













Agenda 21
Agenda 21 bezeichnet das mit 40 Kapiteln umfassende, weltweite Aktionsprogramm, das die Welt auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts vorbereiten soll.
1992 verabschiedeten 172 Staaten auf der „Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen“ die „Erklärung von Rio de Janeiro“ mit dem Ziel, in den nach 1992 folgenden Jahren Veränderungen einzuleiten, die auf Dauer eine gemeinsame Lebensgrundlage sichern und eine lebenswerte Zukunft für alle Menschen schaffen.
Da die Menschheit an einem entscheidenden Punkt ihrer Geschichte steht, die Welt mit der Tatsache konfrontiert wird, dass Armut, Hunger, Krankheit, Analphabetismus um sich greift und die Ökosysteme, von denen unser Wohlergehen abhängt, immer mehr in Mitleidenschaft gezogen werden, die Kluft zwischen Arm und Reich nach wie vor unverändert ist, besteht der einzige Ausweg darin, Umwelt- und Entwicklungsfragen gleichermaßen und zusammen anzugehen. Die Energie und Ressourcen verschlingende Lebensweise der reichen Länder und das Recht der armen Länder auf Entwicklung, bei immer weiter wachsender Weltbevölkerung wird unsere Biosphäre eines Tages überlasten und Konflikte um immer knapper werdende Ressourcen mit sich bringen, wenn nicht rechtzeitig eine weltweite, nachhaltige Entwicklung angestrebt wird.
Das Schlüsselwort der Agenda 21 „Nachhaltige Entwicklung“ bedeutet eine schonende Wirtschaftsweise, damit die natürlichen Ressourcen auch langfristig gesichert sind, um auch kommenden Generationen die Lebensgrundlage zu erhalten. Somit setzt die Agenda 21 einen weltweiten Rahmen für Nachhaltig-keitsziele, den die einzelnen Nationen von der Regierungsebene bis runter zur Kommunalverwaltung ausfüllen sollen.
Dieses Aktionsprogramm der Agenda 21 gibt Handlungsaufträge vor, damit einer Verschlechterung der Situation entgegen gewirkt und eine schrittweise Verbesserung angestrebt wird, um eine nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen zu sichern. Da aber keine Regierung einfach nachhaltige Entwicklung verordnen kann, muss diese dort umgesetzt werden, wo bürgerliches Leben stattfindet, auf örtlicher Ebene.
Im Kapitel 28 („Initiativen der Kommunen zur Unterstützung der Agenda 21“) werden auch die Kommunen der einzelnen Länder aufgefordert, zukunfts-weisende Programme für den lokalen Raum zu erarbeiten. Unsere Bundesregierung hat zu diesem Zweck einen Rat für nachhaltige Entwicklung, kurz Nachhaltigkeitsrat eingerichtet, der die Regierung in Fragen der Nachhaltig-keitspolitik unterstützt.
Global denken – lokal handeln! Lautet hier das Motto, um die ökonomischen, ökologischen und sozialen Nachhaltigkeitsziele der Agenda 21 zu verwirklichen.
In über 10.000 Städten und Gemeinden weltweit, haben Bürger, Gruppen, Vereine, Verbände und Initiativen gemeinsam mit den Verwaltungen und Vertretern aus der Wirtschaft begonnen, sich für die Umsetzung der Agenda 21 auf lokaler Ebene einzusetzen. Die Mehrzahl dieser Kommunen liegt in Europa. Über 2600 Kommunen allein in Deutschland haben bereits einen Gemeinderatsbeschluss zur Erarbeitung einer lokalen Agenda 21 gefasst.
1992 verabschiedeten 172 Staaten auf der „Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen“ die „Erklärung von Rio de Janeiro“ mit dem Ziel, in den nach 1992 folgenden Jahren Veränderungen einzuleiten, die auf Dauer eine gemeinsame Lebensgrundlage sichern und eine lebenswerte Zukunft für alle Menschen schaffen.
Da die Menschheit an einem entscheidenden Punkt ihrer Geschichte steht, die Welt mit der Tatsache konfrontiert wird, dass Armut, Hunger, Krankheit, Analphabetismus um sich greift und die Ökosysteme, von denen unser Wohlergehen abhängt, immer mehr in Mitleidenschaft gezogen werden, die Kluft zwischen Arm und Reich nach wie vor unverändert ist, besteht der einzige Ausweg darin, Umwelt- und Entwicklungsfragen gleichermaßen und zusammen anzugehen. Die Energie und Ressourcen verschlingende Lebensweise der reichen Länder und das Recht der armen Länder auf Entwicklung, bei immer weiter wachsender Weltbevölkerung wird unsere Biosphäre eines Tages überlasten und Konflikte um immer knapper werdende Ressourcen mit sich bringen, wenn nicht rechtzeitig eine weltweite, nachhaltige Entwicklung angestrebt wird.
Das Schlüsselwort der Agenda 21 „Nachhaltige Entwicklung“ bedeutet eine schonende Wirtschaftsweise, damit die natürlichen Ressourcen auch langfristig gesichert sind, um auch kommenden Generationen die Lebensgrundlage zu erhalten. Somit setzt die Agenda 21 einen weltweiten Rahmen für Nachhaltig-keitsziele, den die einzelnen Nationen von der Regierungsebene bis runter zur Kommunalverwaltung ausfüllen sollen.
Dieses Aktionsprogramm der Agenda 21 gibt Handlungsaufträge vor, damit einer Verschlechterung der Situation entgegen gewirkt und eine schrittweise Verbesserung angestrebt wird, um eine nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen zu sichern. Da aber keine Regierung einfach nachhaltige Entwicklung verordnen kann, muss diese dort umgesetzt werden, wo bürgerliches Leben stattfindet, auf örtlicher Ebene.
Im Kapitel 28 („Initiativen der Kommunen zur Unterstützung der Agenda 21“) werden auch die Kommunen der einzelnen Länder aufgefordert, zukunfts-weisende Programme für den lokalen Raum zu erarbeiten. Unsere Bundesregierung hat zu diesem Zweck einen Rat für nachhaltige Entwicklung, kurz Nachhaltigkeitsrat eingerichtet, der die Regierung in Fragen der Nachhaltig-keitspolitik unterstützt.
Global denken – lokal handeln! Lautet hier das Motto, um die ökonomischen, ökologischen und sozialen Nachhaltigkeitsziele der Agenda 21 zu verwirklichen.
In über 10.000 Städten und Gemeinden weltweit, haben Bürger, Gruppen, Vereine, Verbände und Initiativen gemeinsam mit den Verwaltungen und Vertretern aus der Wirtschaft begonnen, sich für die Umsetzung der Agenda 21 auf lokaler Ebene einzusetzen. Die Mehrzahl dieser Kommunen liegt in Europa. Über 2600 Kommunen allein in Deutschland haben bereits einen Gemeinderatsbeschluss zur Erarbeitung einer lokalen Agenda 21 gefasst.
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