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Green-Economy - Nachrichten - dena: Strompreise steigen bis 2020 um 20 Prozent
Unternehmensprofil
dena Deutsche Energie-Agentur
Die „Deutsche Energie Agentur GmbH“, meist nur mit „DENA“ abgekürzt, ist ein deutsches Unternehmen, welches sich selbst als „Kompetenzzentrum für Energieeffizienz und erneuerbare Energien“ bezeichnet. Der größte Teil des Unternehmens befindet sich indes im Besitz des deutschen Staates. So hält etwa der Bund direkt 50 % der Anteile an der DENA, außerdem hält der Bund indirekt über die KfW-Bankengruppe weitere 21% der Anteile an der DENA. Die verschiedenen deutschen Bundesländer halten insgesamt noch etwa 5 Prozent der Anteile an der Deutschen Energie Agentur, seit dem Jahr 2007 sind auch noch drei große Konzerne, namentlich Allianz SE, die Deutsche Bank AG und die DZ Bank AG mit jeweils 8% an der DENA beteiligt. Die meisten Gelder bezieht die DENA aus der Energiewirtschaft, besonders von den vier großen Stromkonzernen E.ON, EnBW, RWE und Vattenfall Europe. Weitere Mittel bezieht die Deutsche Energie Agentur aus staatlichen Förderprogrammen und Aufträgen.

Im Mittelpunkt der Arbeit der DENA liegt die Entwicklung von zukunftsfähigen Energiesystemen, die die Energieressourcen optimal nutzen und auch erneuerbare Energien integrieren. Außerdem will die DENA zusätzliches Wirtschaftswachstum schaffen, um dadurch den Wohlstand zu sichern. Zu diesem Zweck will die Deutsche Energie Agentur eine preiswerte, umweltfreundliche, effiziente und sichere Energieversorgung liefern. Zu den Geschäftsgebieten der DENA zählen energieeffiziente Gebäude, energieeffiziente Verkehrssysteme, regenerative Energien, Energiesysteme und Energiedienstleistungen sowie internationale Kooperationen.

So ist beispielsweise Russland ein großer Partner der DENA - so wurde vor kurzem dann auch die Russisch-Deutsche Energie Agentur („RUDEA“) gegründet. An diesem Unternehmen ist die DENA in großem Umfang beteiligt, sie hält 40% der Anteile an RUDEA. Die DENA wurde im Jahr 2000 in Berlin als GmbH gegründet. Somit agiert die DENA kosten- und leistungsorientiert. Vor allem werden die Projekte der DENA durch sogenannte „Public Private Partnership“-Modelle (häufig mit „PPP“ abgekürzt), also durch öffentlich-private Partnerschaften, finanziert.

Die DENA wurde in der Vergangenheit allerdings auch immer wieder kritisiert. So hatte die DENA eine Stromunterversorgung vorausgesagt, falls keine weiteren Großkraftwerke zur Energiegewinnung gebaut werden würden. Da die veröffentlichten Zahlen einer Studie des deutschen Bundesumweltministeriums, die die Feststellung beinhaltete, dass für eine sichere Stromversorgung keine längeren Laufzeiten der Atomkraftwerke und auch keine weiteren Kohlekraftwerke nötig seien, widersprachen, bezeichnete die Deutsche Umwelthilfe die Zahlen als Zweckpropaganda und warf der Studie methodische Schwächen und den Hintergrund einer „politischen Agenda“ vor. 2010 wurde dann auch eine Studie der WestLB veröffentlicht, in der die Aussagen der DENA ebenfalls als falsch bewertet wurden. Weiter ist in der Studie zu lesen, dass sich neue fossile Großkraftwerke in der heutigen Zeit kaum noch lohnen würden.
Erneuerbare Energien
27.12.2011 - dena: Strompreise steigen bis 2020 um 20 Prozent
Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) geht davon aus, dass die Strompreise aufgrund der Energiewende bis 2020 um rund 20 Prozent steigen werden. Die für den Jahreswechsel angekündigten Preiserhöhungen vieler Stromanbieter sind ein Zeichen für einen langfristigen Trend. Deshalb müssen Politik, Wirtschaft und Verbraucher entschieden darauf setzen, die Energieeffizienz in allen Bereichen zu verbessern. Dafür werden Energieeffizienzmärkte benötigt, die die Verbraucher in privaten Haushalten, in Gewerbe und Industrie, aber auch die öffentliche Hand beim Stromsparen unterstützen. So kann zum Beispiel in einem durchschnittlichen Haushalt der Stromverbrauch um bis zu 25 Prozent gesenkt werden. Auch in Gewerbe- und Industriebetrieben müssen verstärkt Effizienzprogramme realisiert werden, da in diesen Sektoren über 50 Prozent des Stroms in Deutschland verbraucht werden.

"Machen wir uns nichts vor", sagt Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung: "Die Kosten für die Herstellung von Strom werden weiter steigen, wenn im Zuge der Energiewende erneuerbare und effiziente fossile Kraftwerke sowie Stromnetze und Speicher massiv ausgebaut werden. Das wird sich auch auf die Strompreise auswirken. Wer Strom spart, sichert sich gegen den Preisanstieg ab. Und nur wenn wir konsequent Energie sparen, ist die Energiewende überhaupt zu schaffen. Das ist in der politischen Diskussion noch nicht angekommen. Hier wird viel zu eng nur auf die erneuerbaren Energien geschaut. Wir müssen außerdem darauf achten, die Energiewende sozial verträglich zu gestalten. Sinnvoll sind zum Beispiel Energieberatungen, Förderprogramme und Mikrokredite für den Kauf von energieeffizienten Geräten insbesondere für einkommensschwache Haushalte."

Ein durchschnittlicher Vierpersonenhaushalt verbraucht nach Berechnungen der dena pro Jahr rund 4.500 Kilowattstunden Strom. Bei einem beispielhaften Strompreis von rund 24 Cent pro Kilowattstunde belaufen sich die jährlichen Kosten auf 1080 Euro. Mit energieeffizienten Geräten und einem optimiertem Nutzerverhalten kann der Verbrauch im Laufe der Zeit um bis zu 25 Prozent gesenkt werden. Damit hätte der Vierpersonenhaushalt im Jahr 2020 den Anstieg des Strompreises - um 20 Prozent auf 29 Cent - ausgeglichen und zusätzlich rund 100 Euro an Stromkosten gespart.

Der Austausch von herkömmlichen Glühlampen gegen energieeffiziente Leuchtmittel wie LED oder Energiesparlampen bringt eine Einsparung von bis zu 80 Prozent. Auch energieeffiziente Haushaltsgeräte verbrauchen deutlich weniger Strom als vergleichbare Geräte, die vor zehn Jahren gekauft wurden. Bei Kühl- und Gefrierschränken liegt der Vorteil je nach Gerätetyp bei 45 bis 60 Prozent. Moderne Wäschetrockner sparen bis zu 60 Prozent Strom, Geschirrspüler über 40 Prozent, Waschmaschinen über 30 Prozent. Schließlich gibt es auch in der Unterhaltungselektronik große Unterschiede. Ein Fernseher der Energieeffizienzklasse A verbraucht zum Beispiel bis zu 50 Prozent weniger Strom als ein Gerät der Energieeffizienzklasse C.

Mehr zum Thema Stromsparen unter:
www.stromeffizienz.de.
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