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Green-Economy.de - Blog - Nachhaltige Forstwirtschaft made in Germany
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Nachhaltige Forstwirtschaft made in Germany
19.02.2010 15:46 von
Florian Maack
Liebe Investoren, liebe Green-Economy Community,

die Idee der Nachhaltigen Fortwirtschaft stammt nicht etwa aus der Zeit der “wilden Siebziger”, sondern bereits aus dem Jahre 1703. Über Jahrhunderte, unter wechselndem Zeitgeist und veränderten Rahmenbedingungen, hat sich kein anderer Wirtschaftszweig so zielführend verhalten wie die Fortwirtschaft und dabei die Bedürfnisse kommender Generationen nie aus den Augen verloren.

Ein verantwortungsvoller Umgang mit der Natur ist Grundlage für den Erhalt der Lebensbedingungen auf unserem Planeten. Und zugleich Bedingung für ein Maximum an Qualität des „Produkts Wald“ und seiner Erzeugnisse, die nachhaltig gewinnbringend vermarktet werden, wobei Ökologie und Ökonomie in einem ausgeglichenen Verhältnis stehen. Wald – 90% der gesamten Biomasse unseres Planeten konzentrieren sich auf einer Fläche, nicht größer als knapp 10% der gesamten Erdoberfläche. Sie leisten die für den Erhalt unserer Atmosphäre so wichtige CO2-Speicherung. Ohne sie würde der Mensch auf der Erde keinen Lebensraum finden.

Dabei reduziert sich der Anteil von Wald immer mehr. Jedes Jahr gehen rund sieben Millionen Hektar verloren durch Rodung, Urbanisierung und Versteppung. Das entspricht nahezu der Größe Österreichs. Durch die Konkurrenz von Land- und Forstwirtschaft werden Produktionsflächen eine zunehmend knappe Ressource. Wald, wie wir ihn heute kennen, wird regelgerecht bewirtschaftet, nach den Gesetzmäßigkeiten der Nachhaltigkeit, die der Vater aller Förster, Hannß Carl von Carlowitz, im frühen 18. Jahrhundert unter dem Titel „Sylvicultura Oeconomica“ veröffentlichte. Der nachhaltige Umgang mit Naturkapital steht dabei im Mittelpunkt der Betrachtung – Carlowitz fordert eine Waldbewirtschaftung, die nur so viel Holz entnimmt, wie nachwächst. Die Grundstruktur soll erhalten bleiben und damit auch für kommende Generationen nutzbar gemacht werden. Allgemein ist Nachhaltigkeit und damit der bewusste Umgang mit den Ressourcen, die der Menschheit zur Verfügung stehen, in den letzten Jahren zu einem Schlüsselwort geworden. Aber Nachhaltigkeit ist mehr als ein Modewort, das die politische Diskussion bestimmt – nachhaltiges Denken und Handeln ist vielmehr ein Gebot der Stunde, insbesondere im Hinblick auf eine hohe Lebensqualität der zukünftigen Generationen, unserer Kinder.

Vorbildlich und wegweisend ist bis heute das Selbstverständnis einer nachhaltigen Forstwirtschaft, nach dem Waldflächen bei ihrer Nutzung auf eine Weise und in einem solchen Maß gehegt und gepflegt werden, dass sie – wie die „Helsinki-Resolution“ im Jahr 1993 festschreibt – „ihre biologische Vielfalt, Produktivität, Verjüngungsfähigkeit und Vitalität nicht verlieren. Sie sollen die Fähigkeit behalten, gegenwärtig und in Zukunft wichtige ökologische, wirtschaftliche und soziale Funktionen auf lokaler, nationaler und globaler Ebene wahrzunehmen, ohne dass anderen Ökosystemen ein Schaden zugefügt wird.“

Eine doch ungewohnte Vorstellung: Denn Wälder sind für uns alles andere als Wirtschaftsräume, in denen Geld verdient wird. Dabei ist der Wald, wie wir ihn heute kennen, schon seit Jahrhunderten auch ein Renditebringer. Eine Art Sparbuch für Gutbetuchte, für den Adel etwa, der ihn bewirtschaftete und über Generationen so etwas wie natürlichen Reichtum aufbaute: „Nachwuchs, der dem Nachwuchs zugutekam“. Insbesondere das breite Verwendungsspektrum der „Endprodukte“ von nachhaltiger Forstwirtschaft – und nun wird Artenvielfalt zu einem betriebswirtschaftlichen Aspekt – umso geringer ist die Abhängigkeit von einzelnen Markttrends oder Abnehmergruppen. Wobei Wald, als „lebendes Holzlager“, im Gegensatz zu den meisten anderen Produkten nicht unter zeitlichem Vermarktungsdruck steht: Konjunkturelle Einbrüche im Holzabsatz können durch wertsteigerndes Wachstum ohne Gewinneinbußen überstanden werden. Nachhaltige Forstwirtschaft ist also nicht singulär aus ökologischen Aspekten zu betrachten, sondern bietet darüber hinaus bereits seit Jahrhunderten auch nachwachsende, wirtschaftliche Erträge unabhängig von Wirtschafts- und Krisenzyklen und entspricht somit ebenfalls dem ökonomischen Gedanken.

„Wir leben von der Vergangenheit und arbeiten für die Zukunft“

Ihr Florian Maack
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