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Green-Economy.de - Lexikon - Energiefluss
Green-Economy.de Umweltlexikon
Energiefluss
Jedes sogenannte Ökosystem (darunter versteht man meist eine bestimmte Umgebung, in der Menschen, Tiere und/oder Pflanzen leben), sowie jeder lebende Organismus allein ist grundsätzlich als ein offenes System zu bezeichnen. All diese offenen Systeme sind auf eine ständige Energiezufuhr von außen angewiesen. Diese Energiezufuhr ist notwendig, damit von dem jeweiligen System lebenserhaltende Funktionen und Prozesse dauerhaft aufrechterhalten werden können. Dies ist auch der Grund dafür, dass der Energiefluss ein elementares Merkmal eines jeden Ökosystems ausmacht. Pflanzen sind die einzigen Lebewesen auf der Erde, die in der Lage sind, eingestrahlte Lichtenergie von der Sonne verwerten zu können. Deshalb belegen Pflanzen auch, obwohl dies oftmals vergessen oder ignoriert wird, die Schlüsselrolle in jedem Ökosystem, da Pflanzen die Primärproduzenten in jedem Kreislauf bzw. in jedem Energiefluss sind.

Auf der Erde entfallen mehr als 90 Prozent des Anteils an der Gesamtbiomasse auf die verschiedenen Pflanzen. Diese Menge ist auch unbedingt notwendig, da maximal 10 Prozent der Biomasse aus einer Ebene auch für die nächste trophische Ebene verwertet werden kann. Die erste Trophieebene ist die Ebene der Erzeuger, hierunter versteht man Pflanzen aller Art. Pflanzen betreiben Photosynthese, was in gewisser Weise auch als ein Energieumwandlungsprozess bezeichnet werden kann. In den auf die Pflanzen folgenden Trophieebenen wird die Energie, die von dem jeweiligen Erzeuger abgegeben wird, von bzw. in der nächsten Trophieebene, der Ebene der sogenannten Konsumenten erster Ordnung (Ein Beispiel für einen Konsument erster Ordnung ist das Rind) verarbeitet. Anschließend nimmt der Konsument zweiter Ordnung (in aller Regel der Mensch) die Energie auf, die im Konsumenten 1. Ordnung (beim Rind in Form von Fleisch) enthalten ist.

So verwertet das „herrschende Lebewesen“ auf der Erde, der Mensch, immer nur einen verschwindend geringen Anteil der Energie, die ursprünglich in den verschiedenen Ebenen der Biomasse auf der Erde enthalten war. Dabei ist es wichtig anzumerken, dass die Energie, die vom Menschen nicht verwertet wurde, jedoch grundsätzlich nicht verloren gegangen ist (dies ist aufgrund des Energieerhaltungssatzes auch schlichtweg unmöglich), sondern in einen für den Menschen unbrauchbaren Zustand übergegangen ist. Man unterscheidet die verschiedenen Trophieebenen gemäß einer linearen Abfolge. Bei der Betrachtung dieser linearen Abfolge der unterschiedlichen trophischen Ebenen wird deutlich, dass beispielsweise durch den Verzehr von Fleisch sehr viel Energie für den Menschen unbrauchbar gemacht wird, weshalb von verschiedenen Stellen gerade der Verzehr von Fleisch im Hinblick auf „internationale soziale Gerechtigkeit“ und Umweltschutz kritisiert wird. Allerdings gibt es auch noch andere Dinge bzw. Verhaltensweisen, die im Hinblick auf den Energiefluss eher wenig sinnvoll sind, beispielsweise der Anbau von Raps zur Herstellung von Biodiesel.

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