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Green-Economy - Nachrichten - BDEW zur Festlegung der Umlage nach Paragraph 19 der StromNEV: Neue Umlage für Stromkunden kommt zum Jahresbeginn
Unternehmensprofil
Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW)
Der „Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft“, abgekürzt BDEW, ist ein Spitzenverband, der sich aus den Vertretern verschiedener deutschen Unternehmen aus dem Bereich der Strom-, Gas- und Wasserversorgung zusammensetzt. Der BDEW setzt sich insbesondere für einen fairen und möglichst freien Wettbewerb ein, wobei der BDEW auch die technischen, wirtschaftlichen und politischen bzw. rechtlichen Interessen der einzelnen Verbandsmitglieder in der Öffentlichkeit vertritt.

Der BDEW sieht sich selbst als „Stimme der Versorgungsunternehmen“, da im „Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft“ sowohl große überregionale Versorgungsunternehmen als auch kleinere regionale Versorger vertreten sind, so dass der Verband selbst eine relativ breite Masse von verschiedenen Versorgungsunternehmen mit unterschiedlichen und teilweise sogar gegensätzlichen Interessen vertritt. Der „Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft“ entstand im Juni 2007 aus der Fusion der vier bis dato unabhängigen Branchenverbände „Bundesverband der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft („BGW“)“; „Verband der Verbundunternehmen und Regionalen Energieversorger in Deutschland („VRE“)“; „Verband der Netzbetreiber („VDN“) und dem „Verband der Elektrizitätswirtschaft („VDEW“)“. Der BDEW hat seinen Dienstsitz in der deutschen Bundeshauptstadt Berlin.

Laut Angaben des Verbandes repräsentiert der BDEW bundesweit mehr als 1.800 Unternehmen, diese 1.800 Unternehmen erwirtschaften bundesweit etwa 90 Prozent des Stromabsatzes und circa 60 Prozent des sogenannten Nah- und Fernwärmeabsatzes, darüber hinaus versorgen die im BDEW vertretenen Unternehmen eigenen Angaben zufolge etwa 80 Prozent der deutschen Haushalte mit Trinkwasser, außerdem sind die einzelnen im „Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft“ vertretenen Firmen für die Entsorgung von etwa 60 Prozent des jährlichen deutschen Abwasser-Aufkommens verantwortlich.

Anhand dieser Zahlen wird schnell deutlich, dass der BDEW den wichtigsten deutschen Branchenverband im Bereich der Energie- und Wasserversorgung darstellt. Im BDEW sind Unternehmen aus allen Branchensektoren vertreten. Um die Interessen der Verbandsmitglieder angemessen repräsentieren und zur Geltung bringen zu können, setzt der „Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft“ vor allem auf den direkten Dialog zwischen den einzelnen Verbandsmitgliedern sowie auf die Nähe zu Politik und Medien. Die enge Verbindung zwischen dem BDWE und der Politik zeigt sich dabei unter anderem an der Tatsache, dass die Bundestagsabgeordnete und Staatsministerin im Bundeskanzleramt, Hildegard Müller, seit dem vierten Quartal des Jahres 2008 den Posten als Vorsitzende der BDWE-Geschäftsführung bekleidet. Die wichtigsten Ziele der BDWE-Politik sind eine weitreichende Deregulierung des Energie- und Wassermarktes, laut Ansicht des BDWE sorgt eine Liberalisierung und Deregulierung des Marktes für mehr Wettbewerb und eine größere Markttransparenz, was letztlich vor allem den Verbrauchern zu Gute kommt.

Der BDWE versteht sich selbst zwar nicht als „Wirtschaftslobby“, allerdings finden sich nur wenige unabhängige Informationen über den BDWE, so dass Kritiker dem BDWE immer wieder mangelnde Transparenz und eine unzureichende Informationspolitik vorwerfen.
Erneuerbare Energien
16.12.2011 - BDEW zur Festlegung der Umlage nach Paragraph 19 der StromNEV: Neue Umlage für Stromkunden kommt zum Jahresbeginn
Berlin - Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat heute die Festlegung zur neuen Umlage nach Paragraph 19, Absatz 2 der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) veröffentlicht. So soll die Regelung ab 1. Januar 2012 gelten. "Diese neue Regelung hat Auswirkungen auf die Höhe der Netzentgelte in nahezu allen Netzgebieten. Die Festlegung kommt so spät, dass kurz vor dem Jahreswechsel eine geordnete Neuberechnung der Netzentgelte kaum möglich ist. Die Vertriebsunternehmen können zudem die neue Umlage bei der Ermittlung der Strompreise für die Kunden nicht mehr zum Jahreswechsel berücksichtigen. Das ganze Verfahren ist für Kunden und Energieunternehmen unzumutbar", erklärte Hildegard Müller, Vorsitzende des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), das Vorgehen der BNetzA. Die bisher geltenden Regelungen zur Netzentgeltermäßigung von Wärmepumpen und Speicherheizungen blieben entgegen der ursprünglichen Pläne bestehen.

Stromintensive Industriebetriebe können nach den neuen Regelungen im genannten Paragraphen eine vollständige Befreiung von den Netzentgelten beantragen. Voraussetzung dafür ist, dass die Abnahmestellen mindestens 7000 Benutzungsstunden und mindestens 10 Gigawattstunden Stromverbrauch im Jahr aufweisen. Die bisherige Regelung sah für energieintensive Betriebe mit diesen Abnahmezahlen ein individuelles Netzentgelt vor, das nicht weniger als 20 Prozent des allgemeinen Netzentgelts betragen durfte. Anders als in der Vergangenheit wird die Entlastung der stromintensiven Industrie ab Jahresbeginn 2012 nicht mehr über die Netzentgelte im jeweiligen Netzgebiet, sondern über eine neue bundesweite Umlage von allen Letztverbrauchern finanziert.

Unklar war bis heute noch, wie in Zukunft mit Netzentgeltermäßigungen zum Beispiel von Speicherheizungen und Wärmepumpen umgegangen werden soll. Entgegen den bisherigen Plänen hat die BNetzA nun festgelegt, dass die bereits bestehende Regelung gültig bleiben soll. Danach werden diese Netzentgeltermäßigungen nicht über das neue Ausgleichssystem durch alle Stromkunden in Deutschland, sondern im jeweiligen Netzgebiet kompensiert, so der BDEW.

Durch diese Regelung für unterbrechbare Verbrauchseinrichtungen fällt die neue Umlage nach BDEW-Angaben deutlich geringer aus als bisher erwartet. Am 17. November hatte die BNetzA noch ein Volumen von 1,1 Milliarden Euro zur Entlastung von atypischen Netznutzern und stromintensiven Unternehmen für das Jahr 2012 in Aussicht gestellt. Auf dieser Basis hatten die Übertragungsnetzbetreiber eine vorläufige Umlage von 0,467 Ct/kWh für eine jährliche Stromabnahme von bis zu 100.000 Kilowattstunden je Abnahmestelle ermittelt. Hinzukommen sollte eine Umlage für Netzentgelt-Mindereinnahmen aus dem Jahr 2011 von 0,161 Ct/kWh. Die Übertragungsnetzbetreiber haben nun die neue und gültige Höhe der Umlage nach den heutigen Vorgaben berechnet und auf ihrer gemeinsamen Internetseite mit netto 0,151 Cent je Kilowattstunde (Ct/kWh) angegeben.

"Sowohl Netzbetreiber als auch Vertriebsunternehmen müssen nun kurzfristig ihre Abrechnungssysteme umstellen oder übergangsweise auf provisorische Lösungen zurückgreifen. Dies führt zu hohem Mehraufwand", unterstrich Hildegard Müller. Die Verteilnetzbetreiber müssen bis zum 21. Dezember 2011 die notwendigen Prognosedaten an den jeweiligen Übertragungsnetzbetreiber melden.
Bundesnetzagentur
Die Bundesnetzagentur ist die deutsche Regulierungsbehörde, die zuständig ist für, den fairen Wettbewerb in "Netzmärkten", also bsp. in Stromnetzen, Telekommunikationsnetzen und Gasnetzen. ...mehr
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