













Braunkohle
Braunkohle ist ein dunkelbraunes bis schwarzes Sedimentgestein (= „Schichtgestein“ / Ablagerungsgestein), welches als fossiler Brennstoff zur Erzeugung von Energie, beispielsweise in Form von Wärme oder elektrischer Energie (Strom) genutzt wird. Die Braunkohle, die nicht mithilfe von industriellen Verfahren künstlich hergestellt wird, sondern als natürliches Gestein unter der Erde vorkommt, ist innerhalb einer sehr langen Zeitspanne durch hohen Druck und Luftabschluss entstanden.
Braunkohle ist die jüngste aller natürlich entstandenen Kohlen, weshalb Braunkohle auch nur einen relativ geringen Heizwert besitzt – so besitzt die wesentlich ältere Steinkohle den dreifachen Heizwert von Braunkohle. Die Braunkohle ist im Tertiär entstanden, mit dem Ende der Kreidezeit begann also die Entstehung der Braunkohle. Wie auch bei der Steinkohle spielen bei der Entstehung von Braunkohle abgestorbene Gräser, Sträucher und Bäume eine wichtige Rolle. Die abgestorbenen Pflanzen wurden unter Druck luftdicht abgeschlossen (im Grunde also „versiegelt“), so dass sich mit der Zeit Braunkohle-Gestein bildete. Allerdings finden sich in einzelnen Gebieten Europas Kohlevorkommen, die äußerlich und den physikalischen Eigenschaften nach zu urteilen der Braunkohle ähneln, jedoch wesentlich früher entstanden sind. Ein Beispiel für ein Gebiet, in dem solche Kohlevorkommen existieren, ist das Alpenvorland.
Braunkohle wird gemäß den äußeren Eigenschaften in vier verschiedene „Untergruppen“ eingeteilt, so unterscheidet man allgemeinhin zwischen Weichbraunkohle, Hartbraunkohle, Mattbraunkohle und Glanzbraunkohle. Darüber hinaus können diese vier Braunkohle-Sorten noch nach physikalischen bzw. petrografischen (Petrografie = „Beschaffenheit des Gesteins“) Gesichtspunkten in zahlreiche weitere Untergruppen eingeteilt werden.
In der Vergangenheit war die Braunkohle sowohl für die deutsche Wirtschaft als auch für die Energieversorgung in Deutschland von überaus hoher Bedeutung. Mittlerweile wird in der Bundesrepublik Deutschland jedoch nur noch vergleichsweise wenig Braunkohle abgebaut, trotzdem spielt die Braunkohle auch heute noch zumindest im Bereich der Energieversorgung in Deutschland eine überaus wichtige Rolle. Während der Kohleabbau in der Vergangenheit beispielsweise im Ruhrgebiet der wichtigste Industriezweig war, spielt der Kohleabbau im heutigen Deutschland nur noch eine eher untergeordnete Rolle. Im Jahr 2009 wurden in Deutschland etwa 170 Mio. Tonnen Braunkohle gefördert, womit die Braunkohle immerhin noch einen Anteil von etwa 40 Prozent an der Gesamtmenge der geförderten bzw. genutzten Primärenergieträger hatte.
Die Braunkohle hat auch heute noch einen tendenziell eher schlechten Ruf als „dreckiger und umweltschädlicher Energieträger“. Zwar ist es eine Tatsache, dass die Verbrennung von Braunkohle zur Erzeugung von Strom mit hohen Emissionen verbunden ist, allerdings verfügen die meisten Kohlekraftwerke heute über hochmoderne Filtersysteme, die einen großen Teil der umweltgefährlichen und gesundheitsschädlichen Gase, die während des Verbrennungsvorgangs entstehen, herausfiltern. Darüber hinaus sind Kohlekraftwerke sicher, weshalb gerade in Zeiten der „Globalen Erwärmung“ zumindest darüber nachgedacht werden sollte, ob Kohlekraftwerke als sogenannte „Brückentechnologie“ nicht wesentlich besser geeignet wären als Atomkraftwerke.
Braunkohle ist die jüngste aller natürlich entstandenen Kohlen, weshalb Braunkohle auch nur einen relativ geringen Heizwert besitzt – so besitzt die wesentlich ältere Steinkohle den dreifachen Heizwert von Braunkohle. Die Braunkohle ist im Tertiär entstanden, mit dem Ende der Kreidezeit begann also die Entstehung der Braunkohle. Wie auch bei der Steinkohle spielen bei der Entstehung von Braunkohle abgestorbene Gräser, Sträucher und Bäume eine wichtige Rolle. Die abgestorbenen Pflanzen wurden unter Druck luftdicht abgeschlossen (im Grunde also „versiegelt“), so dass sich mit der Zeit Braunkohle-Gestein bildete. Allerdings finden sich in einzelnen Gebieten Europas Kohlevorkommen, die äußerlich und den physikalischen Eigenschaften nach zu urteilen der Braunkohle ähneln, jedoch wesentlich früher entstanden sind. Ein Beispiel für ein Gebiet, in dem solche Kohlevorkommen existieren, ist das Alpenvorland.
Braunkohle wird gemäß den äußeren Eigenschaften in vier verschiedene „Untergruppen“ eingeteilt, so unterscheidet man allgemeinhin zwischen Weichbraunkohle, Hartbraunkohle, Mattbraunkohle und Glanzbraunkohle. Darüber hinaus können diese vier Braunkohle-Sorten noch nach physikalischen bzw. petrografischen (Petrografie = „Beschaffenheit des Gesteins“) Gesichtspunkten in zahlreiche weitere Untergruppen eingeteilt werden.
In der Vergangenheit war die Braunkohle sowohl für die deutsche Wirtschaft als auch für die Energieversorgung in Deutschland von überaus hoher Bedeutung. Mittlerweile wird in der Bundesrepublik Deutschland jedoch nur noch vergleichsweise wenig Braunkohle abgebaut, trotzdem spielt die Braunkohle auch heute noch zumindest im Bereich der Energieversorgung in Deutschland eine überaus wichtige Rolle. Während der Kohleabbau in der Vergangenheit beispielsweise im Ruhrgebiet der wichtigste Industriezweig war, spielt der Kohleabbau im heutigen Deutschland nur noch eine eher untergeordnete Rolle. Im Jahr 2009 wurden in Deutschland etwa 170 Mio. Tonnen Braunkohle gefördert, womit die Braunkohle immerhin noch einen Anteil von etwa 40 Prozent an der Gesamtmenge der geförderten bzw. genutzten Primärenergieträger hatte.
Die Braunkohle hat auch heute noch einen tendenziell eher schlechten Ruf als „dreckiger und umweltschädlicher Energieträger“. Zwar ist es eine Tatsache, dass die Verbrennung von Braunkohle zur Erzeugung von Strom mit hohen Emissionen verbunden ist, allerdings verfügen die meisten Kohlekraftwerke heute über hochmoderne Filtersysteme, die einen großen Teil der umweltgefährlichen und gesundheitsschädlichen Gase, die während des Verbrennungsvorgangs entstehen, herausfiltern. Darüber hinaus sind Kohlekraftwerke sicher, weshalb gerade in Zeiten der „Globalen Erwärmung“ zumindest darüber nachgedacht werden sollte, ob Kohlekraftwerke als sogenannte „Brückentechnologie“ nicht wesentlich besser geeignet wären als Atomkraftwerke.
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