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Hallo in die Runde,
ich plane demnächst die ersten Investitionen in sogenannte grüne INvestments - kann mir hier jemand sagen, ob die Weichkosten dieser geschlossenen Fonds auch so exorbitant hoch sind, wie man diese von Schiffen und anderen Beteiligungen kennt? Danke - Thorsten K. |
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Hallo Thorsten,
ich beschäftige mich schon eine Weile mit den Investments in der Ökobranche und kann DIr nur sagen, dass es nicht automatisch weniger Weichkosten bedeutet, nur weil es ein Ökofonds ist. Die Weichkosten dienen hauptsächlich dazu die Vertriebs- und Fondskosten zu decken und damit sind Sie für dich als Investor natürlich erstmal nicht so schön. Ich würde immer das Prospekt lesen und dann die Weichkosten anschauen, in manchen Fällen sind diese ja durchaus gerechtfertigt. Grüße - Monika |
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die Weichkosten eine Ökofonds sind in der Regel nicht so hoch, wie die eines Schifffonds, aber sind natürlich trotzdem da. Auch ein Ökofonds muss platziert werden. Und ich denke, dass der Vertrieb, der lieber eine Ökofonds verkauft als einen Schifffonds die Provision auch doppelt und dreifach verdient, da er etwas für die Umwelt tut.
Grüße - Marlies |
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Hey Marlies, mag ja sein, dass jemandem der Ökofonds verkauft grundsätzlich mehr Provision zusteht, allerdings doch bitte nicht zu lasten der Anleger. Letztlich sollen sich die Projekte ja auch rechnen.
Nehmen wir das Thema Solarfonds - wenn ich mir selbst eine Solaranlage (Dach- oder Freiflächenanlage) baue, komme ich auf eine Rendite um die 11 bis 12% vor Steuer. Mit Fonds kommt man vielleicht noch auf 7, wenns gut läuft 8% - da bleibt schon einiges auf der Strecke. Natürlich hat man den Aufwand mit der Gründung der Gesellschaften und dem Anlagenbau nicht, aber dennoch sind die Kosten nicht zu verachten. Also wie einer meiner Vorredner schon sagte: Immer schön den Prospekt lesen - die Kosten sind ja mittlerweile offen einsehbar. |