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Green-Economy.de - Blog - Green Buildings - beispielhafte Energieeffizienz
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Green Buildings - beispielhafte Energieeffizienz
05.05.2010 14:50 von
Jörn Klepper
Liebe Green-Economy Leser,

immer häufiger taucht der Begriff "Green Building" auf. Zu Recht, denn er steht u.a. für beispielhafte Energieeffizienz - und die ist sowohl umwelt- als auch kostenschonend. Entsprechend positive Zertifizierungen spielen beim Immobilienerwerb eine immer wichtigere Rolle.

Deutschland – ein Entwicklungsland? Wer die täglichen Nachrichten verfolgt, könnte allmählich diesen Eindruck gewinnen. Fakt ist aber, dass Deutschland bis 2008 Exportweltmeister war (2009 abgelöst von China!) und seit vielen Jahren zu den bedeutendsten Wirtschaftsstandorten weltweit gehört. Aufgrund der zentralen Lage in Europa, der hervorragend ausgebauten Verkehrs- und Telekommunikations-Infrastruktur sowie der vorhandenen modernen Logistiksysteme bietet das Land einen schnellen Zugang zu und aus allen europäischen Metropolen und Wirtschaftszentren. Die Qualität, Effizienz und Leistungsfähigkeit deutscher Spitzentechnologien wird überall in der Welt geschätzt und eingesetzt. „Made in Germany“ gilt nach wie vor als Garant für Zuverlässigkeit und Zukunftsfähigkeit. Auch die zusehends enge Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft hilft Deutschland dabei, trotz scharfer internationaler Konkurrenz, seine Rolle als weltweit anerkannter High-Tech-Standort zu bewahren.

Ein Grund für diese Position ist der hohe Anspruch, den deutsche Unternehmen an sich, ihre Mitarbeiter sowie ihre Produkte und Dienstleistungen stellen. Aber nicht nur die Unternehmen stellen hohe Anforderungen: Das ausgeprägte Qualitätsdenken sorgt dafür, dass deutsche Normen in ihren Anforderungen selten von denen anderer Staaten übertroffen werden. Das gilt auch für die Zertifizierung so genannter „Green Buildings“, also solcher Gebäude, die u.a. ökologisch besonders effizient sind. Zwar wurden die international bekannten Zertifikate wie BREEAM (BRE Environmental Assessment Method) und LEED (Leadership in Energy and Environmental Design) bereits 1990 bzw. 1998 in Großbritannien und den USA initiiert und auch die für Holland-Immobilien relevante GreenCalc+-Berechnung gibt es bereits seit 2005, den Vorläufer GreenCalc seit 1997. Doch das 2007 ins Leben gerufene Deutsche Gütesiegel für Nachhaltiges Bauen (DGNB) legt bei der Bewertung der Gebäude eindeutig die höchsten und umfangreichsten Maßstäbe an. Entwickelt wurde es von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) und dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Ähnlich dem LEED-Zertifikat basiert es auf dem Gedanken einer integralen Planung, die frühzeitig die Ziele des Nachhaltigen Bauens definiert und fixiert. Doch es ist anspruchsvoller: Ein „Silber-Zertifikat“ nach DGNB-Standard entspricht bereits dem „Gold“-Status nach LEED oder dem „Herausragend“-Status nach BREEAM. Mit rund 110.000 zertifizierten BREEAM-Objekten und rund 24.000 LEED-Objekten sind diese beiden Systeme rein quantitativ die „Green Building“-Marktführer weltweit. Nach dem niederländischen GreenCalc+ wurden immerhin rund 400 Gebäude bewertet. Das jüngere deutsche Label DGNB ist mit insgesamt 23 zertifizierten Objekten noch deutlich von diesen Werten entfernt, ist aber mit 45 vorzertifizierten Objekten das meist angewendete System für deutsche Bürogebäude.

In Deutschland waren die Anforderungen an die Energieeffizienz von Immobilien schon immer etwas rigider – das zahlt sich jetzt aus. Hierzulande erfüllen beispielsweise Neubauten, die der novellierten Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009 entsprechen, damit bereits die unteren bis mittleren Zertifizierungsanforderungen für BREEAM Gut, LEED Silber – ober eben DGNB Bronze. Und eine weitere Verschärfung der Energiesparverordnung (EnEV 2012) wird bereits diskutiert. Wie wichtig anspruchsvolle Bewertungen der Energieeffizienz sind, belegt eine Befragung von CoreNet Global & Jones Lang LaSalle von 2008 unter 400 Immobilienmanagern. Danach glauben 94 Prozent der Manager, dass ein „Green Building“ – Zertifikat „spätestens innerhalb der nächsten fünf Jahre“ geschäftsrelevant wird, dass also Gebäude ohne ein derartiges Zertifikat nur mit Preisabschlägen gehandelt werden können. Kein Wunder: Herausragende Gebäudeeffizienz macht sich in Form drastisch reduzierter klimaschädlicher CO2-Emissionen und Betriebskosten bemerkbar – Portemonnaie und ethische Performance profitieren hier unmittelbar. Schon jetzt mieten einige global agierende Unternehmen wie Coca Cola oder der Immobilienberater CB Richard Ellis nur noch zertifizierte Bürogebäude.

Herzlichst Ihr Jörn Klepper
CO2
CO2 steht als Abkürzung für Kohlenstoffdioxid, einen Stoff, der häufig auch einfach nur Kohlendioxid genannt wird. Dieses saure, unbrennbare, farb- und geruchlose Gas setzt sich aus Kohlenstoff und Sauerstoff zusammen. ...mehr
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