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Green-Economy.de - Lexikon - Bruttostromerzeugung
Green-Economy.de Umweltlexikon
Bruttostromerzeugung
Als Bruttostromerzeugung wird jene Menge an erzeugter elektrischer Arbeit
bezeichnet, die in einem Kraftwerk direkt an den Generatorklemmen erzeugt wird.


Rückblick und aktueller Stand: Betrachtet man die Entwicklung der Bruttostromerzeugung in Deutschland im Zeitraum von 1990 bis 2008, so lässt sich ein Anstieg der Gesamtmenge um 16,22 Prozent erkennen. Bedingt durch die Wiedervereinigung und die damit einhergehende Stilllegung von zumeist veralterten Kraftwerks- und Industrieanlagen kam es bis 1993 sogar zu einer Abnahme der Stromverbrauchs und der Bruttostromerzeugung. Seit 1994 steigen beide Werte kontinuierlich an, wobei die Differenz zwischen Stromverbrauch und Bruttostromerzeugung durch Importe und Exporte im Rahmen des Europäischen Stromverbundes UCTE ausgeglichen wird. 2008 lag die gesamte Bruttostromerzeugung in Deutschland schließlich bei 639,1 Terawattstunden (TWh).

Auffallend dabei ist, dass sich die Gesamtmenge der mittels fossiler Rohstoffe hergestellten Energie in diesem Zeitraum kaum verändert hat. 1990 erreichte man durch Steinkohle, Braunkohle, Mineralöl und Erdgas eine Bruttostromerzeugung von 358,4 TWh. 2008 lag der Wert bei 372,0 TWh. Die mittels Kernenergie hergestellte Stommenge blieb mit 148,4 TWh im Jahr 2008 relativ unverändert verglichen mit dem Wert von 152,5 TWh im Jahre 1990.

Erfreulicherweise kam es im selben Zeitraum zu einem starken Anstieg der Bruttostromerzeugung durch die Energieträger Wasserkraft, Biomasse, Photovoltaik, Müll und sonstiger Energieträger. Ihr Anteil stieg von gemeinsam 39,0 TWh auf erfreuliche 115,0 Twh an. Das bedeutet eine Steigerung um satte 194,87 Prozent. Prognose bis 2020: Bis zum Jahr 2020 kann die Bruttostrom-erzeugung auf zirka 595 TWh gesenkt werden. Dies entspricht einer Abnahme von rund 7 Prozent, die durch effizientere Energienutzung erreicht werden kann.

Der Anteil der gewonnenen Energie durch Kernenergie soll bis ins Jahr 2020 von 148,4 TWh im Jahr 2008 auf schließlich 9 TWh abgesenkt werden. Ermöglicht werden soll diesen Ausstieg aus der Kernenergie einerseits durch Effizienzsteigerungen, andererseits durch einen massiven Ausbau der erneuerbaren Energien.

Über den genauen Anteil der einzelnen Energieträger an der Bruttostrom-erzeugung im Jahre 2020 gibt es unterschiedliche Prognosen. Ihnen gemeinsam scheint jedoch ein prognostizierte Anteil an Braunkohle und Steinkohle von zirka 190 TWh, was einen Rückgang um 32 Prozent bedeuten würde. Verstärkt wird dieser Aspekt durch einen höheren Wirkungsgrad und reduzierte CO2-Emissionen.

Uneins scheint man sich in der zukünftigen Bedeutung von Erdgas als Energieträger zu sein. Hier reicht die Bandbreite von geschätzten 65 TWh bis zu 200 TWh. In diesem Bereich wird intensiv über einen Ersatz von Erdgas in der Wärmeversorgung nachgedacht. Energetische Gebäudesanierung, Solarenergie und Biomasse könnten Erdgas in diesem Bereich ersetzen.

Dementsprechend optimistisch fallen manche Zukunftsvorhersagen für den Anteil der erneuerbaren Energieträger an der Bruttostromerzeugung Deutschlands für das Jahr 2020 aus. Ihr Anteil wird mit bis zu 278 TWh vorhergesagt. Dies würde einen Anteil von rund 46,7 Prozent bedeuten, also eine gewaltige Steigerung darstellen.
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