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Green-Economy - Nachrichten - BDI fordert "Kontrollzentrum Energiestrategie Deutschland"
Unternehmensprofil
BDI Bundesverband der Deutschen Industrie e.V.
Der Bundesverband der Deutschen Industrie, meist nur mit „BDI“ abgekürzt, ist einer der wichtigsten Industrieverband in Deutschland. Die oberste Aufgabe des BDI besteht darin, die wirtschaftlichen Interessen seiner Mitglieder zu vertreten und nach Möglichkeit zu verwirklichen. Dies muss er für 36 Branchenverbände, 15 Landesvertretungen und mehr als 100.000 Unternehmen tun. Speziell die Industrieunternehmen stehen bei dem BDI im Fokus. Die Mitglieder können sich Informationen über Wirtschaftspolitik holen. Gleichzeitig unterstützt der Verein die Mitgliedsbetriebe bei ihren Entscheidungen.

Gegründet wurde der Bundesverband der Deutschen Industrie einst 1949, im Jahr der Gründung der Bundesrepublik Deutschland. 32 Wirtschaftsverbände und Arbeitsgemeinschaften bildeten in Köln den „Ausschuss für Wirtschaftsfragen der industriellen Verbände“. Die Alliierten waren einem Spitzenverband anfangs skeptisch gegenüber eingestellt, sahen die Notwendigkeit einer Vertretung für die Unternehmen aber bald ein. Am 1. Juli 1949 durfte eine Satzung bei den Vertretern der Militärregierung eingereicht werden. Die Umbenennung in Bundesverband der Deutschen Industrie erfolgte im Januar 1950. Der Unternehmer Fritz Berg wurde damals zum ersten Präsidenten des BDI gewählt. Heute wird der BDI von Werner Schnappauf geführt - dieser ist gleichzeitig Hauptgeschäftsführer und Mitglied des Präsidiums des BDI.

Der BDI ist Informationshändler zwischen den Unternehmen und der Politik. Als Interessenvertreter seiner Mitglieder agiert er in Deutschland, Europa und auf der ganzen Welt. Von der Globalisierung sollen dabei nicht nur die Großbetriebe profitieren, sondern auch die mittelständischen Unternehmen und die kleineren Firmen.

Der BDI ist selbst Mitglied bei der „Union der Industrie- und Arbeitgebervereinigungen Europas“ (UNICE). 1958 wurde UNICE gegründet. Die Vereinigung hat die Aufgabe, die Interessen von 38 Industrie- und Arbeitgeberdachverbänden aus 32 europäischen Ländern gegenüber den Organen der EU, insbesondere der EU-Kommission zu vertreten. Der Hauptsitz dieses internationalen Industrieverbands „UNICE“ befindet sich in der belgischen Hauptstadt Brüssel.

Die Mitgliedschaft im BDI ist freiwillig. Eintreten können Wirtschaftsverbände und Arbeitsgemeinschaften der Industrie und industrienaher Dienstleister. Über den Aufnahmeantrag entscheidet dann letztlich der Vorstand des BDI. Das Stimmrecht jedes Mitglieds bei einer Mitgliedsversammlung richtet sich nach der Anzahl der Beschäftigten des jeweiligen Unternehmens.

Um nah am Geschehen zu sein, zog der Verein im Jahr 1999 (wieder) nach Berlin. Gemeinsam mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) sitzt er im Haus der Deutschen Wirtschaft. Damit sitzen drei Verbände unter einem Dach, die die gleichen Interessen vertreten. Die Lage ist dahingehend ideal, dass die Nähe zur Politik, zu den Medien und zu vielen Interessengruppen eine schnelle und kurzfristige Handlungsfähigkeit ermöglicht.
Erneuerbare Energien
13.12.2011 - BDI fordert "Kontrollzentrum Energiestrategie Deutschland"
„Die Energiewende benötigt dringend eine professionelle und schlagkräftige Organisationsstruktur. Daher fordert der BDI ein ‚Kontrollzentrum Energiestrategie Deutschland’. Dieses muss alle Fragen zur Energiewende bündeln, gegebenenfalls nachsteuern und zugleich die Chancen der Energiewende für die deutsche Wirtschaft stärker in den Fokus rücken.“ Das erklärte BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber anlässlich der in diesen Tagen stattfindenden Branchengespräche im Bundesumwelt- und Bundeswirtschaftsministerium zur Energiewende am Dienstag in Berlin.

Die deutsche Industrie begleite die Diskussion um die Energiewende konstruktiv und kritisch. Kerber: „Sie ist ein maßgeblicher Akteur, wenn es darum geht, mit Innovationen und Investitionen die Zukunft der Energieversorgung zu gestalten: Vielfältige und neue Werkstoffe, intelligente Netze und Häuser, effizientere Kraftwerke, Windräder und Autos müssen entwickelt und gebaut werden, um den Energieumbau im Industrieland Deutschland zum Erfolg zu bringen.“ Die Energiewende biete damit die Chance, neue Märkte im In- und Ausland zu erschließen.

Die politisch gewollte Energiewende sei aber alles andere als ein Selbstläufer, ein Erfolg sei nicht garantiert. „Wir brauchen Transparenz und Ehrlichkeit über die tatsächliche Entwicklung der Energiewende. Das Monitoring der Bundesregierung ist im Ansatz richtig, allerdings kommen die ersten Auswertungen – Ende 2012 – viel zu spät“, bemängelte Kerber.

Die Energiewende muss nach Ansicht Kerbers als ein großes und langfristig angelegtes Gesellschaftsprojekt begriffen werden. Dafür müsse eine klare, in die Zukunft wirkende Projektsteuerung eingerichtet werden. „Aus Industrieprojekten wissen wir: Damit ein schwieriges Unternehmen gelingen kann, braucht man eindeutige Verantwortlichkeiten – für eine Zukunft mit bezahlbaren, sicheren und sauberen Energiequellen. Bei der Energiewende fehlt diese eindeutige Zuordnung der Verantwortlichkeiten bislang“, kritisierte Kerber.

Der BDI hat investitionsagenda.de gestartet, damit wieder mehr in Deutschlands Zukunft investiert wird. Nur mehr Investitionen schaffen neues Wachstum, neue Beschäftigung und neue Aufstiegschancen. Mehr auf
www.investitionsagenda.de.
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