Ein 20 Kilogramm Fahrzeugtank, wird innerhalb von 2 bis 3 Minuten befüllt, da die standardisierte Hochleistungszapfsäule eine Pumpleistung von 6 bis 7 Litern pro Minute aufweist. Ein weiterer Vorteil ist, dass eine Zapfsäule mit zwei unabhängig voneinander arbeitenden Zapfgarnituren und zwei Messwerken zur gleichzeitigen und beidseitigen Befüllung von zwei Erdgasfahrzeugen ausgestattet ist, wodurch ein rascher Tankvorgang gewährleistet wird. Die Füllkupplung der Zapfsäule wird während des Tankvorgangs fest mit dem Füllstutzen des Fahrzeugs verbunden, was aufgrund des hohen Drucks in der Leitung unbedingt erforderlich ist.
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