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Green-Economy.de - Lexikon - Endlagerung
Green-Economy.de Umweltlexikon
Endlagerung
Bei der Endlagerung werden Abfälle sozusagen endgültig entsorgt, indem sie in ein sogenanntes Endlager gebracht werden. Ein Endlager ist eine speziell dafür angelegte Einrichtung, welche Müll sicher lagern soll. Der Begriff Endlagerung ist aus „endgültiger Lagerung“ als Kurzform entstanden, nicht zu verwechseln mit der Zwischenlagerung. Denn das Zwischenlager muss überwacht, kontrolliert und gegebenenfalls repariert werden, was bei einem Endlager nicht notwendig ist. Im Sprachgebrauch wird das Endlager meist mit der Lagerung von radioaktiven Abfällen verbunden. Doch grundsätzlich gilt das Word Endlager für alle Lagerstätten, auf denen Abfälle endgültig verbleiben.

Durch die Industrialisierung und die Herstellung von zahlreichen Gütern sind immer mehr giftige Stoffe im Umlauf und bei der Produktion im Einsatz. Nicht alles kann neutralisiert, wiederverwendet oder –verwertet werden. Die Abfälle werden vorher gemäß ihrer Gefährlichkeit eingestuft und dementsprechend entsorgt. In Deutschland gibt es die Klassifizierung (Deponieklassen) 0 bis IV. Üblicherweise wird hochgiftiger und radioaktiver Müll in einer Tiefe von 300 bis 1000 Metern gelagert. Diese Methode hat sich weltweit als effektivste und sicherste Methode zur Endlagerung von radioaktiven Abfällen heraus kristallisiert. Doch dafür müssen auch besondere geologische Formationen vorhanden sein.

Bei der Endlagerung kommt das sogenannte Mehrbarrierensystem zum Einsatz. Mehrere verschiedene Barrieren sorgen dafür, dass die Schadstoffe gut isoliert gelagert werden. Dabei verhindern technische und natürliche Sperren den Austritt von schadstoffangereicherten Müll. Die technischen Sperren sind zum Beispiel Schachtverschlüsse oder Verpackungen für den Unrat. Zu den natürlichen Barrieren zählt das Gestein bzw. die Bodenzusammensetzung, welches das Endlager umgibt. Besonders wasserundurchlässige Zusammensetzungen sind dafür gut geeignet. Die Wahrscheinlichkeit, dass alle Barrieren gleichzeitig versagen, ist dabei sehr gering. Doch eine hundertprozentige Sicherheit gibt es auf lange Sicht gesehen nicht wirklich. Die Gefahr, dass die Schadstoffe durch das Grundwasser wieder in den Kreislauf der Natur geraden, ist gegeben und somit leider nie komplett auszuschließen.

Wenn eine größere Menge an giftigen Abfällen aus der Endlagerung entweichen würde, wäre eine Katastrophe vorhersehbar, was gleichermaßen für die Umwelt und für die in unmittelbarer Nähe der Lagerstätte wohnenden Menschen verheerende Folgen hätte. Die Umweltverschmutzung wäre irreversibel und für Jahrzehnte erkennbar. Bei den Menschen würden vermehrt Krankheiten wie Krebs oder Vergiftungen auftreten. Die Sicherheit steht für ein Endlager deshalb an oberster Stelle.

Für radioaktive Abfälle gibt es weltweit noch kein Endlager, wobei die Planung und die Vorgehensweise dafür in der Hand von einzelnen Staaten liegt. Es gibt nur klare internationale verbindliche Grundanforderungen, welche durch die Internationale Atomenergieorganisation (IAEO) vorgegeben wurden. Dabei gibt es eine Einstufung für schwach-, mittel- und hochaktiven Müll, was aber noch nichts über die individuelle Gefährlichkeit der Stoffe aussagt.
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