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Green-Economy - Nachrichten - Neues EU-Label gilt für Kühlgeräte und Fernseher
Unternehmensprofil
dena Deutsche Energie-Agentur
Die „Deutsche Energie Agentur GmbH“, meist nur mit „DENA“ abgekürzt, ist ein deutsches Unternehmen, welches sich selbst als „Kompetenzzentrum für Energieeffizienz und erneuerbare Energien“ bezeichnet. Der größte Teil des Unternehmens befindet sich indes im Besitz des deutschen Staates. So hält etwa der Bund direkt 50 % der Anteile an der DENA, außerdem hält der Bund indirekt über die KfW-Bankengruppe weitere 21% der Anteile an der DENA. Die verschiedenen deutschen Bundesländer halten insgesamt noch etwa 5 Prozent der Anteile an der Deutschen Energie Agentur, seit dem Jahr 2007 sind auch noch drei große Konzerne, namentlich Allianz SE, die Deutsche Bank AG und die DZ Bank AG mit jeweils 8% an der DENA beteiligt. Die meisten Gelder bezieht die DENA aus der Energiewirtschaft, besonders von den vier großen Stromkonzernen E.ON, EnBW, RWE und Vattenfall Europe. Weitere Mittel bezieht die Deutsche Energie Agentur aus staatlichen Förderprogrammen und Aufträgen.

Im Mittelpunkt der Arbeit der DENA liegt die Entwicklung von zukunftsfähigen Energiesystemen, die die Energieressourcen optimal nutzen und auch erneuerbare Energien integrieren. Außerdem will die DENA zusätzliches Wirtschaftswachstum schaffen, um dadurch den Wohlstand zu sichern. Zu diesem Zweck will die Deutsche Energie Agentur eine preiswerte, umweltfreundliche, effiziente und sichere Energieversorgung liefern. Zu den Geschäftsgebieten der DENA zählen energieeffiziente Gebäude, energieeffiziente Verkehrssysteme, regenerative Energien, Energiesysteme und Energiedienstleistungen sowie internationale Kooperationen.

So ist beispielsweise Russland ein großer Partner der DENA - so wurde vor kurzem dann auch die Russisch-Deutsche Energie Agentur („RUDEA“) gegründet. An diesem Unternehmen ist die DENA in großem Umfang beteiligt, sie hält 40% der Anteile an RUDEA. Die DENA wurde im Jahr 2000 in Berlin als GmbH gegründet. Somit agiert die DENA kosten- und leistungsorientiert. Vor allem werden die Projekte der DENA durch sogenannte „Public Private Partnership“-Modelle (häufig mit „PPP“ abgekürzt), also durch öffentlich-private Partnerschaften, finanziert.

Die DENA wurde in der Vergangenheit allerdings auch immer wieder kritisiert. So hatte die DENA eine Stromunterversorgung vorausgesagt, falls keine weiteren Großkraftwerke zur Energiegewinnung gebaut werden würden. Da die veröffentlichten Zahlen einer Studie des deutschen Bundesumweltministeriums, die die Feststellung beinhaltete, dass für eine sichere Stromversorgung keine längeren Laufzeiten der Atomkraftwerke und auch keine weiteren Kohlekraftwerke nötig seien, widersprachen, bezeichnete die Deutsche Umwelthilfe die Zahlen als Zweckpropaganda und warf der Studie methodische Schwächen und den Hintergrund einer „politischen Agenda“ vor. 2010 wurde dann auch eine Studie der WestLB veröffentlicht, in der die Aussagen der DENA ebenfalls als falsch bewertet wurden. Weiter ist in der Studie zu lesen, dass sich neue fossile Großkraftwerke in der heutigen Zeit kaum noch lohnen würden.
Erneuerbare Energien
30.11.2011 - Neues EU-Label gilt für Kühlgeräte und Fernseher
Berlin - Das neue EU-Label zur Kennzeichnung des Stromverbrauchs von Haushaltsgroßgeräten und Fernsehern wird verbindlich: Ab dem 30. November müssen alle Kühl- und Gefriergeräte, die im Einzelhandel zum Verkauf angeboten werden, mit dem neuen Label ausgezeichnet werden. Darauf weist die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) hin. Mit dem Label wird auch die neue Energieeffizienzklasse A+++ für sehr effiziente Kühl- und Gefriergeräte gültig*. Bei Fernsehgeräten wird erstmals ein europaweit einheitliches Energieverbrauchsetikett eingeführt. Hier gilt A als beste Energieeffizienzklasse.

Verbraucher profitieren von dieser Regelung, da Unterschiede im Stromverbrauch zwischen aktuellen Geräten zukünftig deutlicher sichtbar werden. Beim Kauf eines neuen Geräts lohnt es sich auf jeden Fall, sich an der jeweils besten Energieeffizienzklasse zu orientieren: So verbraucht ein Kühl- und Gefriergerät der Klasse A+++ rund 60 Prozent weniger Strom als ein in der Ausstattung vergleichbares Gerät der Klasse A.

Das neue Label ähnelt grundsätzlich dem bisherigen Etikett, das Verbraucher von Haushaltsgroßgeräten bereits kennen: Verschiedene Energieeffizienzklassen geben Auskunft über den Stromverbrauch eines Modells. Wie bisher sind die Kategorien mit Farbbalken von Grün (sehr effizient) bis Rot (sehr ineffizient) hinterlegt. Neu auf dem Label sind Piktogramme, die dem Verbraucher Auskunft über weitere technische Eigenschaften eines Geräts geben.

Am 20. Dezember wird die neue Kennzeichnung dann auch für Waschmaschinen und Geschirrspüler verpflichtend. Für Elektrobacköfen, Raumklimageräte, Wäsche- und Waschtrockner bleibt das EU-Label in seiner bisherigen Form gültig. Hier werden besonders energieeffiziente Geräte nach wie vor mit der Energieeffizienzklasse A ausgezeichnet.

Weitere Informationen rund um das Thema Stromeffizienz im Haushalt unter
www.stromeffizienz.de oder bei der kostenlosen Energie-Hotline: 08000 736 734. Die Initiative EnergieEffizienz ist eine Kampagne der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) und wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie.

* Für Kühl- und Gefriergeräte galt seit 2004 eine Skala von A++ (sehr niedriger Stromverbrauch) bis G (sehr hoher Stromverbrauch).
Energie
Der Begriff „Energie“ bezeichnet eine physikalische Größe, die in allen Bereichen der Physik sowie in der Technik, der Chemie, der Biologie und auch in der Wirtschaft. ...mehr
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+++Schwerpunkt auf Erfahrungsaustausch und Entwicklung von Rahmenbedingungen+++ ...mehr
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+++Absatz steigt um fast 60 Prozent+++dena empfiehlt Verlängerung der Steuerermäßigung+++ ...mehr
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