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Green-Economy.de - Lexikon - Atmosphäre
Green-Economy.de Umweltlexikon
Atmosphäre
Der Begriff „Atmosphäre“ als solcher leitet sich von den griechischen Wörtern „atmos“ (= Dampf, Hauch) und sphaira (=Kugel) ab und bezeichnet die gasförmige Hülle, die einen bestimmten Himmelskörper umgibt. In allgemeinen Sprachgebrauch wird der Begriff „Atmosphäre“ allerdings meist mit dem Begriff „Erdatmosphäre“ gleichgesetzt.

Die Erdatmosphäre stellt eine der sogenannten Geosphären dar, Beispiele für weitere Geosphären sind etwa die Troposphäre oder die Hydrosphäre. Charakteristisch für die Erdatmosphäre ist der sehr hohe Stickstoffanteil und der ebenfalls relativ hohe Sauerstoffanteil. Außerdem besteht die Erdatmosphäre noch zu einem kleinen Teil aus Argon, anderen Edelgasen und sogenannten Spurengasen. Außerdem enthält die Erdatmosphäre noch geringe Mengen an Kohlenstoffdioxid (CO2). Kohlenstoffdioxid ist neben dem Wasserdampf einer der Verursacher des sogenannten „natürlichen Treibhauseffekts“. Dieser natürliche Treibhauseffekt sollte nicht mit dem von vielen Forschern als „Globale Erwärmung“ bezeichneten „unnatürlichen Treibhauseffekt“ verwechselt werden. Ob der Ausstoß von Kohlenstoffdioxid in großen Mengen, etwa durch Industrie, Autos und Flugzeuge tatsächlich dazu beiträgt, dass die Erde sich erwärmt, ist in der Wissenschaft allerdings nach wie vor umstritten.

Die Erdatmosphäre wird in verschiedene Abschnitte bzw. „Schichten“ eingeteilt, dabei wird die bodennahe Schicht der Atmosphäre als Homosphäre bezeichnet, die Homosphäre dehnt sich bis zu einer Höhe von 90 Kilometern über der Erdoberfläche aus. Die Schichten oberhalb der Homosphäre setzen sich anders zusammen als die bodennahe Homosphäre, so bestehen die oberen Schichten zwar auch wie die Homosphäre noch aus verschiedenen Gasen, diese Gase sind jedoch sehr dünn und liegen darüber hinaus nicht mehr in Molekülen, sondern in Atomen und Ionen vor. Theoretisch könnten die Gase in den oberen schichten der Erdatmosphäre auch in den Weltraum entweichen, was praktisch jedoch nur sehr selten passiert. Dies hängt unter anderem mit den Einfluss des sogenannten Sonnenwindes zusammen.

Die sogenannte Exosphäre, die die höchste Schicht der Erdatmosphäre ist (nach Troposphäre, Stratosphäre, Mesosphäre und Thermosphäre), markiert dabei den Übergang zwischen Atmosphäre und Weltraum. Die „Grenze“ der Exosphäre befindet sich in etwa 1000 Kilometern Höhe über der Erdoberfläche. Da sich die Gase der Atmosphäre zu 99 Prozent in den unteren 40 Kilometern der Erdatmosphäre bündeln, nimmt mit zunehmender Höhe der Druck auch immer mehr ab, und die Erdanziehungskraft sinkt.

Die Erdatmosphäre ist maßgeblich für die Entstehung des Wetters verantwortlich, neben der Sonneneinstrahlung entscheidet dabei auch der Wasserdampfgehalt in der Atmosphäre über die Wetterlage in unterschiedlichen Ländern der Erde. Die Erdatmosphäre enthält immer zwischen 0 und 4 Volumenprozent Wasserdampf.

Nur wenige Himmelskörper sind überhaupt in der Lage, eine Atmosphäre zu bilden, und nur dank der Erdatmosphäre ist überhaupt menschliches Leben auf der Erde möglich. So verfügt beispielsweise der Mond nicht über eine Atmosphäre.
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