Liebes Green-Economy Forum,
Wasser gilt als das am besten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland. Wir nutzen es jeden Tag auf vielfältige Weise. Morgens zum Duschen, Zähne putzen oder zur Toilettenspülung. Abends für ein wohltuendes Vollbad zur Entspannung. Wir setzen Kaffee oder Tee mit
Wasser auf, kochen leckere Pasta damit oder trinken es direkt aus dem Hahn. Im Sommer sprengen wir den Garten und stellen Planschbecken für die Kinder auf. Dei Verfügbarkeit von
Wasser ist heute für uns eine Selbstverständlichkeit. Vielen Menschen auf diesem Planeten geht es mit
Wasser bei weitem nicht so gut. Zum Thema
Wasser allgemein und
Wasser als "Blaues Gold im nachhaltigen Investment" lässt sich viel erzählen. Dazu möchte ich Ihnen im Folgenden ein paar Fakten und Erlebniswelten vorstellen, wie man unter dem ökonomischen Aspekt, ökologisch partizipieren kann.
Wasserinfrastruktur - intelligente Versorgungssysteme
Die Wasserinfrastruktur befindet sich in vielen Ländern noch im Aufbau. Die lokalen Versorgungssysteme können gerade in den Wachstumsregionen dieser Welt mit den Entwicklungen kaum mithalten. Das bietet enormes Potenzial für Unternehmen aus dem Segment der Wasserversorgung.
Fortschritt und Ausbau mit den richtigen Unternehmen
Welche Fortschritte möglich sind, zeigt beispielsweise das Unternehmen Manila Water. Der philippinische Wasserversorger beliefert heute über 99% der 6 Millionen Bewohner des Konzessionsbereichs. Als das Unternehmen im Jahr 1996 die Versorgung übernahm, umfasste das Leistungsgebiet 3 Millionen Einwohner. Lediglich 58% davon hatten Wasserzugang. Heute fließt das
Wasser rund um die Uhr aus dem Hahn und nicht wie früher nur 16 Stunden. Eine ähnliche Entwicklung nahm auch die Wasserversorgung in der brasilianischen Region Minas Gerais. Neben dem weiteren Ausbau der Versorgungsinfrastruktur steht auf der Zielliste des dortigen Managements des lokalen Wasserversorgers COPASA der Ausbau der Kanalisation und der Bau von Kläranlagen. Die Liste der zu lösenden Herausforderungen ist aber noch länger. Damit die Versorger das saubere
Wasser der Bevölkerung auch zu erschwinglichen Preisen zur Verfügung stellen können, ist die Effizienz von herausragender Bedeutung. Eine wesentliche Rolle spielt hierbei die Qualität der Netzwerke. Jeder Liter Wasser, der in einem undichten Leitungsnetz verschwindet, wurde zuvor teuer aufbereitet. Diese Notwendigkeit hat auch der Wasserversorger SABESP, der in der Region Sao Paulo aktiv ist, erkannt. Noch vor 5 Jahren verlor das Unternehmen über ein Drittel des Wassers. Durch Verbesserungen in der Infrastruktur konnte der Wert inzwischen auf knapp ein Viertel gesenkt werden. Das Ende ist damit im positiven Sinne noch nicht erreicht.
Aufstrebende Ökonomien: Brasilien, Philippinen, Mexiko, Indien und China
Die aufstrebenden Ökonomien, darunter neben Brasilien oder den Philippinen auch Mexiko, Indien oder China, haben mit dem gleichen Phänomen zu kämpfen: Die rapiden Entwicklungen fördern die Urbanisierung. Es entstehen Megastädte, in denen der Ausbau der Infrastruktur nur schwer mit dem Bevölkerungswachstum mithalten kann. Andererseits steigen mit de Wohlstand der Bevölkerung auch die Erwartungen an die Lebensqualität. Es reicht irgendwann nicht mehr, einen öffentlichen Wasserzugang auf der Straße zu haben. Die Erwartungen an Wasserqualität, Leitungsdruck und Verfügbarkeit nehmen zu. Die Bevölkerung möchte auch an ein funktionierendes Abwassersystem angeschlossen sein. Die Emerging Markets streben wie selbstverständlich nach unserem zivilisierten Wasserstandard.
Nachhaltige Ressourcen - Wasser und Agrargüter im Blickpunkt der Investoren
Von dieser Entwicklung profitieren neben den Einwohnern insbesondere auch die Aktionäre. Aktien von Wasserversorgern in aufstrebenden Regionen litten kaum unter der Krise an den Aktienmärkten und notieren noch nahe der Höchstkurse. In den letzten 5 Jahren verzeichnete der globale Aktienmarkt Rückgänge von über 9%. In der gleichen Zeit stieg der Wert von Wasserversorgern deutlich an. Aktien von SABESP gewannen über 110% an Wert. COPASA brachte es gar auf die über 130%. Manila Water legte sogar um über 160% zu. Dies entspricht einer nachhaltigen Rendite von 21% jährlich.
Das Team der Ökoworld fokussiert sich insbesondere auf den Bereich der ökologischen und nachhaltigen Wasserversorgung. Und dies bereits seit der Gründung des Unternehmens. So ist es unser vorrangiges Interesse, den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandel durch unser nachhaltiges und ökologisches Handeln zu beeinflussen. Besonders unsere Investoren des Fonds ÖKOWORLD Water for Life profitieren von dieser Entwicklung - und dies im doppelten Sinne. Der Aufbau der Wasserinfrastruktur in den aufstrebenden Regionen bildet dort einen besonderen Schwerpunkt.
Wir verstehen es als eine Selbstverständlichkeit, im Sinne unserer Investoren ökologisch und ökonomisch zu agieren!
Herzlichst Ihr Felix Schnella
Wasser
Das Wasser ist für alle Menschen eine der wichtigsten Grundlagen um zu überleben. Knapp 70 Prozent des menschlichen Körpers bestehen aus Wasser, der chemischen Bindung zwischen Sauerstoff und Wasserstoff. ...mehr