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Green-Economy.de - Blog - Zweistellige Wertentwicklungen bei Infrastrukturunternehmen
Green Economy Blog
Zweistellige Wertentwicklungen bei Infrastrukturunternehmen
21.08.2009 20:58 von
Rainer Ottemann
Marktrückblick
Die internationalen Aktienmärkte befanden sich im Juli weiter im Aufwind. Die frühe Phase der Erholung fand unbemerkt von der Öffentlichkeit, sei es private Anleger oder Institutionelle, statt. Dabei war das zweite Quartal 2009 das stärkste Quartal an den Aktienmärkten seit 2003. Umschichtungen von risikolosen Anlagen in Aktienfonds fanden nur zögerlich statt. Die makro-ökonomischen Daten haben sich im Gleichschritt der Aktienmärkte verbessert. Dieser Trend wird weiter anhalten.

Der MSCI World Index hat im Juli 7,31 Prozent zugelegt und auf Jahresbasis 15,62 Prozent. Die Emerging Markets insbesondere, die Länder, die an die chinesische Wirtschaft gekoppelt sind, weisen zehn Prozent im letzten Monat und ganze 60 Prozent Performance seit Jahresanfang auf. Insgesamt fand die Entwicklung im letzten Monat schrittweise und gleichmäßig statt: Aktien outperformten Anleihen, Aktien der Emerging Markets waren besser als die der Entwicklungsländer, small cap liefen besser als large cap, ebenso waren die
Value-Aktien besser als Growth-Aktien. Darüber hinaus entwickelten sich die zyklischen besser als die defensiven Werte und die Rohstoffpreise zogen stark an. Ausnahmen stellen die Entwicklungen des Rohölpreises und der Energieaktien dar.

Die makroökonomischen Daten in den USA waren besser als erwartet. Die Ergebnisse der amerikanischen Unternehmen im zweiten Quartal wurden durch ein aggressives Kostenmanagement und nicht durch höhere Umsätze erreicht. Hohe Kostensenkungen bei gleichbleibenden oder geringeren Erträgen sind weltweit in Unternehmen zu verzeichnen. Die operationellen Margen sind höher als erwartet und gleichzeitig konstanter im Vergleich zu der letzten Rezession. Höhere Arbeitslosenzahlen in den USA und in Europa sind die Folge der
außerordentlichen Kostensparprogramme.

Die gestiegenen Hauspreise in den USA brachten leicht positive Impulse. Neuverkäufe waren über den Erwartungen. Das wichtigste Standbein für eine wirtschaftliche Erholung in den USA, die Konsumausgaben, stagnieren weiterhin und liegen unter ihrem Durchschnittsniveau sowie unter den Indexständen vor der Finanzkrise.

Der Optimismus der Investoren über eine weitere wirtschaftliche Erholung wirkte sich positiv auf die Aktienmärkte aus. Es gibt Marktprognosen, die annehmen, dass in 2010 alte Ertragshöchststände von den Unternehmen erreicht werden könnten. Wir halten diesen Ausblick für zu optimistisch. Wir gehen davon aus, dass im nächsten Jahr die Erträge stärker wachsen und Kosteneinsparungen geringer ausfallen, so dass die Unternehmen eine angemessene Gewinn- und Verlustrechnung aufweisen werden.

Marktausblick
Die Unternehmen haben durch aggressive Kostensenkungen auf das wirtschaftliche Umfeld reagiert. Der Optimismus an den Aktienmärkten spiegelt verbesserte Unternehmensergebnisse für die nächsten Monate wider. Ausschlaggebend für eine echte Trendwende der Wirtschaft wird die Nachfrage der Konsumenten sein. Das globale Wirtschaftswachstum wird sich schrittweise verbessern. Wir sind der Meinung, dass die Erholung an den Aktienmärkten zu schnell voranschreitet.

Portfolio
Die Versorgerbranche, insbesondere im Vereinigten Königreich, hat sich am schlechtesten entwickelt. Der Infrastruktursektor weist eine Outperformance von 9,16 Prozent gegenüber dem Gesamtmarkt auf. Grund hierfür sind die Ergebnisse aus dem zweiten Quartal, die besser als erwartet waren und überwiegend durch Kosteneinsparungen erzielt wurden. Davon waren die kurzfristigen als auch die langfristigen zyklischen Werte betroffen.

Die übergewichteten Positionen im Infrastruktursektor entwickelten sich gut. Der Wert von Hyflux stieg um 19,2 Prozent, Layne Christensen um 14,8 Prozent und Watts Water um 21 Prozent. Die Gewinner im Juli waren die Unternehmen, die ein hohes Exposure zu den Emerging Markets oder zyklische Komponenten aufweisen. Zum Ende des Monats war die Risikobereitschaft der Anleger höher, so dass defensive Werte sich schlechter entwickelten. Die britischen Versorger litten unter den geplanten Preisregulierungen der Wasserwirtschaftsbehörde OFWAT und verloren zwischen fünf und zehn Prozent an Wert. Die endgültigen Preise werden am 26. November 2009 bekannt gegeben, die ab April 2010 gelten.

Das Fondsmanagement setzt konsequent die Anlagestrategie fort und gewichtet defensive Versorger über. Die Übergewichtung der Versorger aus den USA wurde im Juli nochmals erhöht zu Lasten der Position der britischen Versorger. Der Anteil der Infrastruktur wird weiterhin untergewichtet, wobei die „early/short-cycle“-Unternehmen mit Fokus auf Technik und Instandhaltung bevorzugt werden. Unterbewertete „Longer-cycle“-Unternehmen stehen unter Beobachtung. Das Fondsmanagement bevorzugt Unternehmen mit starken Bilanzstrukturen und hoher Qualität.

Ihr Rainer Ottemann
Keywords: Infrastrukturinvestition Green Economy, Energiesektor, KBC Eco Fund, Energieversorger,Energieinfrastruktur USA
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