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Green-Economy.de - Lexikon - EEG (Erneuerbare Energien Gesetz)
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EEG (Erneuerbare Energien Gesetz)
Das Erneuerbare Energien Gesetz (meist nur mit „EEG“ abgekürzt) soll in Deutschland die Weiterentwicklung von Technologien zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Quellen fördern. Das Gesetz kommt dem Klima sowie dem Umweltschutz zu Gute. Mit diesem Gesetz soll auch die Abhängigkeit von den fossilen Energieträgern deutlich verringert werden. Als fossile Energieträger gelten unter anderem Erdöl, Kohle und Kernkraft. So wird zum Beispiel vorgeschrieben, dass die Wärmeerzeugung nur noch mit erneuerbaren Energien geschehen darf. Das Gesetz gilt seit dem 1. April 2000 in Deutschland, wo es auch als erstes seiner Art eingeführt wurde. Kurz darauf wurde es in weiteren 47 Staaten in ähnlicher Form übernommen, da diese das Konzept als Erfolg ansahen. Die letzte Neufassung des EEG besitzt seit dem 1. Januar 2009 Gültigkeit.

Besonders gefördert werden durch das EEG die erneuerbaren Energien. Sie sollen viele der fossilen Energieträger ersetzen, beispielsweise durch die verstärkte Nutzung von Wasserstoff (etwa beim sogenannten „Hybridauto“). Dieser neue Treibstoff, welcher noch mehr oder weniger in den Kinderschuhen steckt, wird nicht aus fossilen Energieträgern gewonnen, sondern aus erneuerbarer Energie. Da diese neue Technik noch nicht in jedem Neuwagen verbaut ist, was technisch auch für einen höheren Aufwand sorgen wurde, muss aber auch in Zukunft weiter Treibstoff aus fossilen Energieträgern hergestellt werden. Dies ist aber nicht das Ziel des EEG. Denn wenn der enorme Verbrauch von Erdöl und Kohle so weiter geht, werden die vorhanden Ressourcen schon in etwa 50 Jahren versiegt sein.

Das EEG sichert den ansässigen Unternehmen und privaten Haushalten außerdem Geld für die Verwendung von erneuerbaren Energien zu, wenn diese den Strom entweder ins Netz einspeisen oder selbst nutzen. Dieser „Vertrag“, der geschlossen wird, gilt für 15 bis 20 Kalenderjahre und die Höhe der Vergütung für die Betreiber variiert je nach Standort und den Technologien, die verwendet werden. Beispielsweise bekommt man bei einer Wasserkraftanlage mit einer Leistung von bis zu 5 Megawatt mit einem Leistungsanteil bis 500 Kilowatt bei einer neuen Anlage gemäß der Neufassung des EEG von 2009 12,67 Cent pro erzeugte Kilowattstunde Strom. Nach den alten Bestimmungen von 2004 bekam man für die gleichen Leistungen nur 9,67 Cent pro Kilowattstunde. Bei einer Klärgasanlage mit einem Leistungsanteil bis maximal 500 Kilowatt bekommt der Inhaber laut neuem Gesetz 8 Cent pro Kilowattstunde, nach dem alten Gesetz wären es nur 7,11 Cent gewesen.

Alles in allem dient das Erneuerbaren-Energien-Gesetz dazu, die Umwelt immer weniger zu belasten. Es trägt dazu bei, dass die fossilen Energieträger so lange wie möglich erhalten bleiben und ist somit ein Gesetz, welches von weiten Teilen der deutschen Bevölkerung positiv beurteilt wird.
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