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Green-Economy.de - Blog - Zukunft: alte und neue Energien in lang anhaltender Koexistenz
Green Economy Blog
Zukunft: alte und neue Energien in lang anhaltender Koexistenz
13.12.2011 12:31 von
Wolfgang Wetzel
Neue Technologien, die sich aus elementaren Bausteinen auf unserem Planeten und seiner näheren Umgebung ableiten lassen, werden zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht nur in phantasievollen Bestsellern wie dem Roman "Limit" von Frank Schätzing beschrieben - reale Zukunftsszenarien spielen sich bereits heute in den Köpfen der Menschen ab, die die vier Elemente zur Basis ihrer Forschung und Entwicklung machen. Wasserstoff, Geothmerie, Gashydrate rücken zunehmend in den wissenschaftlichen Betrachtungswinkel, gelten als unerschöpfliche Ressourcen, die unseren Energiebedarf aus heutiger Sicht theoretisch für alle Zeiten decken können - theoretisch, denn ihr praktischer Nutzen liegt noch in weiter Ferne.

"Was heute noch wie ein Märchen klingt, kann morgen Wirklichkeit sein", hieß es in der TV-Kultserie "Raumpatrouille". Auf den Energiesektor bezogen, sähe das etwa so aus: Kraftwerke, Autos und Fabriken pumpen keine Treibhausgase mehr in die Luft. Erdöl, Gas und Kohle wurden ersetzt. Man nutzt nur noch Wind, Sonne, Wasser, Biomasse und Erdwärme. Und Atomkraft hat ihre Schuldigkeit getan. Dort wo einst die Reaktorkuppeln standen, wurden Bäume gepflanzt und Freizeitparks errichtet.

Doch ganz so idyllisch wird es nicht sein. Klar ist: Nach derzeitigen Uno-Prognosen könnten im Jahr 2067 zehn Milliarden Menschen die Erde bevölkern - ein großer Teil davon in Ländern, denen die umfassende Industrialisierung erst noch bevorsteht. Sie werden nach Autos, Fernsehern, Klimaanlagen, Reisen und westlichem Wohlstand streben. Insbesondere der Personen- und der Güterverkehr werden weltweit auf einen nie gekannten Höchststand steigen. Der Motor der Weltwirtschaft wird trotz aller Entwicklungen im Bereich von Bio-Kraftstoffen, Elektromobilität und Effizienzsteigerungen von Mineralölprodukten angetrieben - und in kleinerem Umfang auch von Erdgas. Sie bleiben im Transportsektor bis auf Weiteres unersetzlich.

Alle Berechnungen und Prognosen zeigen, dass die Vielfalt der verfügbaren Energieträger immer größer wird. Schätzungen zufolge werden jedoch erst in zwanzig Jahren die nicht-fossilen Energieträger zum ersten Mal in der Lage sein, den Zuwachs beim globalen Energieverbrauch aufzufangen. Im Wandel liegt eine historische Chance - an der Schwelle zu einem neuen Energiezeitalter werden wir aber zunächst noch lange in Koexistenz leben zwischen alten und neuen Energien - noch sehr lange.

Herzliche Grüße aus dem vorweihnachtlichen Hamburg - Ihr Wolfgang Wetzel
Biomasse
Als Biomasse definiert man die gesamte Menge an organischen Materialien in einem bestimmten Lebensraum, innerhalb einer Population oder einer Probe. ...mehr
Bäume
Gemäß der zugegebenermaßen „etwas trockenen“ wissenschaftlichen Definition handelt es sich bei Bäumen um „holzige Pflanzen, die aus Wurzeln, einem Stamm aus Holz sowie einer Laubkrone“ bestehen. ...mehr
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Mit dem Begriff „Energiebedarf“ ist die Wandlung von Nutzenergie in Arbeit und Abwärme gemeint. Ein Beispiel dafür ist der Kraftstoffverbrauch beim Auto. ...mehr
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Energieverbrauch, dieser ist zwar in den vergangenen Jahren insgesamt leicht zurückgegangen, doch für Entwarnung gibt es keinen Grund. ...mehr
Keywords: Energiewende 2.0, Elektromobilität, fossile Brennstoffe, Energieversorgung, Mineralölprodukte, Energiebedarf, Nordcapital New Energy
Geschrieben in Politik / Wirtschaft | 1 Kommentare
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Kommentare
1
30.03.2012 14:02
Ericjh Goergens
Ja Herr Wetzel, so kann man die Situation der Energieproblematik betrachten und einsch?tzen. Dennoch bleiben wohl noch viele Fassetten ?brig, von denen ich Ihnen leider nichts oder nur sehr wenig in einschl?gigen Beitr?gen finde. Die Thematik zur L?sung ist abgegriffen, man sch?mt sich fast einen Beitrag zu leisten weil beim Gegen?ber der Gedanke aufkommen k?nnte "schon wieder.....!" Trotzdem mache ich hier den Versuch "NEUES" anzubieten in der Hoffnung das es von Interessierten aufgegriffen wird.
Ein Ehemaliger Bundesminister und Lehrstuhlinhaber hat Ende 2011 eine neue Technologie gepr?ft und best?tigt, wonach es m?glich ist, zu jeder Zeit, an jedem Ort , v?llig umweltfreundlich und ohne Abh?ngigkeit von Energieressourcen, unbegrenzt viel Energie bereitzustellen. Das Funktionsprinzip basiert auf einem speziellen Ausgleich der Momente und erspart so v?llig im Einklang mit der physikalischen Gesetzm??igkeit ?quivalenten ?u?eren Energieverzehr.

Ihre Ausf?hrungen hier haben so ein neues Aktionsfeld freigelegt, werden Sie es mit der gleichen Sorgfalt weiter bearbeiten...? Ihre Leser w?rden es Ihnen sicher danken!
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