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Green-Economy.de - Lexikon - Atomkern
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Atomkern
Der Begriff „Atomkern“ bezeichnet den negativ geladenen Kern eines Atoms und ist der kleinste Bestandteil eines Atoms. Dabei ist es wichtig anzumerken, dass es sich nicht eindeutig belegen lässt, ob es Atomkerne, so wie sie wissenschaftlich dargestellt werden, überhaupt wirklich gibt, denn bei dem Modell der Atome handelt es sich nur um eine Theorie bzw. um eine wissenschaftlich anerkannte Modellvorstellung.

Die heutige Wissenschaft geht davon aus, dass Atome die Grundbausteine jeglicher Materie sind, deshalb werden Atome auch als die kleinste Einheit betrachtet, in die sich Materie überhaupt zerlegen lässt. Erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte sich in Europa und Nordamerika durch verschiedene physikalische Tests die Annahme, dass Atome jeweils aus einer Atomhülle und einem Atomkern bestehen. Gemäß dem heute am weitesten verbreiten Atommodell von Niels Bohr ist der Atomkern mit negativen Elektronen aufgeladen, wohingegen die Atomhülle bzw. die verschiedenen Schalen der Atomhülle und ihre Unterschalen mit positiven Elektronen aufgeladen sind. Das deutsche Wort „Atom“ geht dabei auf den griechischen Begriff „atomos“ zurück, der sich mit „das Unzerschneidbare“ oder „das Untrennbare“ übersetzen lässt. Niels Bohr erkannte jedoch, dass es bestimmte Elemente gibt, bei denen sich die Atomkerne spontan teilen und Strahlung abgeben, diese Elemente sind die radioaktiven Elemente wie etwa Uran, Plutonium oder Polonium.

Ein Atomkern ist deutlich kleiner als die Atomhülle eines Atoms, wenn man die Atome vergrößern würde bzw. könnte, hätte die Atomhülle eine Länge bzw. eine Größe von etwa 100 Metern, wohingegen der Atomkern nur etwa 1 Zentimeter groß wäre. Ein Atomkern ist ein einzelner Kern, der sich durch kontrollierte Spaltung (nur bei radioaktiven Elementen) oder auch durch unkontrollierte Teilung weiter zerlegen lässt, die Atomhülle reagiert hingegen mit anderen chemischen Elementen, wodurch sich Verbindungen zwischen einzelnen Stoffen künstlich herstellen lassen.

Die Stabilität eines Atoms ist immer von der Atomhülle und nicht vom Atomkern abhängig, die Stabilität der Atomhülle ist dabei grundsätzlich von der Anordnung der einzelnen (positiv aufgeladenen) Elektronen abhängig, die stabilsten Atomhüllen finden sich grundsätzlich bei der Stoffgruppe der Edelgase, zu dieser Elementgruppe zählen Stoffe wie Xenon, Neon, Helium oder Argon. Helium oder Neon kommt beispielsweise in Leuchtstoffrohren, die zur Reklame verwendet werden, häufig zum Einsatz, Xenon wird in den letzten Jahren vermehrt als Leuchtstoff für Autoscheinwerfer verwendet.

Die kontrollierte Spaltung von Atomkernen ermöglicht sowohl die zivile als auch die militärische Nutzung von radiaktiven Stoffen, die Verwendung von radioaktiven Stoffen zu militärischen Zwecken ist heute jedoch weitgehend „gebrandmarkt“, weil dadurch Gebiete auf Jahre hin unbewohnbar werden, auch die zivile Nutzung der Kernenergie wird von weiten Teilen der Bevölkerung aufgrund der damit verbundenen Sicherheitsrisiken nicht akzeptiert bzw. „gutgeheißen“.
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