













Bioethanol
Bioethanol ist die Bezeichnung für Ethanol, der ausschließlich aus Biomasse oder aus den biologisch abbaubaren Bestandteilen von Abfallstoffen gewonnen wird. Bei Bioethanol handelt es sich um einen Stoff, der als Kraftstoff in Motoren, vor allem in Automotoren zum Einsatz kommt. Bioethanol kann entweder als reiner Kraftstoff in entsprechenden Ottomotoren genutzt werden, allerdings ist auch die Mischung von Bioethanol mit anderen Mineralölderivaten üblich. Seit einigen Jahren wird Bioethanol auch Flugzeugbenzin beigemischt. Reiner Bioethanol-Kraftstoff trägt die Bezeichnung „E100“.
In den letzten Jahren erfreuen sich auch Bioethanol-Kamine, die klassische Holzöfen und -kamine ersetzen, einer steigenden Popularität. Der weitaus größte Verwendungsbereich von Bioethanol ist jedoch nach wie vor die Kraftfahrtindustrie. Auch wenn „Bioethanol“ in den letzten Jahren angesichts des „Medienrummels“ um den Klimawandel und die Globale Erwärmung immer wieder als neuer und innovativer Kraftstoff angepriesen wurde, ist Ethanol als Kraftstoff für Verbrennungsmotoren im Grunde nichts wirklich Neues.
Bereits Nikolas August Otto, der Erfinder des Ottomotors und somit ein Vorreiter der modernen Autoindustrie verwendete schon im 19. Jahrhundert, genauer gesagt in den 1860er-Jahren, Ethanol als Kraftstoff in einem Prototyp von einem seiner Verbrennungsmotoren. Henry Ford ging zu seiner Zeit sogar davon aus, dass agrarwirtschaftlich hergestelltes Ethanol der wesentliche Kraftstoff für sein Ford T-Modell, ein Pioniermodell der Autoindustrie, sein würde. Benzin war zum damaligen Zeitpunkt von wesentlich geringerer Bedeutung als Ethanol. Ab Mitte der 1920er Jahre wurde in Deutschland Ethanol in nicht unerheblichen Mengen dem „normalen“ Ottokraftstoff beigemischt. Die Vermischung des Ottokraftstoffs mit Ethanol war bis zum Ende des 2. Weltkrieges in Deutschland selbstverständlich.
Heute sind die Kraftstoffe Benzin und Diesel wesentlich weiter verbreitet als Bioethanol, allerdings ist Bioethanol der bedeutendste sogenannte „Biokraftstoff“ weltweit. In Deutschland spielt Bioethanol heute als Kraftstoff alleine nur eine eher geringe Rolle, allerdings wird Ethanol seit einiger Zeit auch wieder dem normalen Ottokraftstoff beigemischt, was vor allem die Umwelt schonen soll.
Bioethanol wird durch die Destillation nach alkoholischer Gärung gewonnen, hierbei werden Rohstoffe wie Getreide, beispielsweise Weizen und Roggen, aber auch Zuckerrüben verwendet. Bioethanol kann auch aus Holz oder Stroh gewonnen werden, allerdings gibt es für diese Art der Ethanolherstellung zum gegenwärtigen Zeitpunkt in Deutschland noch keine kommerziell betriebenen Anlagen, allerdings befinden sich einige Projekte zur Gewinnung von Ethanol aus Holz und Stroh im Pilotstadium.
Auch wenn Bioethanol als Biokraftstoff bezeichnet wird, ist umstritten, ob die Verwendung von Bioethanol als Kraftstoff wirklich umweltschonend ist, da bei der Verbrennung von Bioethanol zwar keine Schadstoffe entstehen, der Anbau von Weizen und Roggen zur Bioethanolherstellung jedoch dazu führt, dass schädliche Gase in die Umwelt gelangen. Außerdem kritisieren Experten häufig, dass die Gewinnung von Bioethanol aus Getreide dazu führt, dass Menschen in Dritte-Welt-Ländern die Nahrungsgrundlage verloren geht.
In den letzten Jahren erfreuen sich auch Bioethanol-Kamine, die klassische Holzöfen und -kamine ersetzen, einer steigenden Popularität. Der weitaus größte Verwendungsbereich von Bioethanol ist jedoch nach wie vor die Kraftfahrtindustrie. Auch wenn „Bioethanol“ in den letzten Jahren angesichts des „Medienrummels“ um den Klimawandel und die Globale Erwärmung immer wieder als neuer und innovativer Kraftstoff angepriesen wurde, ist Ethanol als Kraftstoff für Verbrennungsmotoren im Grunde nichts wirklich Neues.
Bereits Nikolas August Otto, der Erfinder des Ottomotors und somit ein Vorreiter der modernen Autoindustrie verwendete schon im 19. Jahrhundert, genauer gesagt in den 1860er-Jahren, Ethanol als Kraftstoff in einem Prototyp von einem seiner Verbrennungsmotoren. Henry Ford ging zu seiner Zeit sogar davon aus, dass agrarwirtschaftlich hergestelltes Ethanol der wesentliche Kraftstoff für sein Ford T-Modell, ein Pioniermodell der Autoindustrie, sein würde. Benzin war zum damaligen Zeitpunkt von wesentlich geringerer Bedeutung als Ethanol. Ab Mitte der 1920er Jahre wurde in Deutschland Ethanol in nicht unerheblichen Mengen dem „normalen“ Ottokraftstoff beigemischt. Die Vermischung des Ottokraftstoffs mit Ethanol war bis zum Ende des 2. Weltkrieges in Deutschland selbstverständlich.
Heute sind die Kraftstoffe Benzin und Diesel wesentlich weiter verbreitet als Bioethanol, allerdings ist Bioethanol der bedeutendste sogenannte „Biokraftstoff“ weltweit. In Deutschland spielt Bioethanol heute als Kraftstoff alleine nur eine eher geringe Rolle, allerdings wird Ethanol seit einiger Zeit auch wieder dem normalen Ottokraftstoff beigemischt, was vor allem die Umwelt schonen soll.
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Auch wenn Bioethanol als Biokraftstoff bezeichnet wird, ist umstritten, ob die Verwendung von Bioethanol als Kraftstoff wirklich umweltschonend ist, da bei der Verbrennung von Bioethanol zwar keine Schadstoffe entstehen, der Anbau von Weizen und Roggen zur Bioethanolherstellung jedoch dazu führt, dass schädliche Gase in die Umwelt gelangen. Außerdem kritisieren Experten häufig, dass die Gewinnung von Bioethanol aus Getreide dazu führt, dass Menschen in Dritte-Welt-Ländern die Nahrungsgrundlage verloren geht.
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